Die 4 Billionen, das ist das schlimme, sind nun Teil des Kapitalmarktes und "Spekulanten" handeln mit diesen Anleihen. Verkaufen sie an Privatanleger, an andere Spekulanten. Versuchen mit höheren Zinssätzen, als sie selbst bezahlen, Gewinne zu erzielen. Scharen von "Drückern" versuchen diese Anleihen in Fonds und an Privatkunden zu verkaufen.
Ein niedrigeres Rating entwertet nun deren Papiere und die der Kleinanleger, sodass man den "Buchwert" nicht mehr so voll ansetzen kann. Dies zwingt nicht liquide Banken ihre Anleihen zu verkaufen, zu einem niedrigeren Nennwert. Damit machen diese Spekulanten und deren Kunden dann Verlust. Der Käufer hofft natürlich den Nennwert von der USA ausbezahlt zu bekommen und damit einen Gewinn zu machen. Ebenso bei den Anleihen in Europa. Darum würde Griechenland gerne seine alten Anleihen billig zurückkaufen und dadurch seine Schuldenlast verringern. Braucht aber dafür wieder neue Kredite. Dies kann sich wirklich lohnen und würde, wenn dies von einem Banker gemacht würde, als Supergeschäft bewertet werden.

Antworten / Zitieren

