Henri-Nannen-Preis: Pro Quote kritisiert Jury-Zusammensetzung

dapdDie Hauptjury des Henni-Nannen-Preises besteht aus 15 Mitgliedern. Nur vier Frauen sind dabei. Die Journalisteninitiative Pro Quote rügt nun die weibliche Unterbesetzung bei einem der wichtigsten Preise des Landes.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-868197.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hauptjury des Henni-Nannen-Preises besteht aus 15 Mitgliedern. Nur vier Frauen sind dabei. Die Journalisteninitiative Pro Quote rügt nun die weibliche Unterbesetzung bei einem der wichtigsten Preise des Landes.

    Pro Quote kritisiert Zusammensetzung der Henri-Nannen-Preis-Jury - SPIEGEL ONLINE
    Oh man, äh frau, habt ihr nichts vernünftiges zu tun?
    Quoten. Anstatt mal zu überlegen warum es letztes Jahr tatsächlich nicht geklappt hat mit den Preisen.
  2. #2

    Logik?

    Denn die 30 Journalisten, die geehrt wurden, waren allesamt Männer.
    Heißt allein das denn schon, dass irgendwer diskriminiert wird?

    Das möge man bitte erst einmal nachweisen.

    Wenn ein Nachbar mir hilft, ein Sofa die Treppe hochzuschleppen, während eine Nachbarin nur daneben steht, dann gebe ich eben ihm ein Bier aus und nicht ihr.

    Damit wird sie dann eben leben müssen.

    Oder soll sie das Bier kriegen und nicht er, nur weil sie eine Frau ist?

    Das hätte zu Recht eine Gratifikationskrise bei meinem Nachbarn zur Folge.

    Und meine Sofas dürfte ich künftig alleine schleppen.
  3. #3

    nee

    Zitat von Eviathan Beitrag anzeigen
    Heißt allein das denn schon, dass irgendwer diskriminiert wird?

    Das möge man bitte erst einmal nachweisen.

    Wenn ein Nachbar mir hilft, ein Sofa die Treppe.....
    Ein schönes Bild ;).
    Ic h warte einfach weiter darauf, dass ein Journalist diesen Preis bekommt und man nicht auf den Namen achtet, sondern auf die Qualität.
    Egal ob der Vorname weiblich oder männlich ist, egal ob der Name ausländisch klingt. Einfach gute Arbeit abgeliefert zu haben sollte den Ausschlag geben.
    In meinem kleinen Betrieb hab ich rund 70 % Frauen, hab grad mal die Prozentrechnung bemüht. War mir bisher egal und ist es weiterhin weil die Leistung stimmen muss nicht das Geschlecht.
  4. #4

    Müsste es nicht

    Journalistinneninitiative und Pro Quotin heißen? Und vielleicht gab es ja einfach nicht genug BewerberInnen. Meckern sollten die, die abgelehnt wurden, nicht die, die sich als nichtlegitimierte moralische Instanz begreifen. Und wer nicht meckert, der hält es vielleicht für möglich, dass er nicht ausreichend qualifiziert war für eine Position.
  5. #5

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Oh man, äh frau, habt ihr nichts vernünftiges zu tun?
    Jede Gesellschaft hat die Initiativen, die sie verdient. Und da in Deutschland Qualifikation zweitrangig und Quoten erstrangig sind, ist die Kritik sogar berechtigt. Auch wenn die wenigen Nicht-Sexisten fassungslos den Kopf darüber schütteln, welch primitive Politik 82 Millionen Deutsche tolerieren, unterstützen oder gar einfordern.
  6. #6

    alles Diskriminierung?

    Zitat von ponyrage Beitrag anzeigen
    Journalistinneninitiative und Pro Quotin heißen? Und vielleicht gab es ja einfach nicht genug BewerberInnen. Meckern sollten die, die abgelehnt wurden, nicht die, die sich als nichtlegitimierte moralische Instanz begreifen. Und wer nicht meckert, der hält es vielleicht für möglich, dass er nicht ausreichend qualifiziert war für eine Position.
    Das ist überall zu beobachten, bis hin zu Unternehmensberatern. Leute mischen sich in Dinge ein, von denen sie - ganz ehrlich - keinen Schimmer haben.
    Wie sich meist kinderlose "Emanzen" über die einseitige und rollenbehaftete Erziehung anderer Eltern mokieren.
    Die Frauen selbst halten es wie mit der Sau und der Eiche. Sämtliche Frauen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis juckt es nicht die Bohne, was von der Feminismus-Front abgesondert wird, wieso auch.

    Wie sagte aber schon der olle Goethe: "Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt". Das aktuell vorhandene Humanmaterial ist nicht so recht willig, der kleinen schreienden Minderheit zu folgen, zumindest nicht freiwillig.
    Und wieso sind nun "nur" 4 von 15 weiblich? Wie sind die drei zusätzlichen Männer (ansonsten 7:8) da bloß hineingekommen? Alles Diskriminierung?
    Es geht hier schon längst nicht mehr um "bei gleicher Qualifikation...", es geht schon längst um ein prinzipielles 50/50. Egal ob die 3 fehlenden Journalistinnen verdienstvoll gewesen wären oder nicht, es wurmt ProQuote & Co. einfach so dass es eben nur 4/15 waren.
  7. #7

    Geschlecht statt Eignung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hauptjury des Henni-Nannen-Preises besteht aus 15 Mitgliedern. Nur vier Frauen sind dabei. Die Journalisteninitiative Pro Quote rügt nun die weibliche Unterbesetzung bei einem der wichtigsten Preise des Landes.

    Pro Quote kritisiert Zusammensetzung der Henri-Nannen-Preis-Jury - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde die Zwangsquotierung lächerlich.

    Während meines Studiums fielen Vorlesungen aus, weil die Lehrstühle nicht mit geeigneten Bewerberinnen besetzt werden konnten und Männer wg. drohender Nichterfüllung der Zwangsquote nicht genommen wurden - das ist krank!
  8. #8

    Quoten = Staatlich verordnete Diskriminierung. Willkommen in der schönen neuen Welt.
  9. #9

    Lass euch nicht schrödern!

    Zitat von neue_mitte Beitrag anzeigen
    ...
    Wie sich meist kinderlose "Emanzen" über die einseitige und rollenbehaftete Erziehung anderer Eltern mokieren.
    Die Frauen selbst halten es wie mit der Sau und der Eiche. Sämtliche Frauen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis juckt es nicht die Bohne, was von der Feminismus-Front abgesondert wird...
    Die Gift-und-Galle-Schaum-vorm-Mund-Reaktionen bei diesem Thema sind vorhersehbar - Grüße aus dem Mittelalter. Dankenswerterweise hat die Taz vom letzten Wochenende alles wunderbar aufgerollt. Wer sich wirklich dafür interessiert, kann da auf eine immense Informations- und Argumentsammlung (pro & auch contra) zurückgreifen.