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Henri-Nannen-Preis: Pro Quote kritisiert Jury-Zusammensetzung
dapdDie Hauptjury des Henni-Nannen-Preises besteht aus 15 Mitgliedern. Nur vier Frauen sind dabei. Die Journalisteninitiative Pro Quote rügt nun die weibliche Unterbesetzung bei einem der wichtigsten Preise des Landes.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-868197.html
- #1 20.11.2012 10:52 von
- #2 20.11.2012 11:01 von
Logik?
Heißt allein das denn schon, dass irgendwer diskriminiert wird?Denn die 30 Journalisten, die geehrt wurden, waren allesamt Männer.
Das möge man bitte erst einmal nachweisen.
Wenn ein Nachbar mir hilft, ein Sofa die Treppe hochzuschleppen, während eine Nachbarin nur daneben steht, dann gebe ich eben ihm ein Bier aus und nicht ihr.
Damit wird sie dann eben leben müssen.
Oder soll sie das Bier kriegen und nicht er, nur weil sie eine Frau ist?
Das hätte zu Recht eine Gratifikationskrise bei meinem Nachbarn zur Folge.
Und meine Sofas dürfte ich künftig alleine schleppen. - #3 20.11.2012 11:21 von dadanchali
nee
Ein schönes Bild ;).
Ic h warte einfach weiter darauf, dass ein Journalist diesen Preis bekommt und man nicht auf den Namen achtet, sondern auf die Qualität.
Egal ob der Vorname weiblich oder männlich ist, egal ob der Name ausländisch klingt. Einfach gute Arbeit abgeliefert zu haben sollte den Ausschlag geben.
In meinem kleinen Betrieb hab ich rund 70 % Frauen, hab grad mal die Prozentrechnung bemüht. War mir bisher egal und ist es weiterhin weil die Leistung stimmen muss nicht das Geschlecht. - #4 20.11.2012 11:25 von
Müsste es nicht
Journalistinneninitiative und Pro Quotin heißen? Und vielleicht gab es ja einfach nicht genug BewerberInnen. Meckern sollten die, die abgelehnt wurden, nicht die, die sich als nichtlegitimierte moralische Instanz begreifen. Und wer nicht meckert, der hält es vielleicht für möglich, dass er nicht ausreichend qualifiziert war für eine Position.
- #5 20.11.2012 11:32 von
Jede Gesellschaft hat die Initiativen, die sie verdient. Und da in Deutschland Qualifikation zweitrangig und Quoten erstrangig sind, ist die Kritik sogar berechtigt. Auch wenn die wenigen Nicht-Sexisten fassungslos den Kopf darüber schütteln, welch primitive Politik 82 Millionen Deutsche tolerieren, unterstützen oder gar einfordern.
- #6 20.11.2012 12:10 von
alles Diskriminierung?
Das ist überall zu beobachten, bis hin zu Unternehmensberatern. Leute mischen sich in Dinge ein, von denen sie - ganz ehrlich - keinen Schimmer haben.
Wie sich meist kinderlose "Emanzen" über die einseitige und rollenbehaftete Erziehung anderer Eltern mokieren.
Die Frauen selbst halten es wie mit der Sau und der Eiche. Sämtliche Frauen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis juckt es nicht die Bohne, was von der Feminismus-Front abgesondert wird, wieso auch.
Wie sagte aber schon der olle Goethe: "Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt". Das aktuell vorhandene Humanmaterial ist nicht so recht willig, der kleinen schreienden Minderheit zu folgen, zumindest nicht freiwillig.
Und wieso sind nun "nur" 4 von 15 weiblich? Wie sind die drei zusätzlichen Männer (ansonsten 7:8) da bloß hineingekommen? Alles Diskriminierung?
Es geht hier schon längst nicht mehr um "bei gleicher Qualifikation...", es geht schon längst um ein prinzipielles 50/50. Egal ob die 3 fehlenden Journalistinnen verdienstvoll gewesen wären oder nicht, es wurmt ProQuote & Co. einfach so dass es eben nur 4/15 waren. - #7 20.11.2012 12:21 von
Geschlecht statt Eignung
- #8 20.11.2012 12:24 von
Quoten = Staatlich verordnete Diskriminierung. Willkommen in der schönen neuen Welt.
- #9 20.11.2012 12:24 von
Lass euch nicht schrödern!
Die Gift-und-Galle-Schaum-vorm-Mund-Reaktionen bei diesem Thema sind vorhersehbar - Grüße aus dem Mittelalter. Dankenswerterweise hat die Taz vom letzten Wochenende alles wunderbar aufgerollt. Wer sich wirklich dafür interessiert, kann da auf eine immense Informations- und Argumentsammlung (pro & auch contra) zurückgreifen.
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