Heizkosten: Wie Sie 2013 bares Geld sparen

DPADie Heizperiode geht zu Ende - wer klug ist, baut jetzt fürs nächste Jahr vor: Zahlreiche günstige Anbieter bieten eine Preisgarantie für zwölf Monate an. Wer jetzt zuschlägt, muss sich 2013 nicht über Erhöhungen ärgern. Wie funktioniert der Wechsel? Was ist zu beachten? Die Check-Liste.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...825472,00.html
  1. #10

    Heizkosten sparen...

    ...ist eine feine Sache. Hat man aber eine Zentralheizung, kann man den Vermieter nicht zwingen, den Tarif zu wechseln. Außerdem ist die Preisstabilität bei den meisten Anbietern eher Fehlanzeige.

    Viel leichter als das ganze wechseln von Tarifen geht folgendes:

    1. Bei Wohnungsanmietung Energieausweis zeigen lassen (dazu ist der Makler/Vermieter verpflichtet). Bei den Heizkosten gibt es Unterschiede von mehreren hundert Prozent. Das in die Gesamtmiete einrechnen. Ggf. andere Wohnung anmieten.
    2. Ist man schon Mieter, Fenster und Türen abdichten. Und bevor man die Hausverwaltung drei Jahre bittet, selber für 5 Euro Isoband im Baumarkt kaufen.
    3. Elektronisches Thermostat für Heizkörper kaufen (ab 25 Euro/Stück). Damit die Temperatur begrenzen und Heizzeiten sinnvoll einstellen - bringt außerdem mehr Wohnkomfort.
    4. Die Wohnung im Urlaub auskühlen zu lassen ist DEFINITIV sinnvoller als durchzuheizen. Natürlich sollten die Blumen und die Zierfische nicht erfrieren.
    5. Fenster nie ankippen, sondern kurz stoßlüften und dann schließen. Auch bei hohen Minusgraden.

    Sicher gibt es noch mehr Hinweise, aber das sind die wichtigsten. Die 400 € pro Jahr knacke ich so locker. Seit Jahren.
  2. #11

    egal wie rum

    Letzte Abrechnung: nahezu gleicher Verbrauch->197.-€ nachzahlen. hätte ich weniger verbraucht hätte ich auch nachbezahlt. Anderer Anbieter? Weiss nicht. Geld verdienen wollen alle.

    2009-2010: 19429 kWh
    2010-2011: 19792 kWh (Erhöhung von 4,49 auf 5,14 CT/kWH im September)
    Muss dazu sagen: wohne im Harz und koche mit Gas
    bei 72 qm Wohnung im Altbau. Warmwasser für'n Abwasch macht ein Wasserkocher. Die Therme braucht zu lange. So spart man noch Wasser.

    Wenn ich nur versuche Geld zu sparen. Kommt prompt eine Erhöhung. was soll ich sagen: Es ist wie es ist. Billiger wird' nimmer.
    Wenn das Öl noch teurer wird, weil Knapper dann gehts richtig los. Es sei den man koppelt Gas vom Öl ab. Das aber ist science fiction.
  3. #12

    So sparen wir Gehirn

    Es heißt immer, wenn eine Ware oder eine Leistung preiswerter als bei anderen angeboten wird: Sie sparen Geld.
    Das ist barer Unfug. Natürlich gebe ich dafür Geld aus, eben nur weniger als bei der Konkurrenz. "Sparen" bedeutet für mich, Geld nicht ausgeben, es zurücklegen, auf ein Konto einzahlen. Was hier immer als "sparen" bezeichnet wird, ist nichts als ein Marketingtrick. Wenn ich für eine Ware 50 statt 100 € bezahle, spare ich nicht 50, sondern gebe 50 aus.
  4. #13

    Muahaha....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Heizperiode geht zu Ende - wer klug ist, baut jetzt fürs nächste Jahr vor: Zahlreiche günstige Anbieter bieten eine Preisgarantie für zwölf Monate an. Wer jetzt zuschlägt, muss sich 2013 nicht über Erhöhungen ärgern. Wie funktioniert der Wechsel? Was ist zu beachten? Die Check-Liste.

    Saison 2013: So entgehen Sie der Heizkostenfalle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...lieber SPON, danke für den Artikel. Doch ich bin mir sicher, dass unsere gewählten Volksvertretter, ALLES in ihrer Macht stehende unternehmen werden um uns vor den hohen Preisen der Energieonzerne zu schützen.

    ...Sorry, konnte mir diesen Witz nicht verkneifen.
  5. #14

    habe kein Gas und Öl kauft die Hausverwaltung nicht eher, wat nu
  6. #15

    Gasetagenheizung

    Zitat von Dylan Hunt Beitrag anzeigen
    Letzte Abrechnung: nahezu gleicher Verbrauch->197.-€ nachzahlen. hätte ich weniger verbraucht hätte ich auch nachbezahlt. Anderer Anbieter? Weiss nicht. Geld verdienen wollen alle.

    2009-2010: 19429 kWh
    2010-2011: 19792 kWh (Erhöhung von 4,49 auf 5,14 ......
    Verbrauchsabrechnung des örtlichen (kommunalen) Anbieters
    mit Online-Rabatt:

    2009 9.540 kW/h € 661,14 (Preissenkung 1.7.2009)
    2010 10.865 kW/h € 616,73
    2011 8.777 kW/h € 554,96 (Preiserhöhung 1.7.2011)

    Die Verbrauchsschwankungen sind wetterbedingt. Bewohne eine 55 m² nicht isolierte Wohnung im Erdgeschoß mit Nordwand.
    "Urlaub" nicht in der Heizungsperiode. Nicht berufstätig.

    Was mache ich falsch, oder liegt es an der analogen Zeitsteuerung der vom Vermieter gestellten Heizungsanlage älteren Datums. Oder daran, das 20° Celsius Zimmertemperatur über Tag ausreichend sein sollten.

    Übrigens, Verivox bietet durchaus günstigere Anbieter, wenn ich bei 9.500 kW/h vom Endpreis "Vertragsboni" abziehe, wäre ich dann z. B. 2011 auf eine Ersparnis von 10- 20 € gekommen.

    Bei Strombezug sieht das schon ganz anders aus, wenn der örtliche Anbieter ein Konzern z. B. aus Essen ist. Da lohnt der Wechsel auf Dauer. Dann heißt im Jahresdurchschnitt 60 € haben oder nicht haben sind 120 €; oder so ähnlich.
  7. #16

    Sehr richtig

    Zitat von Trondesson Beitrag anzeigen
    Energieversorgung verstaatlichen, und gut ist. Ich wechsele jedenfalls wegen ein paar Cent nicht den Zwischenhändler (im Volksmund auch oft "Anbieter" genannt).
    Wie sollte ein profitorientierter Zwischenhändler billiger sein können? Preisgarantien sind nur über günstige Lieferverträge möglich und das ist eine riskante Spekulation auf Preisentwicklung und Kunden. Noch riskanter sind Börsenspekulationen (Rohstoff-Derivate) - alle wollen Geld verdienen und der Endkunde soll auch noch Geld sparen?

    Selbst wenn die Israel/Iran-Krise mit viel Glück 2013 gelöst ist, dann gibt es immer noch eine steigende Energie-Nachfrage aufstrebender Länder (China, Indien, Afrika, ...) und ein großer Krieg mit dem Iran dürfte die Preise vorzeitig explodieren lassen (und die Preiserhöhungen dann sind nix im Vergleich zu den Einsparungen jetzt).

    Am besten spart man mit weniger Verbrauch (Pullover anziehen, Temperatur senken) und mit Investitionen in Wärmedämmung und ggf. Solarenergie. Ansonsten bin ich auch sehr für staatliche Infrastruktur und Versorger. (alles imho)