Getty ImagesEin CSU-Mann stichelt gegen die wilde Ehe von Joachim Gauck und Freundin Daniela Schadt - prompt setzt es scharfe Kritik von Außenminister Westerwelle. Der nannte die Debatte "stillos". Bundestagsvizepräsident Thierse rät zur Gelassenheit: "Ich würde daraus keine Staatsaffäre machen".
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816668,00.html
Das brauchen Sie auch nicht, Hr. Thierse. Das übernehmen sicherlich Vertreter der Medien, Opposition oder Wirtschaftslobbyisten.
Interessant ist übrigens, dass ich im Zusammenhang mit den "persönlichen Verhältnissen" eines nominierten Bundespräsidenten (von den selben Amtsträgern!) Bezeichnungen wie "stillos" und "unwirklich"
Es geht hierbei übrigens nicht um die Nachamung einer Brigitte-Artikels (auch wenn man den Eindruck gewinnen kann). Ich sehe das eher als "Instellungbringen der FLAK".
Und vielen Dank 'Heinobern' - Sie sprechen mir aus der Seele.
Eben? Wo soll das denn am Ende hinführen?
Ein Mann in einer solchen Bombenstellung, in Amt und Würden, nur schwer „kündbar” mit einzigartigem Einkommen kann doch absolut ein Objekt weiblicher Begehrlichkeit sein!
Und dann rein theoretisch eine neue „Freundin“ übers Jahr oder das andere?
Was soll dann das Ausland von einem Schloss Bellevue nur denken – es muss ja keiner aussprechen?
Offiziell ist sie dann die jeweilige Freundin des „Bundespräsidenten“, oder?
Forderungen nach einem Trauschein Gaucks haben nichts mit Boulevard-Niveau des SPONs zu tun, sondern sind sicherlich der Wunsch von Millionen Bürgern, gehören aber auch zum guten Ton für Auslandsbesuche -/Empfänge.
Herr Gauck lebt nicht nur in wilder Ehe, er ist sogar noch verheiratet. Als erster Repräsentant der Bundesrepublik sehen diesen Umstand sehr vielen Kulturen mit gemischten Gedfühlen. Nicht umsonst reist Herr Westerwelle in muslimische Länder immer rausschließlich ohne seinen Lebensgefährten.
Stimmt. Die Yellow Press gibt es ja nicht erst seit gestern. Wie auch Königinnen und Kronprinzessinnen immer wieder begehrtes Objekt kritischer Modebetrachungen sind, wünschen sich Bunte und Gala so ein Objekt auch neben dem Bundespräsidenten. Man könnte es jeder Dame in öffentlichen Ämtern fast empfehlen es Frau Merkel gleichzutun. Die hat sich durch ihre immergleichen Vierknopfblazer in wechselnden Farben geschafft, sich dem Modeterror zu entziehen. Erinnern wir uns noch an die Frisurenhysterie?
Der dunkle Anzug des Präsidenten ist eben weit weniger interessant als das Décolleté, der Schmuck, die Frisur, das Kleid, die Schuhe, die Handtasche, das Make-Up, etc etc der Dame. Es lebe die Obeflächlichkeit. Was zählt ist der Schein, der Inhalt egal. Passt irgendwie in die Zeit.
Das darf er, das tut er, das interesiert auch keinen, und das ist seine Sache als Privatperson...
Mit dem Spiessertum hat das nichst zu tun.
Denn, es geht hier nicht um den Privatmann Gauck, sondern um den Bundespräsidenten Gauck, der die BRD vertreten muss. Und deshalb ist sein jetziger Ehestatus problematisch.