Ich habe eine Regel aufgestellt, die sich aus meiner Erfahrung entwickelt hat:
Die Länge einer Ehe steht in reziprokem Verhältnis zu den Kosten der Hochzeit.
Hat sich bis jetzt fast immer bewahrheitet ;)
Die meisten Heiratswilligen wollen eine Riesenhochzeit mit allem Pomp - auch wenn es das eigene Budget glatt sprengt. Wer Student ist oder Berufsanfänger, braucht Sponsoren. Aber Vorsicht: Die liebe Familie wird dann bei der Festgestaltung mitmischen, kräftig und ungefragt.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...682675,00.html
Ich habe eine Regel aufgestellt, die sich aus meiner Erfahrung entwickelt hat:
Die Länge einer Ehe steht in reziprokem Verhältnis zu den Kosten der Hochzeit.
Hat sich bis jetzt fast immer bewahrheitet ;)
Braucht man wirklich Sponsoren?
Man kann ja auch bescheiden und angemessen heiraten und nicht maßlos und mit Pomp, den man sich nicht leisten kann.
Am besten noch auf Kredit, wie Bekannte von mir, die sich dann ein Jahr später wieder scheiden liessen und nun auf den Schulden sitzen.
Wir haben auch bescheiden geheiratet und nichts vermisst. Jetzt könnten wir uns den Pomp locker leisten, doch wozu?
Konsum über Alles, über Alles in der Welt?
Ich weiss nicht was schlimmer ist: zu sehen, dass das Brautpaar viel Geld ausgibt um die (langweiligen und stumpfen) Erwartungen der buckligen Verwandtschaft zu befriedigen, oder die Erkenntnis, dass das Brautpaar selbst auf all den öden Firlefanz ("Lustige Spiele", Oldtimer, Kutsche, Deko-Quark usw.) steht. *grusel*
In Absehbarer Zeit werde ich nicht heiraten, sollte es dann aber mal soweit sein, werde ich eine Teenager-Blackmetal Band engagieren und eine riesengroße Hüpfburg mieten in die man nur darf wenn man ein paar Bierchen oder Schnäpse getrunken hat.
Die Verwandschaft ist buckelig, die Alten sind spießig, ja feiert eure Scheißhochzeit doch alleine, auch noch Rücksicht nehmen auf eine rüstige Großmutter, um Gotteswillen.
Lästig diese ganze Bagage.
Hochzeitsfoto mit Eltern, nee ohne uns, viel zu spießig.
Aber was lamentiere ich hier rum, wir haben uns diese respekt- und rücksichtslose Brut ja selbst heran gezogen.
Und wenn dann ein Enkelkind da ist, werden wir wieder schamlos erpresst und ausgenutzt.
Ich habe ja bis heute nicht begriffen, wozu Menschen (unter 50) hierzulande überhaupt heiraten. Was ich gut verstehen kann, ist, wenn einer der beiden die Ehe für eine Aufenthaltsgenehmigung o. Ä. braucht und das Paar deshalb heiratet - geht halt nicht anders. Aber warum tun sich das all die Anderen an - ich kann das nicht so richtig verstehen. Was soll das denn bringen? So ziemlich alles im Leben lässt sich doch auch ohne Ehe genauso gut oder gar einfacher, unkomplizierter regeln - oder täusche ich mich?