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Heimat: Was ein Schweizer im Ausland vermisst

REUTERSDie Schweizer sehnen sich in einer ungemütlichen Welt nach der heilen Heimat.

http://www.spiegel.de/0,1518,827200,00.html
  1. #1

    Schweiz, amerikanisch

    Das köstliche am Werbefilmchen der SBB ist ja, dass in amerikanischer Sprache "gesungen" wird. Man macht auf "schweizerisch", schämt sich aber, dies in einer in der Schweiz gesprochenen Sprachen zu tun. Dasselbe Dilemma zeigt sich im neuerdings gern gebrauchten Wort "Swissness". Man möchte schweizerisch sein, aber am liebsten als der 51. Staat der USA.
  2. #2

    In der Tat

    Hervorragend geschriebene Beobachtung. Abseits der Heimatgefühle beobachte ich als Deutscher in der Schweiz, der in dieser Zeit den umgekehrten Weg gemacht hat, dieselben Phänomene verschiedener Parallelwelten zur Wirklichkeit in der Schweiz. Der Artikel kann und will nicht allumfassend sein, aber beschreibt ebenso treffend die politische Entwicklung und Stimmung im Lande. Man darf auf die Zukunft gespannt sein...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer sehnen sich in einer ungemütlichen Welt nach der heilen Heimat.

    http://www.spiegel.de/0,1518,827200,00.html
  3. #3

    Danke

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer sehnen sich in einer ungemütlichen Welt nach der heilen Heimat.

    http://www.spiegel.de/0,1518,827200,00.html
    Sehr trefflich beschrieben. Punktlandung
  4. #4

    Zitat von anderson67 Beitrag anzeigen
    am meisten vermissen die Schweizer im Ausland die Steuerhinterziehung!
    Sehr schöner, populistischer Beitrag!
    Da halte ich doch mal dagegen: vielleicht brauchen die Schweizer gar keine Steuern zu hinterziehen, da in ihrem Land (im Gegensatz zu dem unsrigen) ein weitgehend gerechtes und transparentes Steuersystem herrscht.
  5. #5

    Schade!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer sehnen sich in einer ungemütlichen Welt nach der heilen Heimat.

    http://www.spiegel.de/0,1518,827200,00.html
    Nach einem eigentlich sinnigen Beginn (SBB-Spot), artet der Beitrag - wie bei von Rohr üblich - in ein SVP-Bashing aus. Tatsächlich haben wir unser aktuelles "Insel der Glückselilgen"-Dasein Blocher zu verdanken. Nur jene können über 4000 Franken Mindestlohn diskutieren, die ihr Geld nicht nach Griechenland und Spanien tragen müssen. Dies zu zugeben, braucht aber ein wenig Grösse. Jenseits des Schreiber von Rohr, bedeutet für viele Schweizerinnen und Schweizer Heimat deshalb auch und vorab Mit- und Selbstbestimmung.
  6. #6

    Zitat von anderson67 Beitrag anzeigen
    am meisten vermissen die Schweizer im Ausland die Steuerhinterziehung!
    Steuern werden in jedem Land hinterzogen, der Steuersatz könnte bei einem Prozent sein und es gäbe immer noch Leute denen das zu hoch ist. Das einzige was bei denen unbegrenzt ist, ist die Gier.
  7. #7

    Zitat von kingofmetal Beitrag anzeigen
    Nee, nee. Die vermissen gar nichts, da sie ihre Konten in der Schweiz lassen und es nicht weitersagen. Man sollte die Grenzen dicht machen und das Land umstellen und aushungern für die ganzen Verbrechen der letzten 100 Jahre, an denen sie sich unberechtigterweise steuerfrei bereichert haben. Nur Schade, dass der Gröfaz diese Alpengauner nicht schon vor 70 Jahren zur Rechtschaffenheit erzogen hat.
    Wenn man so die Geschichte Europas anschaut, hat sich kein Land mit Ruhm bekläkert. Die einten mehr, die anderen weniger. Manch ein Land hat seine Lehre daraus gezogen und ein Land ist zurzeit gerade dabei das gelernte wieder zu vergessen. Gelled Sie Herr Kauder: "Man spricht wieder Deutsch in Europa!"
  8. #8

    aber eines bitte nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer sehnen sich in einer ungemütlichen Welt nach der heilen Heimat.

    http://www.spiegel.de/0,1518,827200,00.html
    Das ist ja ganz lieb und nett, aber - liebe Auslandsschweizerinnen und -schweizer - tut uns eines bitte nicht an: Verschont uns bitte mit diesem Vegetarier-Exzess namens "Käse-Fondue" (mit Graubrot statt Fleisch, igittigitt).
  9. #9

    Gut!

    Das ist ein sehr gut beschriebenes Bild der Schweizer!
    Bei allem was Außer-Schweizer an den Schweizern aufregt kommen hier doch auch die positiven Dinge ans Licht.
    Als Deutscher, der die Schweiz mag und auch die Schweizer so akzeptiert wie sie sind, habe ich nur einen Kritikpunkt: auch hier wird die Schweiz auf Banken und heile Welt reduziert. Das ist aber in der Wirklichkeit anders. Es gibt auch die Schattenseiten, sowohl auf der Seite der Armen wie auch der Reichen. Und bei allem Wohlstand, der von den Banken und ihren "Geschäften" generiert wird, gibt es auch eine sehr gut funktionierende Industrie, was von deutschen Stammtischen gerne übersehen wird.
    Und ein Gutteil des Wohlstandes der Schweiz rührt weiterhin daher, dass man weder Kriege führt noch seine Truppen irgendwelche obskuren "Heldentaten" im Ausland durchführen läßt.
    Also das Gefühl der Sicherheit hängt nicht nur am Bankgeheimnis!








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