Heftige Attacken der Opposition: Bundestag beschließt Pflegereform

dapdDie Opposition nennt die Pflegereform ein "Armutszeugnis" und ein "Stück aus dem Tollhaus": Nach heftigen Attacken von SPD, Grünen und Linken verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von Schwarz-Gelb das Gesetz. Es sieht unteren anderem höhere Leistungen für Demenzkranke vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...841679,00.html
  1. #1

    Abzockergesellschaft pur

    [QUOTE=sysop;10461876]Die Opposition nennt die Pflegereform ein "Armutszeugnis" und ein "Stück aus dem Tollhaus": Nach heftigen Attacken von SPD, Grünen und Linken verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von Schwarz-Gelb das Gesetz.

    Mit der privaten Pflegeversicherung werden nur wieder die Gewinne der Versicherungen maximiert, so wie bei der Reister-Rente. Die Niedrig-Einkommensbezieher können sich diese Zusatzversicherung nicht leisten, aber das interessiert doch keinen sog. "Volksvertreter" von FDP und CDU.
    Hoffentlich sind die Wähler nicht so vergeßlich, dass sie diesen Lobbyisten nicht wieder ihre Stimme geben.
  2. #2

    Esm

    Wieder ein Beispiel dafür, dass es vorne und hinten nicht mehr langt.

    Wann habt ihr endlich genug? Wann erhebt ihr endlich eure, pardon, faulen Ärsche.

    Heute wird über ESM und Rettungsschirme abgestimmt. Darüber wie deutsches Geld schubkarrenweise nach Italien und Spanien geschafft wird. Geld, dass hier im Land fehlt. Für Kinderkrippen, Strassen, Schwimmbäder - oder die Pflegeversicherung.
  3. #3

    Vermutlich war das längst nicht alles,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Opposition nennt die Pflegereform ein "Armutszeugnis" und ein "Stück aus dem Tollhaus": Nach heftigen Attacken von SPD, Grünen und Linken verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von Schwarz-Gelb das Gesetz. Es sieht unteren anderem höhere Leistungen für Demenzkranke vor.

    Bundestag beschließt nach heftigen Oppositions-Attacken Pflegereform - SPIEGEL ONLINE
    was an hanebüchenem Unsinn als neues Gesetz durchgepeitscht wurde, während das dumme Wahlvolk sich vom Fußball ablenken ließ. Das kennen wir doch bereits von früheren Fußball-Großereignissen.

    Dieses Mal wird halt zuerst bekannt, dass der Versicherungsbranche pro Einwohner 5 Euro monatlich, das sind bei 80 Millionen Einwohnern 400 Millionen Euro pro Monat, zugeschustert wurden - und das ist nur der "Zuschuss". Da kommen also nocht kräftig Beiträge oben drauf.
    Der Leistungsfall tritt vermutlich nur im Ausnahmefall ein, denn schlechte Risiken werden ausgeschlossen. Wer zu alt ist ebenso, und bis die heute Jungen Leistungen verlangen könnten, kann man längst irgendeine selbst verursachte Krise nicht überlebt haben.
    Ist es nicht schön, einen Gesundheitsminister zu haben, der schon vor seiner Ernennung zum Gesundheitsminister für seine guten Verbindungen zu den privaten Versicherern bekannt war? Das nennt man dann "wirtschaftskonforme Demokratie" ...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Opposition nennt die Pflegereform ein "Armutszeugnis" und ein "Stück aus dem Tollhaus": Nach heftigen Attacken von SPD, Grünen und Linken verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von Schwarz-Gelb das Gesetz. Es sieht unteren anderem höhere Leistungen für Demenzkranke vor.

    Bundestag beschließt nach heftigen Oppositions-Attacken Pflegereform - SPIEGEL ONLINE
    ...tja, die FDP liefert eben. Dafür wurde sie von ihrer Klientel ja auch gewählt. Der schäbige Rest hat eben Pech gehabt.
  5. #5

    Stimmt...

    Zitat von JohannWolfgangVonGoethe Beitrag anzeigen
    Wieder ein Beispiel dafür, dass es vorne und hinten nicht mehr langt.

    Wann habt ihr endlich genug? Wann erhebt ihr endlich eure, pardon, faulen Ärsche.

    Heute wird über ESM und Rettungsschirme abgestimmt. Darüber wie deutsches Geld schubkarrenweise nach Italien und Spanien geschafft wird. Geld, dass hier im Land fehlt. Für Kinderkrippen, Strassen, Schwimmbäder - oder die Pflegeversicherung.
    da kann man nur noch froh sein,wenn man in der Altersdemenz versinkt
    und von dem ganzen Theater nichts mehr mitbekommt.Gnade des hohen Alters...!
  6. #6

    Vor kurzem gab es eine Diskussion über würdevolles Sterben.
    Ich finde es nicht würdevoll, wenn erwachsene Menschen Windeln tragen und sich nicht mehr an ihren Namen erinnern können.
    Deshalb werde ich auch niemals freiwillig eine private Pflegeversicherung abschließen, damit irgendwann mein Leben verlängert wird, obwohl ich es nicht mehr als lebenswert empfinde.
    Ich habe mal ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht. Auf meiner Station lagen fast nur ältere Menschen, die nicht alleine essen, aufstehen oder auf die Toilette gehen konnten.
    Die Medizin kann uns heute ein sehr langes Leben ermöglichen, leider häufig unter sehr fragwürdigen Umständen.
    Ich wünsche mir, dass sich unsere grundsätzliche Einstellung zum Tod verändert. Der Tod gehört zu unserem Leben dazu, irgendwann hat man sein Leben gelebt.
    Warum dann noch sinnlos weitermachen und in einem teuren Pflegeheim doch nicht angemessen betreut werden?
    Schon diese Pflegezeit, die einem Arbeitnehmer jetzt bei ausreichender Betriebsgröße zusteht, fand ich furchtbar. Erstens ist sonnenklar, dass nur Frauen diese Möglichkeit in Anspruch nehmen werden, zweitens möchte ich meine Eltern oder Schwiegereltern nicht pflegen. Wenn mir Pflege Spaß machen würde, wäre ich Kranken- oder Altenpfleger geworden. Viele werden es grausam, undankbar und herzlos finden aber für mich ist es einfach nicht normal, dass Kinder ihre bettlägerigen Eltern pflegen.
    Die Lebenserwartung steigt immer weiter an. Wo soll das noch enden? Wer soll das bezahlen? Wie sollen Angehörige diese Belastung aushalten?
    Tja, ich bin froh, dass Pflege nun teilweise privat finanziert werden kann. Da habe ich noch eine Wahlfreiheit.