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Hebammen: Schuften für die Haftpflicht
dapd25 Prozent mehr Einkommen? Klingt dreist, aber Deutschlands Hebammen fordern das mit guten Gründen: Ihre Versicherungsprämien steigen drastisch, allein dafür müssen Freiberuflerinnen 200 Stunden rackern. An politischem Beistand fehlt es der Leichtlohngruppe.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...840457,00.html
- #10 25.06.2012 08:44 von
Gebt ...
diesen wichtigen Damen 25€ auf die Stunde. Das ist nicht zu viel!
7,50€ ist der Lohn eines ferienjobbers, aber nicht für eine Hebamme! - #11 25.06.2012 08:46 von
Treu und Glauben
Schon was dran. Zumindest was die Versicherungsprämien angeht wissen aber die Hebammen selbst sehr wohl woher die kommen: Ein paar schwarze Schafe, die sich Nach einem Homöopathie- und Akupunturkurs für Heilerinnen halten, und Probleme unter der Geburt mit Magie lösen wollen, statt sofort in die Klinik zu verlegen, verursachen einen lebenslang vollzeitpflegebedürftigen Menschen.
Man muss kein Statistiker sein um zu erkennen, dass eine Handvoll Schwachköpfe genügt, um der Masse ehrenwerter, hochkompetenter Fachfrauen unmöglich zu machen, Hausgeburten anzubieten.
Alternativmedizin - Globulisierung des Kreißsaals - Gesundheit - sueddeutsche.de - #12 25.06.2012 08:47 von
Milchmädchenrechnung
Mit nur 0,1% der Barreserven der Krankenkassen könnten die Steigerungen der Versicherungsbeiträge abgefangen werden.
Aber nein da wird lieber den Krankenhäusern das Geld hinterher geworfen. Wenn die Versicherungskosten steigen dann steigen sie pro versicherten Fall, egal ob Geburtshaus, Hausgeburt oder Krankenhaus. Die Mehrkosten für die Versicherung im Krankenhaus gehen dort in den Betriebskosten unter und werden wohl meist auch noch auf anderen Kanälen abgefangen. Dafür dürfen die Ärzte den Frauen dann auch noch meist unnütze Dinge wie Betäubung, Kaiserschnitt,.. aufschwatzen. Frei nach dem Motto der OpTisch steht grad leer.
Wir haben unsere Kinder im Geburtshaus zusammen mit EINER Hebamme, die wir schon lange vorher kennen gelernt haben, bekommen. Sie war die gesamte Geburt dabei, hatte kein Schichtende und es hat auch kein Arzt genervt, der alle paar Stunden mal nach dem Rechten sieht. - #13 25.06.2012 08:49 von
....
Nur weil Sie dass nicht verstehen können soll allen anderen Eltern die Wahlfreiheit genommen werden? Das verstehe wer will, es geht ja schließlich nicht darum dass plötzlich alle Kinder zuhause zur Welt kommen sollen.
Ich habe meine beiden Söhne, nach Abstimmung mit meinem Arzt, zuhause zur Welt gebracht. Ich würde es auch im nachhinein nicht anders haben wollen. - #14 25.06.2012 08:53 von
So sind halt die gesellschaftlichen Prioritäten
Wir sind bereit, jemandem, der viele Tore schiesst oder ganz schnell mit seinem Rennauto im Kreis fährt, viele Millionen zu geben, und denen, die dafür sorgen, dass neues Leben heil auf die Welt kommt, nur nen Appel. Und zu Weihnachten ein Ei.
- #15 25.06.2012 08:58 von
Leider
Leider deutet eine unauffällige Schwangerschaft nicht auf eine unkomplizierte Geburt hin.
Es ist fast unverantwortlich ein Kind zu Hause zur Welt zur bringen, völlige unabhängig von der Bezahlung der Hebammen.
Es gibt oft Komplikationen und viele Menschen wären nicht da, wenn ihre Mütter beschlossen hätte es mal "bequem" zu Hause zu machen.
Schon mal überlegt, was es die Krankenkassen kostet, wenn ein Kind auf Grund eines Geburtsschadens dauerhaft behindert ist? Das muss nur in 1 von 1000 Fällen (und es ist/wäre häufiger) passieren um die mehrkosten von 1000 Krankenhausgeburten aufzuwiegen.
Da ist es logisch, dass die Krankenkasse nicht noch Anreize für diese Fahrlässigkeit bietet. - #16 25.06.2012 09:05 von
...
Sie sollten sich erstmal Schlau machen und die tatsächlichen Zahlen und Fakten über die Risiken studieren:
Hausgeburt - #17 25.06.2012 09:06 von
grafkoks2002
Zitat eines Foristen: "Bei Wikipedia steht auch nur das Hausgeburten erheblich günstiger sind .." Und Geburten in Buschütten gibt es zum Supersondersparttarif. Hausgeburten sind was für Waldorfschülerinnen (ist nicht böse gemeint, ist nur ein Erfahrungswert, den ich nicht verstehe). Wenn es zu einer Komplikation kommt (und der Herrgott weiß, dass ich aus bedauerlicher Erfahrung spreche) ist man froh, wenn ein ganzes Team von Fachleuten fürs Kind (und die Mutter) da sind und der Natur ins Handwerk gepfuscht wird. Hätten wir der Natur ihren Lauf gelassen, würde unser Kurzer heute sabbernd im Rollstuhl sitzen, weil das Gehirn nicht genügend Sauerstoff bekommen hätte. So ist zwar auch nicht alles rund gelaufen, aber mit der wirklich fantastischen Hebamme und einer ebenso fantastischen Ärztin konnte das Schlimmste verhinddert werden. Dank einer Geburt in einem Krankenhaus, dank moderner Gerätemedizin und einer durch die Hebamme geleisteten Nachversorgung, die nicht nur den Kurzen im Auge hatte, sondern auch uns Eltern.
Vielleicht sollten die Hebammen einfach darüber nachdenken, eine eigene Bank zu gründen. Die fahren sie dann mit riskanten Geschäften vollkommen gegen die Wand, dann kommen sie unter den Rettungsschirm. Geld ist der Regierung schließlich wichtiger als irgendwelche Blagen, die eh erst mal 18 Jahre lang nur Kosten verursachen. - #18 25.06.2012 09:10 von
- #19 25.06.2012 09:14 von
Unverantwortlich? Hebammen stehen immer im Kontakt mit Krankenhäusern und sollte sich eine eventuelle Komplikation ergeben, wird umgehend ärztliche Hilfe geholt. Zudem gibt es nicht nur Hausgeburten (was für ein Spruch,dass die Mütter es sich "bequem" zuhause machen) welche von Hebammen begleitet werden, es gibt noch die Geburtshäuser und last but not least die Beleghebammen, welche im Kreissaal eines Krankenhauses die Geburt begleiten. Sie machen es sich etwas einfach mit der Pauschalisierung Hebamme = Hausbeburt.
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