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Heavy-Metal-Fotografie: Die machtvolle Dröhnung

gestalten/ Jörg BrüggemannWer Heavy Metal hört, steckt in der Pubertät, ist taub - oder hat einfach keinen Geschmack. Wer so über diese Musik spottet, versteht nichts von ihrer wahren Macht. Denn ein großartiger Bildband eines Berliner Fotografen zeigt: Das Headbanger-Genre ist die einzige Weltmusik der Gegenwart.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...821553,00.html
  1. #160

    Ach herrjeh

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Danke für Ihre fleißige Suche nach den Ausnahmen von der Regel. Musste mal gesagt werden. Ich kenne nur schwarzgekleidete Männer auf den Heavy Metal Bühnen. Zugegeben, viele waren es nicht, die ich sah, und international kenne ich nichts. Für mich bleibt das eine harte Musik für harte Männer - wo sich hin und wieder eine gleichgepolte Lederlady einschleicht. Da sieht die weibliche Jazz-Szene ganz anders aus: Krall, Dennerlein, Fitzgerald u.v.a.
    Sie sind einer jener Typen, die einem alles verleiden können mit ihrer arroganten, besserwisserischen, pseudoelitären Art. Ich werde Ella nie wieder unbelastet anhören können, mir wird jedesmal ihre Borniertheit in den Kopf kommen. Bitte, bitte erwähnen sie keine weiteren Jazzer, ich möchte diese nämlich auch in Zukunft ohne Brechreiz anhören können.
  2. #161

    Zitat von Graishak Beitrag anzeigen
    Würden Sie sich auf ein entsprechendes Festival begeben ....
    Ich hoffe, das ein oder andere mit meinem Beitrag erhellt haben zu können.
    Danke, dass Sie meine kurze Bemerkung, Metal sei Männersache, so ausführlich behandelt, ergänzt und korrigiert haben. Ja, es stimmt, dass auch in vielen anderen Musik-Genres die Frauen nur wenig vertreten sind, obwohl die Musik nicht so maskulin daherkommt.
  3. #162

    Zitat von jagenauundso Beitrag anzeigen
    Sie sind einer jener Typen, die einem alles verleiden können mit ihrer arroganten, besserwisserischen, pseudoelitären Art. Ich werde Ella nie wieder unbelastet anhören können, mir wird jedesmal ihre Borniertheit in den Kopf kommen. Bitte, bitte erwähnen sie keine weiteren Jazzer, ich möchte diese nämlich auch in Zukunft ohne Brechreiz anhören können.
    Nana. Warum so ausfallend? Ich konnte ja nicht ahnen, dass meine Antwort an den Foristen bei Ihnen solche unangenehme Auswirkungen haben würde. Und alles nur, weil ich klarstellte, dass ich zwar keine weiblichen Mataler kenne, aber einige weibliche Jazzerinnen bevorzuge. Und hier gleich noch eine: Norah Jones. Und hier gleich die ganze Liste der Jazzerinnen:
    Liste von Jazz- und Improvisationsmusikerinnen
  4. #163

    ...

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Nana. Warum so ausfallend? Ich konnte ja nicht ahnen, dass meine Antwort an den Foristen bei Ihnen solche unangenehme Auswirkungen haben würde. Und alles nur, weil ich klarstellte, dass ich zwar keine weiblichen Mataler kenne, aber einige weibliche Jazzerinnen bevorzuge. Und hier gleich noch eine: Norah Jones. Und hier gleich die ganze Liste der Jazzerinnen:
    Liste von Jazz- und Improvisationsmusikerinnen
    Sie tun mir leid, weil Sie überhaupt nicht verstanden haben, um was es bei Musik geht. Sie machen hier etwas Quantitatives daraus, Auflistungen, blabla. Da Sie sich für Metal überhaupt nicht interessieren, kennen Sie natürlich auch keine Details dieser Musik. Warum um Himmels Willen wollen Sie dann mitreden? Ich rede z.B. nicht mit bei HipHop, weil ich keinen Zugang dazu finde, mich damit nicht beschäftige und somit kein Wissen drüber habe, ich kann also überhaupt nicht beurteilen, was da in der "Szene" passiert oder sonstwas (obwohl ich auch schon mit einigen Leuten Musik gemacht habe, die normalerweise eher HipHop machen, trotzdem sind sie so offen und experimantierfreudig, dass sie Grenzen überschreiten).

    Listen Sie ruhig weiter irgendwelche Künstler auf, versuchen Sie zu vergleichen (was gar nicht geht, wenn man von einem Vergleichspartner keine Ahnung hat), aber tun Sie bitte nicht so, als hätten Sie Ahnung von Musik.

    Falls Sie es übersehen hatten: ich habe Musik in vielen unterschiedlichen Genres GEMACHT, nicht nur gehört, Jazz UND Metal (unter anderem), und meine Erfahrung sagt mir, dass Musiker weltoffener und toleranter sind, als viele ihrer "Anhänger". Die meisten Jazzer (und alle anderen), die ich kenne, lehnen ihre Haltung zur Musik ab. Vielleicht sind Sie deswegen kein Musiker, weil Sie mental dazu einfach nicht weit genug sind?
  5. #164

    Oh oh

    Zitat von asentreu Beitrag anzeigen
    Im Übrigen kenne ich keinen Metalhead der Wert darauf legt, seine Szene im Mainstream wieder zu finden. Das wärs ja noch! Karohemd und Chinohosen tragende Hipster und besoffene, minderjährige Housemäuschen auf einem Amon Amarth Konzert, und die brüllen bei Pursuit of Vikings mit ohne zu wissen wer "ODEN!" eigentlich ist, mir wird schlecht!
    Also ich lege auch keinen Wert drauf, meine Szene im Mainstream wieder zu finden. Ich bin nämlich in gar keiner Szene. Ich selbst höre seit 23-24 Jahren Metal und alles was dazu gehört. Die ersten 12 Jahre davon auch langbehaart und entsprechend (Klischeehaft) bekleidet. Kaum waren die Haare ab und die Klamotten "normal", wurde ich auf Konzerten beschimpft und mit Bier überschüttet. Nein, die wollten mir keinen ausgeben ;-) Seit dem, sehe ich die Szene mit einem belustigten Auge. Ich gehe nach wie vor auf Konzerte, jedoch springe ich weniger in Moshpits rum, als ich in Karohemd und Chinohose am Rande stehe und genieße. Ähnlich wie auf einem Klassikkonzert auch.

    Wie so oft, würde es beiden Seiten gut tun, wenn sie die andere jew. einfach akzeptieren würde. Meine Erfahrung sagt mir jedoch, dass grade die Seite, die auf Mainstream und Spießer schimpft, die verbohrteste ist.

    Zum Artikel: Dito, alles nicht so Ernst nehmen. Die Bilder könnten ausführlicher sein, stimmt. Trotzdem zeigt es doch die Szene ein wenig und das sollte erstmal reichen. Für den Rest kann man sich das Buch kaufen ;)
  6. #165

    Es geht auch....

    Zitat von baboon01 Beitrag anzeigen
    man könnte jetzt sagen, Sie mögen Metal nicht so sehr, verabscheuen Klischee, Kitsch und Phlatus, halten Ihren eigenen, überlegenen Musikgeschmack für die Wahrheit und qualfizieren sich damit für das Klischee des nervigen musikalischen Besserwissers dessen Meinung nur andere nervige musikalische Besserwisser interessiert,

    ABER.....

    ...auch ohne STRASMPELHOSEN!
    Zudem mag ich das:

    Blue Oyster Cult - 'Black Blade' Live Slim's San Francisco 07/20/09 - YouTube
    und das:
    BLUE OYSTER CULT Heavy Metal : The Black & The Silver , Live UK 1981 - YouTube

    und das:

    Foo Fighters - Rock & Roll (ft jimmy page& john paul jones) - YouTube

    und das:

    Neil Young - Fuckin' Up live in Hyde Park, 2009 - YouTube

    und ganz besonders das:

    Bad Company - Movin' On - Live At Wembley 2010 - YouTube

    und natürlich das:

    Chickenfoot - Three And A Half Letters @ Paris Olympia - YouTube

    BRUCE SPRINGSTEEN "Seeds" 4-8-09 Houston - YouTube

    Aber ist das (alles) Metal? Nur zum Teil....

    Danke für die Blumen. Lieber eine "schlechte" Presse als gar keine :-)
  7. #166

    Da Deutsch nicht meine Muttersprache ist,frage ich mich, ob ich dieses Artikel auch richtig verstehe. Will der Autor wirklich sagen - Metal ist eine Musik der Loser oder ist das ironisch/sarkastisch/ gemeint? Verteidigt der Autor diesen Vorurteil, ist er in seiner Annahme bestetigt? Unklar.
    Wundert er sich, dass so etwas seiner Meinung sinnloses ein Weltphenomen geworden ist? Wenn das so ist, dann muss er vielleicht sich besser mit dem Phenomen auseinander setzen und nicht anhand Paar Bilder und Paar Lieder von Manowar Urteile bilden. Und warum immer Manowar?

    Es gibt so viele gute Bands mit kompliziertester Musik im Metal! Und sehr komplexen Texte! Und viele haben ideologische und soziologische Hintergrunde, wenn sie jemandem fehlen. Aber in erster Linie gefällt dem Fan die Musik selbst, die keine Ideologie braucht - Bach und Beethoven brauchen keine Ideologie und Wagner hätte lieber auf Ideologie verzichtet, nebenbei bemerkt.

    Zweiter Vorurteil - Metal ist Männermusik. Quatsch. Ich bin weiblich und kenne viele andere Mädels, de echte Metalfans sind.
    Metal ist wirklich ein Phenomen - weil es viel mehr als Musik oder Ideologie ist, egal wie abgedroschen diese Aussage klingt! Es sind nicht dunkle Klamotten, harte Gitarren oder Aggression (was nicht unbedingt ein Bestandteil sein soll - es gibt iele lyrische Lieder)

    Metal ist eine intensive, aus der Ursprunge der menschlicher Natur stammende Form des Gefühlsausdrucks, wo die Klänge mit visuellen, semantischen und kinetischen Anreizen festverbunden sind, was Metal mit ekstatischen transzendentalen Schamanentänze der Urzeit verbindet und gleichzeitig dem modernen Mensch den neuen Hinterhalt, neue Unterstützung bittet, ihm wieder mit dem verlorenen Gott in ihm und ausserhalb ihn verbindet!

    P.S. Metal kann vielleicht den Aussenstehenden komisch vorkommen mit diesen allen Headbängen und Krach, aber es gibt kaum Medien, die so eine Welle der Emotionen auslosen kann. Und nicht vorübergehend, sondern ein Leben lang.
  8. #167

    ...

    Zitat von abwählen! Beitrag anzeigen
    Anders formuliert: Jazz spricht Herz und Hirn an, Metal nicht das Hirn. Wenn Miles Davis "Kind of Blue" nicht berührt hat sowieso kein Herz. Von Hirn will ich mal gar nicht sprechen
    Zitat von owain123 Beitrag anzeigen
    Nun wirds klarer. Ich dachte die Zeiten sind vorbei als, sich die Cool-Jazz Hörer als intellektuelle vertanden und auf die andern Musiker und Musikhörer herabgesehen haben. So kann man sich täuschen.
    Schade.
    Das dürfte nur eine Reaktion auf die harte Realität sein.
    SAT-Testergebnisse (Jazz steht, wie zu erwarten, unter Reggea, Pop und HipHop auf Rang 127, Klassik ein paar Plätze darüber auf 119)
    Musicthatmakesyoudumb: Music
    Musicthatmakesyoudumb

    Und da auch Al Di Meola mal wieder aus der Mottenkiste geholt werden musste: In dem Video ist neben den typischen Jazz-Standardskalen/Akkord(en)/-Folgen, nur eine sterile, technisch anspruchslose und zum Ende extrem unsaubere "Darbietung" zu hören.
  9. #168

    Zitat von jagenauundso Beitrag anzeigen
    Sie tun mir leid, weil Sie überhaupt nicht verstanden haben, um was es bei Musik geht. Sie machen hier etwas Quantitatives daraus, Auflistungen, blabla. Da Sie sich für Metal überhaupt nicht interessieren, kennen Sie natürlich auch keine Details dieser Musik. Warum um Himmels Willen wollen Sie dann mitreden? Ich rede z.B. nicht mit bei HipHop, weil ich keinen Zugang dazu finde, mich damit nicht beschäftige und somit kein Wissen drüber habe, ich kann also überhaupt nicht beurteilen, was da in der "Szene" passiert oder sonstwas (obwohl ich auch schon mit einigen Leuten Musik gemacht habe, die normalerweise eher HipHop machen, trotzdem sind sie so offen und experimantierfreudig, dass sie Grenzen überschreiten).

    Listen Sie ruhig weiter irgendwelche Künstler auf, versuchen Sie zu vergleichen (was gar nicht geht, wenn man von einem Vergleichspartner keine Ahnung hat), aber tun Sie bitte nicht so, als hätten Sie Ahnung von Musik.

    Falls Sie es übersehen hatten: ich habe Musik in vielen unterschiedlichen Genres GEMACHT, nicht nur gehört, Jazz UND Metal (unter anderem), und meine Erfahrung sagt mir, dass Musiker weltoffener und toleranter sind, als viele ihrer "Anhänger". Die meisten Jazzer (und alle anderen), die ich kenne, lehnen ihre Haltung zur Musik ab. Vielleicht sind Sie deswegen kein Musiker, weil Sie mental dazu einfach nicht weit genug sind?
    Und ich verstehe erst einmal nicht, warum Sie so persönlich werden. Es kann Ihnen doch egal sein, wie ich bin! Sind wir hier bei facebook oder schüler-vz? - Ich entgegene Ihnen, dass es mir völlig egal ist, wer und wie Sie sind, welche Musiker Sie kennen. Maßgebend ist alleine: Sie verteidigen Haevy Metal, ich lehne es ab - höre und spiele es nicht. Als Taster habe dort unter den Gitarren-Verzerrern eh nichts verloren. Ist doch ganz einfach: wir sind nämlich zwei verschiedene Menschen.
  10. #169

    Ich verstehe auch nicht, wozu diese Messerei - was besser, Jazz, Prog, Metal. Ist doch kindisch, Leute. Wie kann man überhaupt so was ermessen, es sind nicht vergleichbare Sachen, ihr vergleicht Äpfel mit Birnen!
    - Jeder Mensch tickt anders, jede Seele braucht, was sie bracht - und wenn das Jazz ist, dann bitte Jazz, wenn Metal, dann Metal. Was wollt ihr beweisen?


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