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Headhunter: Was Personalberater verdienen

Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro - das Wirtschaftshoch und der Fachkräftemangel bescheren Headhuntern gute Geschäfte. Auch angestellte Personalberater haben gute Aussichten. Der Gehaltsreport zeigt, mit welchen Einkommen sie rechnen können.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...769040,00.html
  1. #10

    meine erfahrung mit headhuntern...

    Zitat von Kulturoptimist Beitrag anzeigen
    Also ich als Fachkraft kann mich nur lobend über meine Headhunterin äußern.

    Es kostete mich nichts, ich habe ein ansehnliches Gehalt und wurde exzellent auf meine Interviews vorbereitet.
    Meinen Job hier liebe ich und würde ihn nicht missen wollen.
    schön, dass es auch sowas gibt...
    bei mir wars anders....
    einer rief an und sagte, dass er da mir was vermitteln möchte...
    ein zweiter aus der gleichen firma schrieb mir ne mail, dass er jetzt für mich zuständig sei und machte nen termin in ner firma zum vorstellungsgespräch und bat noch drum, dass wir uns zehn minuten vorher davor treffen könnten, um uns noch kurz zu unterhalten....
    zum vereinbarten termin kam ein dritter aus der firma und entschuldigte sich für sein zuspätkommen mit der begründung, dass er jetzt der neue sei und noch nicht wirklich wusste, wo er hin muss.... kamen dann zum vorstellungsgespräch leicht zu spät....
    dort stellte sich raus, dass die exklusiv für das unternehmen arbeitende vermittlungsagentur dort noch nicht bekannt war und auch über das prozedere sich noch nicht verständigt wurde....
    (teilzeitjob, leiharbeiter, festangestellt), wobei ich ausdrücklich zuvor gesagt hatt, dass nur festanstellung in frage kommt....
    auch hat mich der satz "ich kenn mich auch noch nicht so aus" im vorstellungsgespräch dem potentiellen arbeitgeber gegenüber nicht wirklich überzeugt...
    naja, hab das durchaus gute angebot des AG dann doch abgelehnt.... und bin relativ froh drüber, dass der HH dann wohl hoffentlich wenig kohle für die bemühungen bekam... *g*
  2. #11

    Man nennt die Headhunter nicht umsonst

    Flaschenverkaeufer...
  3. #12

    Nichtsnutze

    Zitat von _a1_06092511_2 Beitrag anzeigen
    Na, solche Nichtsnutze koennen Headhunter aber nicht sein, sonst gaebe es keine Gehaelter in solch einer Preisklasse, oder?
    Ganz einfach: Laut offiziellen Branchenangaben (siehe anderer Spiegelartikel) gibt es 5250 Headhunter in Deutschland, die zusammen noch einmal 6000 Arbeitskräfte beschäftigen. Diese 11250 Personen haben 2010 etwa 45.000 Stellen besetzt.

    Aus diesen offiziellen Angaben geht hervor, dass (bei 6 Wochen Urlaub) von den "Personalagenturen" 11,5 Personenwochen aufgewendet werden, um eine Stelle zu besetzen. Das ist so unglaublich ineffizient, das kann jede Personalabteilung um ein Vielfaches besser.

    Die meiste Zeit geht doch dafür drauf, dass hier 5250 Netzwerke parallel gepflegt werden müssen. Bei einer derart dezentralen Datenhaltung kann gar keine optimale Personalallokation erfolgen, und trotzdem ist der Aufwand astronomisch hoch. Ergo: Nichtsnutze!

    Und die Fähigkeit, einen Dummen zu finden, der einem einen Haufen Geld bezahlt (das im Zweifelsfall nicht einmal seines ist) ist noch lange kein Zeichen dafür, dass man irgendeinen Nutzen erzeugt.
  4. #13

    Headhunter, etwas was die Welt nicht braucht?

    Ich betreibe selbst Direktsuche ( A&B Recruiting ) und o.g. Meinungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Jeder hat eine andere Vorstellung davon was ein Headhunter macht oder genau ist! Und die eigene Meinung ist auch nicht immer die richtige! Die einen machen ihr Business über hochkarätige Manager und die anderen über Masse. Eins haben aber alle gemeinsam, nämlich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen zu bringen. Ähnlich ist es im Immo-Geschäft. Im Internetzeitalter braucht theoretisch auch keiner einen Makler, weder für An-/Verkauf noch für seine Expertise. Sofern man bereit ist sich eine Weile mit der Thematik zu beschäftigen. Trotzdem sind sich die meisten Menschen zu bequem für den ganzen Aufwand und engagieren daher einen Immobilienmakler der Ausschreibt, Besichtigungen durchführt, etc. So auch im Executive Search, klar werden gutlaufenden Konzerne mit Bewerbungen überflutet. Aber schon mal daran gedacht mit welchem Aufwand diese Massen an Bewerbungen geclustert und selektiert werden müssen? Tausende von Bewerbungen stellen auch nicht sicher, dass die richtige darunter ist. Egal ob es ein Über- oder Unterangebot von Fachkräften gibt, Headhunter werden so oder so benötigt. Abhängig von der Honorarhöhe macht es bei „normalen“ Arbeitnehmern unternehmerisch gesehen sogar Sinn. Ob arrivierte Firmen oder der Fünfmannbetrieb um die Ecke, der schlicht keine Zeit hat den Arbeitnehmermarkt zu screenen, diese Dienstleistung wird gebraucht.


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