Hauskredit-Affäre: Neue Vorwürfe gegen Wulff

Der Bundespräsident gerät in der Hauskredit-Affäre in immer größere Erklärungsnot. Nach SPIEGEL-Informationen stammt das Darlehen mutmaßlich doch von Ex-Unternehmer und Wulff-Freund Egon Geerkens selbst - nicht von dessen Frau Edith, wie es das Staatsoberhaupt angibt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...804238,00.html
  1. #640

    Wulff Affäre Hauskredit

    Sogar in den ORF-Fernsehnachrichten und in den Schweizer
    Fernsehnachrichten wurde ausführlich über diese Kredit-Affäre und das gestrige Interview berichtet.
    Da wird das Verhalten des Bundespräsidenten schon im Ausland ein Thema!! Für Wulff eine ziemlich negative Berichterstattung war auch das!
  2. #641

    Verwunderlich

    Zitat von zackenhagen Beitrag anzeigen
    Da wird das Verhalten des Bundespräsidenten schon im Ausland ein Thema!! Für Wulff eine ziemlich negative Berichterstattung war auch das!
    Der nun schon seit Dez. 2011 vorliegende SpOn-Bericht zeigt doch aufs Klarste, dass die Behauptung, nicht Egon Geerkens sondern dessen Ehefrau sei die Kreditgeberin gewesen, mithin eine Vorteilsannahme im Amt nicht gegeben, gar nicht zutreffen kann bzw dass all das die pure Vertuscherei war. Bei allem Respekt vor der Unschuldsvermutung, diese Schutzbehauptung brauchte kein Richter Herrn Wulff abzunehmen.

    Mich wundert, dass die Staatsanwaltschaft zwar wegen der minimalen Hotelrechnungs-Affäre bzw Groenewolds Vorteilsgabe eine Ermittlung eingeleitet hat, nicht aber wegen dieser viel fetteren Geschichte, zumal dazu doch auch noch die Argumente durch den Essay von H. H. von Arnim in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht (online seit dem 14.1.2012) angeliefert worden sind.

    Christian Wulff verdient auf keinen Fall den luxuriösen Ehrensold eines Bundespräsidenten. Denn Ehre scheint ihm ja gerade bei dieserAffäre gleichgültig gewesen zu sein.