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Haushaltsentwurf der Regierung: Griechische Wirtschaft schrumpft auch 2013 stark
REUTERSAuch die Regierung rechnet nicht mehr mit einer Stabilisierung: Die griechische Wirtschaft wird einem Haushaltsentwurf zufolge auch im kommenden Jahr stark schrumpfen. Bislang war die EU-Kommission offiziell noch von einer wesentlich optimistischeren Entwicklung ausgegangen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-858848.html
- #1 01.10.2012 07:36 von
ständig ...
liest man: "Die Experten wären auf ihrer Prognosen von geringer Verschuldung bzw. höheren Wachstum ausgegangen."
Kristallkugel kaputt ... offenbar. - #2 01.10.2012 07:37 von
- #3 01.10.2012 07:43 von
Na klar bekommen die Griechen das Geld
keiner der Politiker hat den Mut den hoffnungslosen Zustand Griechenlands anzuerkennen.Also weiter gehts Augen zu und durch.
- #4 01.10.2012 07:53 von
Kopflos, diese Experten !
Wie sagte schon meine Mutter :
Wo nichts ist,hat der Kaiser sein Recht verloren !
So um die 50 Jahre des letzten Jahrhunderts.
Ein Beispiel von Vielen!
Da hat sich ein "gutverdienender" Grieche eine ETW zugelegt und wollte diese innerhalb von 15 oder 20 Jahren bei der Bank abbezahlen!!
Nun hat er keinen Job mehr! Wie soll er jetzt seine Wohnung bezahlen?
Die Bank bekommt kein Geld mehr. Er selbst kann sich fast nichts mehr kaufen, es reicht gerade noch zum Leben. Also das BIP geht zurueck.
Die Ueberweisungen aus DE wandern alle zuerst in die Verwaltung, die nicht nur in GR aufgeblaeht ist- denken Sie nur einmal an die voellig ueberfluessigen Ministerien in DE.
Wie soll denn dann ein Neuanfang aussehen?? 20 Jahre oder noch laenger die Schulden der Banken abtragen?????????
Warum laesst man die Banken nicht pleite gehen ??
Ach, so da wuerde eine Kettenreaktion stattfinden, die Europa noch nie gesehen hat. z.B. Daimler koennte nichts mehr gegen VORKASSE exportieren.
Die Produktion muesste eingestellt und die Arbeiter entlassen werden, incl. der Zulieferer, ja selbst die Kantinen muessten schliessen usw usw.
Jetzt wird hoffnungslos dagegen angekaempft, jeder schiebt die Schuld auf den Anderen.
Ganz ehrlich, lieber eine sofortige PLEITE, die ist billiger als die von Uebermorgen.
Das Widerlichste daran ist, dass einige Manager sich schnell noch die Taschen fuellen, bevor sie die Werke stilllegen!! Zetsche, ueber 50 Millionen Euro "RENTE!" - #5 01.10.2012 07:55 von
Bundestagswahl
Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. In den Fußgängerzonen stehen sie dann: die örtlichen Parteienvertreter mit Luftballons und Kugelschreibern aus den Merchendise-Shops der Parteizentralen. Die Bürger werden dann schönen Diskussionsstoff haben. Wer ist Spitzenreiter bei der verschwendung unseres Steuergeldes! Ich möchte da nicht als "Vertreter" einer der Volksparteien stehen! Wenn >> über 60% der Bundesbürger für einen radikalen Schnitt mit Griechenland und Co. sind, dann sollen sich unsere Volksvertreter mal warm anziehen!
- #6 01.10.2012 07:58 von
Griechenland, wie nun weiter?
Also nichts neues aus Griechenland, der wirtschaftliche und somit auch der finanzielle Abgang schreitet weiter voran, wie sollte es denn auch anders kommen können?
Ein Land das total über die eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen gelebt hatte wird nun radikal sparen müssen und es reicht noch immer nicht aus, also wird man auch kein Geld zur Verfügung haben um wirtschaftliche Prozessen anzuregen und sie zu fördern.
Ein Land das kaum was zu exportieren hat, es nur im eigenen Land und wenn auch an Touristen verbraucht lebt doch davon dass die Menschen Geld ausgeben, aber wenn man nichts mehr hat wie sollte es dann funktionieren?
Ohne einen Schuldenschnitt wird sich Griechenland aus dieser Finanzkrise nicht mehr befreien können, sondern es sinkt total zu Boden.
Für mich haben all die von außen kommenden sogenannten klugen Hinweise und Anordnungen keinen wirklichen Effekt, sie verschlechtern die Situation noch mehr und bringen Griechenland keine Zukuftsaussichten.
Aber Griechenland steht nicht allein so kritisch in der EU da, es ergeht vielen anderen Ländern ebenso und das ist meines Erachten nach nur durch die schlechte Politik der EU zu verdanken gepaart mit der Überheblichkeit der jeweiligen Länderregierungen.
Man hat sich um seine eigene wirtschaftliche,finanzielle Entwicklung kaum Gedanken gemacht, man hat sich immer nur aus den vollen Töpfen der EU bedient und das kann auf dauer nicht funktionieren.
Wenn nicht schleunigst ein Umdenken in der Gesamtpolitik in Europa eintritt, dann werden wir eine noch viel größere Katastrophe erleben, denn wer soll diesen Rettungsschirm noch tragen können, auch das sind nur neue Schulden, die alle Länder eines Tages auf die Füße fallen werden.
HR - #7 01.10.2012 08:00 von
- #8 01.10.2012 08:01 von
Fakten über Griechenland
Quelle nachstehender Fakten ist ELSTAT.
Das griechische GDP betrug 2011 215,1 MrdEUR. Das ist ein Rückgang von 7,6% gegenüber 2008, dem besten Jahr in der Geschichte mit einem GDP von 232,9 MrdEUR. Griechenland bewegt sich derzeit auf dem Niveau von 2006.
Die Primärausgaben (= Staatsausgaben exkl. Zinsen) betrugen 2011 92,7 MrdEUR. Das ist ein Rückgang von 17,7% gegenüber 2009, als die Primärausgaben mit 112,7 MrdEUR einen Rekord erreicht haben. Allerdings muss man feststellen, dass die Ausgabenkürzungen seit 2009 nur einen Teil der Ausgabenexplosion von 2006-09 wettgemacht haben. Im Jahr 2011 hat der griechische Staat (exkl. Zinsen) immer noch um 9,6% MEHR ausgegeben als 2006.
Es geht also auch um die Perspektive. Die Sparmaßnahmen der letzten Jahre waren in der Tat beachtlich, man darf jedoch nicht vergessen, dass der griechische Staat gegenüber 2006 noch nicht geschrumpft ist.
Diese Ziffern sind nicht inflationsbereinigt. - #9 01.10.2012 08:06 von
Merkels kruder Politik führte zu diesem Sachstand ,
einzig und allein, ihr persönlich ist das anzulasten,
ihre nach außen vorgetäuschte Hilfehaltung gegenüber Griechenland war und ist in Wirklichkeit auf Zerstörung dieses Landes ausgerichtet,
zumindest auf dessen freiwilligen Austritt aus der Euro-Zone gezielt.
Und nun was tun?
Dafür gibt es keinen Plan.
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