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Hausbesetzer in Venezuela: Sozialismus im Wolkenkratzer

Thomas WagnerWohnraum ist Mangelware in Caracas. Deshalb besetzten Anhänger von Venezuelas Präsident Hugo Chávez eine 190 Meter hohe Bauruine. Inzwischen leben 2500 Menschen in dem Betongerippe, das einmal ein Büroturm werden sollte - ein realsozialistisches Experiment.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834195,00.html
  1. #1

    Ist er nicht schön,

    dieser Sozialismus? Ich bin immer wieder erstaunt, dass die Leute meinen, die Natur des Menschen kann man negieren. Eine Ideologie wie der Sozialismus, Kommunismus ist in der Theorie schön, im wirklichen Leben leider nicht. Aber das hält viele nicht davon ab, darin das Paradies zu sehen. Schrecklich.
  2. #2

    Hä???

    Zitat von mescal1 Beitrag anzeigen
    dieser Sozialismus? Ich bin immer wieder erstaunt, dass die Leute meinen, die Natur des Menschen kann man negieren. Eine Ideologie wie der Sozialismus, Kommunismus ist in der Theorie schön, im wirklichen Leben leider nicht. Aber das hält viele nicht davon ab, darin das Paradies zu sehen. Schrecklich.
    Haben Sie auch nur ein Wort des Textes gelesen oder sich nur die Bilder angeschaut?
    Sie labern von Ideologie und sind selbst blind.
  3. #3

    Wann schicken wir Geld hin?

    Noch eine Möglichkeit Steuergelder zu vergeuden! Oder unsere Gutmenschen haben wieder Gelegenheit nach Nicaragua, Cuba auch da die Unterdrückung und Verblödung der Leute als sozialistische Fortschritt zu verkaufen!
  4. #4

    Alternative

    Nun ja, die Alternative sähe so aus, dass der Turm als Ruine weiterhin ungenutzt einer Bank gehört und die 2.500 Menschen auf der Strasse leben.
    Ist das dann besser bloss weil's kein Sozialismus ist?
  5. #5

    Kapitalistische Misswirtschaft

    Das Volk braucht die Kapitalisten nicht. Auch in Deutschland nicht. Was haben sie nach der Wende in Deutschland erreicht? Nur katastrophalen Schulden, die nie bezahlt werden und die aus den Taschen des Volkes, sprich Steuerzahlers, finanziert werden. Und die Banken, die die Kredite dem Staat vergeben, sind nicht einmal in der Lage über die Runden zu kommen. Kapitalistische Misswirtschaft.
  6. #6

    Ist er nicht schön

    dieser Kapitalismus? Da lassen gescheiterte Bankiers einfach halbfertige Ruinen stehen.
    Es ist doch sehr kreativ wie sich die Bewohner mit dem Hochhaus arrangiert haben, so erfüllt es wenigstens noch einen Zweck.

    Von deutschen Bau- und Sicherheitsvorschriften einmal abgesehen;-)
  7. #7

    ...

    Zitat von mescal1 Beitrag anzeigen
    dieser Sozialismus? Ich bin immer wieder erstaunt, dass die Leute meinen, die Natur des Menschen kann man negieren. Eine Ideologie wie der Sozialismus, Kommunismus ist in der Theorie schön, im wirklichen Leben leider nicht. Aber das hält viele nicht davon ab, darin das Paradies zu sehen. Schrecklich.
    "Die Natur des Menschen"?
    Die Aussergewöhnlichste Eigenschaft des Menschen ist es doch gerade, sich über seine Triebe, seine Natur, hinwegzusetzen. Und wofür? Manchmal nur um ein Versprechen zu halten! Oder denken sie an den rituellen Selbstmord im feudalen Japan. Etwas, daß nach dem Menschenbild der Schlechtmenschen doch absolut unmöglich sein müßte.
    Sicherlich sind die meisten Menschen zu so etwas nicht fähig. Aber das Potential ist da.
    Oh! Und auf der anderen Seite sind Mitleid, Altruismus, Gerechtigkeitsempfinden und Nächstenliebe unzweifelbar auch Teil der "menschlichen Natur". Soziopathen sind zwar häufig, aber nicht die Regel.
    Dieses verzerrte, zynische Menschenbild ist doch meist nichts anderes als eine Rechtfertigung für den eigenen Egoismus.
  8. #8

    ...

    Zitat von vandertheken Beitrag anzeigen
    Nun ja, die Alternative sähe so aus, dass der Turm als Ruine weiterhin ungenutzt einer Bank gehört und die 2.500 Menschen auf der Strasse leben.
    Ist das dann besser bloss weil's kein Sozialismus ist?
    Richtig.
    Aber der Kapitalismus hat ja auch nichts mit Vernunft zu tun, sondern nur mit Neid und Gier. Das bestreitet auch niemand.
    Die Frage ist aber, ob die "invisible hand" trotzdem prinzipiell immer besser wirtschaftet als die menschliche Vernunft, denn dann wären solche Beispiele nur kleine "kollateralschäden".
    Die meisten sehen im Niedergang der Sowietunion den Beweis dafür.
    Ich finde das aber nicht so selbstverständlich.
  9. #9

    Träumerle

    Zitat von vaclaus Beitrag anzeigen
    Das Volk braucht die Kapitalisten nicht.
    Schon klar. Nur daß erstmal ein Kapitalist den Turm gebaut hat, bevor die Tagträumerles ihre sozialistische Welt dort kostenlos einrichten konnten, scheint an Ihnen völlig vorbeigegangen zu sein.

    Sozialismus ist immer schön, wenn man jemandem was entschädigungslos wegnehmen kann. War schon in der DDR so.


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