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Hass und Gewalt im Libanon: Syrien exportiert seinen Krieg

SPIEGEL ONLINEGreift der Krieg aus Syrien auf die Nachbarländer über? Im Libanon ist er schon angekommen. In der Hafenstadt Tripoli im Norden bekriegen sich Assad-Anhänger und -Gegner bis aufs Blut. Ein Besuch.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837739,00.html
  1. #1

    Vielen Dank für diese Reportage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Greift der Krieg aus Syrien auf die Nachbarländer über? Im Libanon ist er schon angekommen. In der Hafenstadt Tripoli im Norden bekriegen sich Assad-Anhänger und -Gegner bis aufs Blut. Ein Besuch.

    Syrien-Konflikt greift auf Tripoli im Libanon über - SPIEGEL ONLINE
    Wieder einmal zeigt sich, dass es bei den Auseinandersetzungen in der arabischen Welt nicht um "Freiheit", "Demokratie" oder sonst irgendwelche hehren westlichen Vorstellungen geht, sondern um religiösen Fanatismus, Stammeskämpfe und persönliche Intrigen und Hass. Jedewede Einmischung in diesen Ländern ist schwachsinnig.
  2. #2

    Alles arabischer Frühling

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Greift der Krieg aus Syrien auf die Nachbarländer über? Im Libanon ist er schon angekommen. In der Hafenstadt Tripoli im Norden bekriegen sich Assad-Anhänger und -Gegner bis aufs Blut. Ein Besuch.

    Syrien-Konflikt greift auf Tripoli im Libanon über - SPIEGEL ONLINE
    Das ist doch alles nur der "arbabische Frühling". Woher diese Sorgen? In Libyen hat uns das so gut gefallen, dass wir sogar NATO-Flugzeuge geschickt haben ...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Greift der Krieg aus Syrien auf die Nachbarländer über? Im Libanon ist er schon angekommen. In der Hafenstadt Tripoli im Norden bekriegen sich Assad-Anhänger und -Gegner bis aufs Blut. Ein Besuch.

    Syrien-Konflikt greift auf Tripoli im Libanon über - SPIEGEL ONLINE
    Tja, was hätten wir lieber, einen alawitischen Diktator und eine westlich geprägte Diktatur, oder lieber einen Mix aus sunnitischen Warlords und ein afghanistanähnlichen Zustand?

    Dumm, aber ich glaube Russland und China machen das diesmal richtig.
  4. #4

    Mit der Dummheit

    und den animalischen Trieben der Menschen ist immer Geld zu verdienen. Die Profiteure aller Länder reiben sich schon heftig die Hände.
  5. #5

    noch hinzufügend

    Zitat von c59 Beitrag anzeigen
    Das ist doch alles nur der "arbabische Frühling". Woher diese Sorgen? In Libyen hat uns das so gut gefallen, dass wir sogar NATO-Flugzeuge geschickt haben ...
    und wem der Westen in diesen Konflikten auch helfen mag,
    er hilft immer den Falschen.
    Die Gerechtigkeit ist ein scheues Reh, welches sich gerne
    versteckt.
  6. #6

    Guter Artikel!

    Endlich mal ein guter Artikel, der Einblick vermittelt in die dramatische Situation in Syrien, und gerade von einer SPIEGEL-Korrespondentin, was man sich ja eigentlich immer wünscht. Reuters, dpa, und leider auch ein paar SPIEGEL-Artikel waren oft nicht auszuhalten in ihrer Einseitigkeit.
  7. #7

    Das Zivilisationslabor

    naher Osten bestätigt einmal mehr die These von Gunnar Heinsohn. Zu viele junge Männer ... die Religion ist in diesem Falle der Katalysator für die Hybris der Dummheit. Für uns gibt nur eine sinnvolle Verhaltensweise - geschehen lassen. Die Potentiale müssen sich einpegeln. Das wird vielen friedensbewegten Schönrednern nicht passen, die dürfen dann persönlich vor Ort tätig werden. Dann pegelt sich hier vielleicht auch mal was ein.
  8. #8

    Es würde vielleicht helfen, wenn der Leser verstünde, dass Syrien und Libanon im Prinzip ein und dasselbe Land sind. Die willkürliche Aufteilung des Gebietes nach dem Ende des Osmanischen Reiches durch die üblichen Kolonialmächte sollte berücksichtigt werden.

    Am Thema Syrien tiefer Interessierte die zumal mit der englischen Sprache vertraut sind, möchten sich vielleicht mit Artikeln von Robert Fisk, dem Nahostkorrespondenten der Londoner Zeitung "The Independent" vertraut machen. Der Mann hat ein herausragendes Grad an Expertise - wesentlich breiter als das allgemeine Angebot.
  9. #9

    Pressefreiheit

    Zitat von g.raymond Beitrag anzeigen
    Endlich mal ein guter Artikel, der Einblick vermittelt in die dramatische Situation in Syrien, und gerade von einer SPIEGEL-Korrespondentin, was man sich ja eigentlich immer wünscht. Reuters, dpa, und leider auch ein paar SPIEGEL-Artikel waren oft nicht auszuhalten in ihrer Einseitigkeit.
    Der gute Artikel könnte vielleicht auch daran liegen, dass der Libanon im Vergleich zu vielen anderen arabischen Staaten über weitgehende Pressefreiheit verfügt








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