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Harvard: Elite-Studenten schummelten bei Hausaufgaben

DPA"Beispiellos in Umfang und Ausmaß" und "völlig inakzeptabel": Die Harvard University hat öffentlich gemacht, dass 125 Studenten bei einer Hausaufgabe verbotenerweise zusammen gearbeitet haben. Der Furor über das unerlaubte Teamwork ist immens - und soll wohl vor allem der Abschreckung dienen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...853200,00.html
  1. #1

    Lächerlich

    Zusammenarbeit unter Studenten, zwecks gemeinsamem Erfolg ist doch nichts Schlechtes. Ich denke jeder Student macht das, insbesondere während des Grundstudiums.

    Lächerlich ist nur der Dozent, der allen die gleiche Prüfungsaufgabe, inkl. den Fragen zur Bearbeitung nach Hause gibt. Ein faires und aussagekräftiges Verfahren sieht anders aus: entweder jeder Student bekommt ein eigenes Thema zum Bearbeiten, oder es gibt Prüfungen in der Uni, bei denen nur die groben Themen und entsprechende Literatur vorgegeben sind. Klar ist das aufwändig, bei mehr als 250 Studenten. Aber es ist eine reiche Uni mit hohen Studiengebühren, das sollte doch zu stemmen sein.

    Allerdings würde ich von einer Eliteuni auch erwarten, dass generell in kleineren Gruppen gearbeitet wird. Ein Seminar mit beinahe 300 Studenten - wo gibts denn so was ?
  2. #2

    Ja ja..Elite müsste man sein...

    Alle bekommen das selbe Thema - und bitte nicht absprechen! Du Du Du !

    Aber was soll man machen - man sagt es seien " die Prüfungsaufgaben sehr schwer - teilweise hätten sie die Prüfungsfragen gar nicht verstanden"

    Ja,ja ..die Uni Harvard, Hort der Exzellenz....
  3. #3

    Fail

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Beispiellos in Umfang und Ausmaß" und "völlig inakzeptabel": Die Harvard University hat öffentlich gemacht, dass 125 Studenten bei einer Hausaufgabe verbotenerweise zusammen gearbeitet haben. Der Furor über das unerlaubte Teamwork ist immens - und soll wohl vor allem der Abschreckung dienen.

    Uni-Harvard: Studenten sollen in Abschlussprüfung geschummelt haben - SPIEGEL ONLINE
    Prüfungsfragen als Hausaufgaben sind grob lächerlich und sicherlich keine Elite-Uni-Methoden
  4. #4

    Ich finde es eigentlich unwürdig, was für einen Aufwand wir hier veranstalten müssen, um Schummeleien zu erschweren (von gänzlichem Unterbinden wage ich gar nicht zu träumen). Trotzdem ist die hier genannte Art der Prüfungsorganisation geradezu eine Einladung zum Betrug. Im Übrigen finde ich es völlig normal, dass Studenten vor einer gemeinsamen Prüfung miteinander kommunizieren (dagegen ist ja auch nicht das Mindeste zu sagen). Zu verlangen, dass sie das unterlassen, ist geradezu unnatürlich und evoziert das Bild eines unkollegialen Einzelkämpfers an der Wissenschaftsfront - eine Figur, die, je mehr in ganzen Forschungsverbünden geforscht wird, zunehmend zum Anachronismus wird.
  5. #5

    Zusammen arbeiten?

    " ... dass 125 Studenten bei einer Hausaufgabe verbotenerweise zusammen gearbeitet haben."

    Das Studenten zusammen arbeiten, dürfte doch eigentlich nicht verboten sein, wohl eher, dass sie zusammenarbeiten. Oder nciht?
  6. #6

    Schummeln und Tricksen

    ist auch in Deutschland eher Regel als Ausnahme.

    Bei meiner Uni, die als eine der besten in meinem Studiengang gilt, wird geschummelt, wo es nur geht. Weil es nicht anders geht!
    Eine Bachelor-Arbeit wird mit 12 CPs bewertet. Man sitzt ein halbes Jahr dran, aber in der Statistik wird so getan, als ob man 3 Wochen gearbeitet hätte. Praktika müssen gemacht werden, treten aber in der Statistik nicht auf. Kein Fach hat an Niveau verloren, dennoch werden die CPs heruntergeschraubt, um noch mehr Fächer ins Studium rein zu pressen, ohne die Regelstudienzeit zu erhöhen - und dann können sich alle darüber beschweren, warum Studenten so viel länger brauchen, als vorgesehen. Dabei sagen selbst die Dozenten, dass diese Pläne von irgend welchen Theoretikern gemacht wurden und mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben.

    Die Regelung, dass man nach dem dritten Versuch exmatrikuliert wird und nirgends wo mehr studieren kann, ist auch gelogen. Hat man Glück, setzen sich die Behörden darüber hinweg und drücken beide Augen zu. Es wird nicht nur von Studenten betrogen. Durch die immer schärferen Bedingungen ist Betrügen zum System geworden.
  7. #7

    Abschluß nur noch Eintrittskarte

    Der Abschluß an einer Elite-Universität gehört in den besten Kreisen - ein Studium dort kostet ohne Stipendium viel Geld - einfach dazu.
    Er ist (nur noch) die Eintrittskarte in die Gesellschaft, in gut dotierte Jobs.
    Es ist eine Binsenweisheit, daß die Leistungsbereitschaft nachläßt, wenn ein gewisser ökonomischer Hintergrund gegeben ist.
  8. #8

    und dann war die Überraschung groß...

    Hier hast du den Schlüssel zum Süßwarenladen!
    Aber wenn ich dich dabei erwischen ihn auch zu benutzen, dann kannst du was erleben!
  9. #9

    normal

    Ist doch selbstverständlich, dass man da zusammenarbeitet, wenn es die Möglichkeit gibt. Die Studenten wurden ja nicht in Isolationshaft genommen...warum die Verwunderung...würden doch die meisten genau so tun!








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