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Hartz-IV-Empfänger: Arbeitsagenturen strafen so häufig wie nie
APDie Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr so viele Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt, wie nie zuvor. Einem Medienbericht zufolge ist die Zahl der Sanktionen auf mehr als 900.000 angestiegen. Besonders viele Strafen verhängten Jobcenter in Berlin.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...826725,00.html
- #160 11.04.2012 09:50 von
- #161 11.04.2012 09:51 von
Ich hoffe, dass Sie lange gesund bleiben und niemals krank werden. Auch wünsche ich den sonstigen Foristen und ihren Familienangehörigen viel Gesundheit und alles Gute.
In meinem Verwandtenkreis hat sich obige zitierte Weltanschauung auch erst geändert, als ein 29-Jähriger aufgrund schwerer Erkrankung berufsunfähig wurde. Er hat auch innerhalb von 18 Monaten nichts gefunden: Ich denke, dass er nichts für seine Krankheit und für sein "Scheitern am Arbeitsmarkt" (ich formulier es mal so drastisch, fühle mich aber dabei nicht wirklich wohl) kann.
Ich weiß nicht, ob man auch diese Fälle nicht besser in einem Grundeinkommenssystem berücksichtigt als dass man wieder einen Gesetzesdschungel erschafft. Diesen werden viele nutzen um zu klagen und das System zum eigenen Vorteil zu unterwandern. Ist meine Meinung, aber ein einfaches und transparentes System ist allemal fairer (jeder Bedürftige bekommt gleich viel) als unsere Hartz IV Gestze (wer geschickt klagt bekommt mehr als ein deutscher Durchschnittsverdiener) und unser Steuersystem. - #162 11.04.2012 09:51 von
Dem Bericht, den ich auf n-tv gesehen habe, war zu entnehmen, dass über 1/4 aller Sanktionen vor Gericht landen und davon 80% und mehr erfolgreich sind, für den Kläger.
Die Anzahl der Fehlentscheidungen sind aber bedeutend höher - nur klagt nicht jeder dagegen.
Auch werden viele dieser Entscheidungen bereits durch einen Ombudsmann innerhalb der Arge wieder rückgängig gemacht. Dies ist kostenfrei, leider hat nicht jede Arge einen solchen Mittelsmann. - #163 11.04.2012 09:52 von
- #164 11.04.2012 09:52 von
Vielen Danke liebe Spiegel-Online-Redaktion...
...das sind die richtigen Artikel um weiterhin viele Menschen gegen die ALG II Empfänger aufzubringen.
Da fühlen sich wieder genau die Falschen bestätigt. - Die meisten wissen gar nicht wie es ist ALG II zu beziehen. Man ist ein gläserner Mensch und muss sich nackt machen vor dem Staat. Nur dann bekommt man das bischen Geld um gerade so existieren zu können. Dafür ist man aber sein Sklave. Man muss alles tun, was ihm aufgetragen wird. Ansonsten wird man bestraft und man landet auf der Straße. Moderne Sklaverei ist das - aber Banken mit Milliarden unterstützen ohne große Auflagen, ohne Bestrafung...
...ich versteh unser System nicht mehr! Darüber sollten sie schreiben. Von der Ungleichheit in unserem System. Die Reichen werden belohnt und die Armen, werden noch mehr unterdrückt. - #165 11.04.2012 09:54 von
- #166 11.04.2012 09:54 von
- #167 11.04.2012 09:55 von
Zustimmung...
...und mehr: vor allem, man fragt sich, mehr als dieser ganze Bericht über Strafen und Gängeleien vom Amt: wie groß ist dieser BEAMTENWASSERKOPF, der all diese "armen Sünderlein" am Gängelband hält - denn mehr ist es nicht als ein Gängelband - und wer BEZAHLT diesen Bamtenwasserkopf? Die Verwaltungsmaschinerie?
Gestern war die aktuelle Frage vieler auf SPON, warum liegen die Piraten bei über 10%. Eine Antwort darauf ist nicht zuletzt, weil sie für das sogenannte bedingungslose Grundeinkommen stehen, dass diesen H4 Verwaltungswasserkopf und die Erniedrigungen und Gängelspielchen der Jobcenter durch zeitgemässe Ideen ad Acta legen - zum Staub der Geschichte, wo H4 hingehört. - #168 11.04.2012 09:56 von
Klingt gut!
Doch was ist mit denen die nicht arbeiten können und die Erwerbsminderungsrente nicht reicht und aufstocken müssen? Kenne mich jetzt nicht im Detail mit den Sozialgesetzen aus, aber eine gewisse Grundsicherung von Menschen, die aus gewissen Gründen nicht arbeiten können sollte sich unsere Gesellschaft schon leisten können. Was sich eine Gesellschaft nicht leisten kann und sollte, ist Menschen die einen Beruf gewählt haben und in diesem keinen Platz finden, zu subventionieren. Wenn ich studiere und finde dann keinen adäquaten Arbeitsplatz, muss ich eben flexibel sein. Freie Berufswahl ist keine Garantie für einen Arbeitsplatz. Und einigen Philosophen würde ne Zeit auf dem Bau recht gut tun!
- #169 11.04.2012 09:56 von
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