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Hartes Urteil: Facebook-Hacker muss acht Monate ins Gefängnis

APIm wirklichen Leben wäre es wohl ein schlichter Hausfriedensbruch. In der virtuellen Welt dagegen wiegt das Stöbern in fremden Gemächern ungleich schwerer, wie ein britischer Student jetzt erfahren musste: Er wandert für acht Monate hinter Gitter, weil er ein Facebook-Konto gehackt hatte.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...816129,00.html
  1. #10

    Gleiches Recht für alle?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im wirklichen Leben wäre es wohl ein schlichter Hausfriedensbruch. In der virtuellen Welt dagegen wiegt das Stöbern in fremden Gemächern ungleich schwerer, wie ein britischer Student jetzt erfahren musste: Er wandert für acht Monate hinter Gitter, weil er ein Facebook-Konto gehackt hatte.

    Hartes Urteil: Facebook-Hacker muss acht Monate ins Gefängnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Sicher ein hartes Urteil, aber: Wer möchte schon, dass Fremde die eigene Wohnung durchschnüffeln, alles mögliche durchsuchen und inspizieren und später, wenn es dann eng wird sagen, dass sie ja nur auf die schlecht gesicherte Wohnungstür aufmerksam machen wollten. Wem würde es gefallen, wenn man mit demjenigen dann nur "du du" machte?

    Ich bin erklärter Facebook-Gegner, aber hier zählt: Gleiches Recht für alle! Auch wenn mein Facebook nicht mag und so lustig es klingt, aber in diesem Fall hat Facebook auch ein Recht auf Privatsphäre! Obwohl ich darüber selbst fast schon ein wenig lachen muss . . .
  2. #11

    Zitat von roflem Beitrag anzeigen
    Ich glaube ich lese nicht richtig: " Am 2. Juni schließlich durchsuchten Beamte der US-Bundespolizei FBI die Wohnung des Studenten."

    Seit wann hat der FBI Hoheitsrechte in England???? Unglaublich!
    Ich glaube, sie können wirklich nicht lesen.
    Oder gehören zur Riege derer, die immer - gerne auch unberechtigt - an den USA herum meckern wollen.

    Es heißt eindeutig:

    Am 2. Juni schließlich durchsuchten Beamte von Scotland Yard auf Betreiben der US-Bundespolizei FBI die Wohnung des Studenten.
    Also bitte bei der Wahrheit bleiben.
  3. #12

    So etwas nennt man Exempel statuieren

    Zitat von Earendil77 Beitrag anzeigen
    Wie bitte, acht Monate für eine opferlose Straftat? Oder welcher enorme Schaden ist durch den Hack entstanden?
    Welcher Schaden? Facebookuser könnten auf die Idee kommen, dass ihre Daten dort nicht ausreichend abgesichert sind. Dagegen mußte etwas unternommen werden..
  4. #13

    .

    Zitat von ergo_789 Beitrag anzeigen
    So etwas wie einen "ethischen Hacker" gibt es wohl nicht. Wenn Unternehmen ihren Auftritt sicherer machen wollen, stellen sie die entsprechenden Leute ein. Aber die würden wir dann nicht mehr als "Hacker" bezeichnen.
    ...wobei Sie aber vergessen,daß es sich bei den ungeschützten Daten um Kundendaten handelt.Die Unternehmen haben wenig Interesse daran,für den Schutz dieser Daten teure IT_Berater einzustellen.Solange es niemandem auffällt,ist das doch egal.
  5. #14

    Hinkender Vergleich

    Zitat von BruSie Beitrag anzeigen
    Ach?
    Dürfte einer ihre Frau überfallen und nackt ausziehen?
    Aber solange er sie nicht vergewaltigt, bleibt er straffrei?
    Meinen Sie nicht, das der Vergleich ein wenig hinkt?
    Überfall und ausziehen (also Angriff auf die körperliche Unversehrtheit) vs. Öffnen einer Brotdose, in denen sich halbprivate Photos und Briefchen finden. Zumal die Brotdose jemandem überlassen wurde, der sie anderen zugänglich macht und dessen 'Sicherheitssystem' wohl nicht sehr ausgeklügelt ist, denn es besteht daraus, das man ein bestimmtes Wort auf einen Zettel schreiben und unter der Tür hindurchschieben muss.

    Also, ich würde den Brotdosenaufbewahrungsdienstleister verklagen, dann teeren und federn, wenn er sich so ein hanebüchenen Schwachsinn als Sicherheit ausdenkt. Oder gleich richtig: Ihm gar keine Brotdose überlassen. Die kann ich mir auch getrost zuhause hinstellen.
  6. #15

    zweierlei maß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Sie haben also nicht nur mit den Geschäftsunterlagen einer unbedeuteten kleinen Firma herumgespielt."]
    heißt das die sicherheit von kleinen und mittleren firmen sind weniger schützenswert?
  7. #16

    Jetzt ja...

    Zitat von BruSie Beitrag anzeigen
    Ich glaube, sie können wirklich nicht lesen.
    Oder gehören zur Riege derer, die immer - gerne auch unberechtigt - an den USA herum meckern wollen.

    Es heißt eindeutig:

    Am 2. Juni schließlich durchsuchten Beamte von Scotland Yard auf Betreiben der US-Bundespolizei FBI die Wohnung des Studenten.

    Also bitte bei der Wahrheit bleiben.
    Gestern stand es aber eben noch anders da.
    Wie auch heute noch beim Stern, der das gleiche Material verwendet hat:

    "..am 2. Juni durchsuchten Beamte der US-Bundespolizei FBI die Wohnung des Studenten."
    Student wegen Hackerangriff auf Facebook in Haft | STERN.DE
  8. #17

    Zitat von slava grof Beitrag anzeigen
    heißt das die sicherheit von kleinen und mittleren firmen sind weniger schützenswert?
    Der Anwalt fuer den Schutz wuerde mehr kosten, als die kleinere Firma wert ist!
  9. #18

    Facebook-Hacker

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im wirklichen Leben wäre es wohl ein schlichter Hausfriedensbruch. In der virtuellen Welt dagegen wiegt das Stöbern in fremden Gemächern ungleich schwerer, wie ein britischer Student jetzt erfahren musste: Er wandert für acht Monate hinter Gitter, weil er ein Facebook-Konto gehackt hatte.

    Hartes Urteil: Facebook-Hacker muss acht Monate ins Gefängnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Da man Hackern nur schwer das Handwerk legen kann, ist - sofern sie erwischt werden können -eine Haftstrafe die richtige Antwort.








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