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"Hart aber Fair": Tortenschlacht ums Kopftuchmädchen

Wo fängt Beschimpfung an, wo hört Problembewusstsein auf? In einem Interview hatte Berlins Ex-Finanzsenator Sarrazin gegen arabische und türkische Einwanderer polemisiert - eine Steilvorlage für TV-Talker Plasberg, sollte man meinen. Doch die Gäste hielten an alten Denkmustern fest.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,653874,00.html
  1. #590

    Der Autor und Frau Köhler

    Frau Köhler soll Expertin für Integration und Islam sein?
    Schade, nunn sehe ich wie wichtig doch die Integration für die CDU ist.
    Ich merke wie sehr Frau Köhler vom Herrn Koch beeinflusst worden ist. (krimenlle Ausländer)
    Ich fand ihre Wortwahl immer wieder interessant, indem sie immer wieder aggressivität und Islam und jugendliche Männer in Verbindung brachte.
    Ihr fehlt eindeutig die Sensibilität um diese Thematik zu bearbeiten.
    Und der Autor von diesem Artikel?
    Frau Köhler und der Autor, diese beiden verbindet die weise Erkentniss, dass diese Menschen integrations unwillig seien, dies mag stimmen, aber was will man mit dieser Aussage erreichen?
    Am Besten sollte man alle unwilligen abschieben, so verstehe ich das oder doch nicht?
    Stößt man gerade nicht mit diesen Aussagen diesen Menschen vom Kopf.!?
    Oder findet ihr nicht, dass gerade Frau Köhler doch mehr Sensibilität besitzen müsste?
  2. #591

    Beispiele

    Zitat von Poisen82 Beitrag anzeigen
    Der Mensch kann nur aufgrund seiner Erfahrungen handeln, wenn also ein Türsteher die Erfahrung gemacht hat das manche Personengruppen überproportional oft Streit anfangen wird er sie nicht in die Disko lassen. Daraus ist ihm kein Vorwurf zu machen, der Diskothekenbetreiber kann entscheiden wer rein darf und wer nicht, einem Besitzer eines Türkische Cafes wird auch keiner einen....
    Anscheinend die Beispiele nicht gut gewählt. Statt Diskothek, hätte ich andere Beispiele des Alltags nennen können. Es geht um die Einschränkung im Alltag, die ich jetzt einfach nicht mehr habe.
    Das Beispiel mit der NPD hinkt aus einem Grund. Die Jungs, wie jede andere Partei, treffen eine Aussage.

    Das ist so als würde ich in ein deutsches Lokal gehen mit der Aufschrift "Deutsche sind scheisse" (Plakativ formuliert).
  3. #592

    Fördern und Fordern

    Zitat von mofateam Beitrag anzeigen
    Also, den Fremdenhass, der ja eine Ausgeburt der Dummheit ist, auch noch den Opfern vorzuwerfen, ist schlichtweg arm. Und wie erfolgreich gerade in Deutschland die Assimilationsbemühungen waren, sieht man an der Geschichte, und manch Deutscher verzeiht den Juden Auschwitz deswegen bis heute nicht.

    Mir ist es übrigens völlig egal, wie sehr oder wie wenig sich jemand kulturell anpasst, solange er Recht und Gesetz befolgt, Steuern zahlt und seine Kinder zur Schule schickt.
    diese pauschale Betrachtungsweise hilft uns auch nicht weiter. Vielleicht kann man ein wenig differenzierter hinsehen.
    Richtig ist, dass eine ganze Reihe von Leuten den Sprung in unsere Gesellschaft geschafft haben, das ist wunderbar, andere haben dies nicht geschafft und dies hat Folgen.
    Es ist schon interessant zu wissen, dass Asiaten keine Schwierigkeiten haben, in unserer Gesellschaft erfolgreich zu sein, dies gelingt Menschen aus türkischen u. arabischen Communitys sehr viel schlechter.
    Es ist nicht egal, ob Kinder an unseren Schulen den Abschluss schaffen oder nicht, denn wenn sie diesen nicht erhalten, geraten sie schnell auf die schiefe Bahn. Die Voraussetzungen sind nun einmal der Spracherwerb und die Leistungsbereitschaft, sonst wird das nichts.
    Wenn wir das nicht hinbekommen, werden sich viele junge Menschen, die in unserer Gesellschaft keine Zukunftsperspektive haben, extremen Gruppierungen zuwenden.
    Da können wir kein Interesse dran haben.
    Ich bin dafür Angebote zu machen, aber auch Anforderungen zu stellen. Zunächst würde ich den Erwerb der Fahrerlaubnis davon abhängig machen, ob die deutsche Sprache erworben wurde oder nicht. Hier kann man sich entscheiden, ob man zu Fuss geht oder lieber Auto fahren möchte. Praktische Prüfungen sollten grundsätzlich nur in deutscher Sprache abgelegt werden, dies ist ein Anreiz, der über den all bekannten Sprachhülsen hinausgeht.
    Als nächstes würde ich eine Organisation wie Mili Görüs verbieten, da sie eine üble Hetzorganisation ist, aus deren Mitte heraus offen gegen die Mehrheitsgesellschaft polemisiert wird und die mit großer Sicherheit auch für die rege Reisetätigkeit gen Pakistan mitverantwortlich ist.
    Verfassungsfeindliche Organisationen gehören verboten.
    Dann brauchen wir eine Kindergartenpflicht, damit alle Kinder eine Chance erhalten, die Vorzüge unserer Gesellschaft von klein auf, kennenzulernen.
    Wir haben lange genug weggesehen, jetzt sollte man endlich handeln zum Wohle alle. Gemeinplätze haben uns erst in diese unbequeme Lage gebracht.
    Herr Sarrazin hat dieser Sache keinen guten Dienst erwiesen, Polarisierung auf diese üble Art ist kontraproduktiv, aber Herr Sarrazin war vorher schon indiskutabel.
  4. #593

    ...

    Zitat von Arthi Beitrag anzeigen
    Das heisst im Umkehrschluss, das der Bodensatz hier bleibt.

    Na dann ist es ja kein Wunder das die Probleme zunehmen.
    Sehn Se ... Menschen als Bodensatz bezeichnen. Da haben wir es wieder. Und da wundern sich einige noch, warum sich andere über bestimmte unsachliche und entmenschlichende Formulierungen aufregen.

    Sowas hilft uns nicht weiter, bleiben Sie sachlich!
  5. #594

    Volkspartei

    Zitat von Yazata Beitrag anzeigen
    ...... wieviele Staatsekretäre haben die "Volksparteien" mit Migrationshintergrund? Keinen! Wieviele Minister? In Deutschland gibt es über 20.000 Richter. Wieviele davon sind "Migranten"? Vielleicht 2 oder 3.

    Wieviele Migranten hätten die Schulbildung um an diese Stellen zu kommen ? Und die Schulbildung hätten Sie haben können.
    Sie haben Recht, Integration ist keine Einbahnstrasse. Aber auch kein Geschenk des jeweiligen Landes.
  6. #595

    Besserwisser

    Zitat von donron Beitrag anzeigen
    Ich habe bereits 2 Unternehemn in Deutschland aufgebaut, Sie Schlaumeier, und ausserdem noch mehrere Unternehemn in anderen Laendern. Statt nur zu labern wie Sie, tue ich etwas.
    Na ja, Sie scheinen eine Menge über mich zu wissen. Ein höfflicher Mensch sind Sie aber gewiss nicht. Diese Unternehmengeschichte nehme ich Ihnen aber leider nicht ab, unter Mantel der Anonymität kann doch jeder alles mögliche behaupten :-)
    Diese fruchtlose Diskussion müssen wir aus meiner Sicht nicht weiter vertiefen.
  7. #596

    Kompetenz

    Hallo allerseits!

    SChon im GMX- und TAZ (!)-Forum war ich erstaunt, zum Thema des in der Schule betenden Moslems derartig viele einseitige Beiträge zu finden. Auch hier und auf der Hart-aber-fair-Seite hagelt es fremdenfeindliche Postings.

    Dabei wird mir immer nicht ganz klar, welche Kompetenzen die User dabei haben - das würde mich schon interessieren. WEnn z.B. jemand auf dem Kreuzberger Sozialamt arbeitet oder so, kann man vielleicht nachvollziehen, weshalb er vielleicht REssentiments hat.

    Ich persönlich wohne in einem Multikulti-Stadteil, bin seit 20 Jahren Muslima, habe einen peruanischen Ehemann, eine japanische Schwägerin, eine Ausbildung zur Beraterin für interkulturelle Fragestellungen und unterrichte seit 2,5 Jahren in Integrationskursen mit Teilnehmern verschiedenster NAtionalitäten:

    Die Dame mit dem tiefen Dekoltee aus der dominikanischen Republik (hat schonmal im Ramadan mit ihrer Freundin gefastet!) liefert sich im Kurs gerne Wortgefechte mit dem strengen Moslem aus Marokko, der übrigens immer kichert, sehr fleißig ist und zuhause immer putzen muss. Der Chef ist Türke. Die Kolleginnen sind Osteuropäerinnen.

    Ich denke, ich kann mich als kompetent bezeichnen und behaupte: Multi-Kulti ist möglich!
  8. #597

    Moslems ohne Qualifikation in GB

    Lasst Zahlen sprechen, Statistik in
    GB 2004, Anteil der Personen ohne Qualifikation in Abhaengigkeit von der Religion

    Moslems: 33%
    Sikhs: 20%
    Buddhisten: 17%
    Christen: 15%
    Hindus: 15%
    ohne Religion: 14%
    Juden: 7%

    Das ist es was Sarrazin gemeint und fuer Berlin beschrieben hat, schade da
  9. #598

    .

    Zitat von erhan501 Beitrag anzeigen
    Frau Köhler soll Expertin für Integration und Islam sein?
    Schade, nunn sehe ich wie wichtig doch die Integration für die CDU ist.
    Ich merke wie sehr Frau Köhler vom Herrn Koch beeinflusst worden ist. (krimenlle Ausländer)
    Ich fand ihre Wortwahl immer wieder interessant, indem sie immer wieder ....
    Im Gegenteil,ich fand Frau Köhler noch viel zu weichgespült.
    Wollen Sie etwa bestreiten, dass es in puncto Gewalt besonders mit türkischen und arabischen männlichen Jugendlichen besondere Probleme gibt?

    Wieso soll sich da Frau Köhler sensibilisieren. Sollte sich nicht eher die Ditib mal endlich für diese sozialen Probleme sensibilisieren?
  10. #599

    Immer diese Nebelkerzenwerfer...

    Zitat von Strichnid Beitrag anzeigen
    Selten so gelacht. Das stimmt nun wirklich in keinster Weise. Es gibt ganze abgeschottete Siedlungen im Süden der Türkei, in die einheimische Türken höchstens mal zum Beliefern des dortigen deutschen Bäckers reinfahren.
    Guter Mann, Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, das ist doch völliger Stuss was Sie da absondern, mal ehrlich.

    Natürlich gibt es RENTNERkolonien im Ausland, sowohl von Deutschen als auch von Menschen anderer Nationalität, die sich nicht anpassen. Das ist aber doch auch gar nicht erforderlich! Die Leute verbringen ihren RUHESTAND in diesen Ländern, bringen dort Geld hin, nehmen die Sozialsysteme nicht in Anspruch, liegen keinem auf der Tasche, treten kriminell nicht Erscheinung, hinterlassen keine Nachkommen, die außer Ghettogestammel nichts zustande bringen... Kein Mensch verlangt, dass diese Leute sich anpassen - zumal diese keinerlei politische oder religiöse Umsturzambitionen haben!

    Was ganz anderes ist es aber, da werden Sie mir ehrlicherweise zustimmen müssen, wenn Deutsche in den USA, in der Schweiz, in Asien, in Australien oder Neuseeland einwandern und dort am ERWERBSLEBEN teilnehmen. Ich habe noch von keinen (KEINEN!) Problemen gehört, die Deutsche in solchen Fällen TYPISIERT irgendwo machen. Wie man letztens erst an der Kritik in der Schweiz gesehen hat, geht der Vorwurf wohl eher dahin, dass die (oft wohl vergleichsweise gut qualifizierten) Deutschen dort den Schweizern die Arbeit wegnehmen! Das war jedenfalls der Tenor der "antideutschen" Ressentiments in der Boulevardpresse in der Schweiz vor einigen Monaten.

    DAS Problem hätte ich mit den Muselmanen in Deutschland aber gern mal, das kann ich Ihnen flüstern!


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