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Harsche Kritik aus EU-Parlament: Cohn-Bendit nennt Troika "neoliberalen Taliban"
Heftige Kritik aus dem EU-Parlament: Statt Griechenland "kaputt zu sparen", brauche das Land endlich Vorschläge zur Ankurbelung der Wirtschaft. Athen werde von der Troika "erpresst", monierten die Sozialdemokraten. Die Grünen bezeichneten die internationalen Geldgeber als "neoliberalen Taliban".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...815502,00.html
- #50 16.02.2012 03:00 von
Man kann ja vieles Machen - aber der Neuliberalle Unsinn von Merkel und Ihnen ist kaum zu unterbieten!
Das BIP ist über "Konsum der Endverbraucher" definiert - sprich kaufen die Leute nichts mehr, sinkt auch das berühmte Wachstum!
Kaufen die Leute nichts mehr, dann gibts auch keine Wirtschaft mehr, weil niemand mehr etwas herstellt wenn es nicht gekauft wird!
Und .. Konsumverzicht heißt sterben- ihr Vorschlag ist nichts anderes als Massenmord!
Menschen können nicht leben ohne Essen und trinken und Kleidung , und das Kap. System ist ein Kreis - der beim "Konsum anfängt" und bei der Herstellung seinen gegenpol hat!
Da ist mit "Konsumverzicht" keine Wirtschaft anzukurbel - das ist der selbe Nonsens als wenn sie fordern das Auto ohne Benzin fahren sollen!
Und wenn sie dem Irrglauben unterliegen - dann würde irgendwo Geld übrig bleiben - Irrtum - Das heutige Geldsystem ist so aufgestellt das nur das "Geld was durch die Wirtschaft zählt" fließt - nichts was irgendwo liegenbleibt oder sich ansammelt! - #51 16.02.2012 06:33 von
xxx
Stimme ich Ihnen zu, nur ich geben zu bedenken, daß das in Deutschland ganz genau so ist. Wir können ja mal wetten, wer die nächste Bundestagswahl gewinnt. Ich wette alles, was ich habe, auf die CDU. Die Bürgschaften in Höhe von 2/3 des Staatshaushaltes weggibt, um Banken zu retten. Die Steuerabkommen mit der Schweiz beschließt, die nichts anderes sind als die Legalisierung von Steuerkriminalität. Die allen möglichen Lobbys maßgeschneiderte Gesetze schenkt. Die aber ein Dreivierteljahr über 5 Euro mehr für Hartzer debattiert. Die sich konsequent weigert, FInanzmärkte zu regulieren. Die reichen Griechen erlaubt, ihre hinterzogenen Steuergelder in deutsche Immobilien zu investieren. Die Partei eines C.W, eines Guttenberg, eines Siefried Kauders, eines Hosenanzugs. Die Deutschen werden von Schwarzgelb nach Strich und Faden verarscht und werden trotzdem wieder mehrheitlich konservativ wählen.
- #52 16.02.2012 06:46 von
Könnte was dran sein
Die soziale Absicherung der Menschen in Griechenland läßt zu wünschen übrig, wäre doch auch sinnvoll ein sochen Auffangnetz
in Griechenland zu instalieren. Man kann nicht nur kürzen, kürzen, kürzen und die Menschen ins Bodenlose abstürzen lassen, Altanativen müssen dann schon auch angeboten werden. - #53 16.02.2012 09:33 von
Und die deutschen Wähler
fallen wieder auf Märchentante Murksel rein.
Ich sehe die europäische Geschichte wiederholt sich.
Was will ich damit sagen?
Da hatten wir mal ,,Das heilige römische Reich deutscher Nation``
,,Napoléons Eroberung Europas``
,,Das Dritte Reich``
Und jetzt führen Deutschland und Frankreich einen Eroberungsfeldzug auf ökonomischen und finanziellen Territorium.
Die Bevölkerungen, gleich aus welchen Land Europas stammen, sind den Beiden egal. Sie wollen sich nur ihren Machterhalt sichern.
Wie geht es an, dass das soziale Gefüge in Deutschland dermaßen auseinander driftet?
Über eine Billionen Euro Export, auf der einen Seite, und Millionen Menschen, die am Rand des Existenzminimums leben.
Das ist die Wahrheit, aber wer will sie sehen?
In allen EU-Staaten wird diese Kluft immer tiefer, aber durch populistische Rhetorik streuen Merkel und Co. den Bürgen Sand in die Augen.
Wie kann ein Land, anderen Korruption vorwerfen, wenn Firmen aus dem Selbigen die Geldkoffer verteilt haben?
Bei der Aufklärung wird dann aber gemauert. So im Fall Siemens und U-Boote ( 500Millionen Euro sind dabei in dunkle Kanäle geflossen ) geschehen. - #54 16.02.2012 11:37 von
Was muss Frau Merkel tun, um in die Geschichtsbücher als Heldin einzugehen?
Antwort: Sie muss jetzt das Richtige tun!
Und was ist das Richtige?
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Das weiß der Ehrenwerte Cameron wie eine Schuldenkrise gelöst werden
kann! Seinen Rat einholen auch bzgl. Umgang mit Griechenland.
siehe Die Bank of England macht vor, wie der Staat von seinen Schulden runter kommt: Geld drucken? Gute Idee! - taz.de
Und das Falsche?
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Das Steuergeld sinnlos zu verheizen, das sollte sie nicht tun!
Und das gemeine Volk verarmen lassen, das ist auch nicht gut. - #55 16.02.2012 11:41 von
Der allumfassende Sozialstaat
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, warum es in den 50er- und 60er Jahren so gut wie keine Sozialhilfeempfänger gab und wir heute ein Millionenheer von Hartz-IV- und Grundsicherungs-Empfängern haben? Warum haben die Vertriebenen bei uns kräftig angepackt, warum hat die erste Gastarbeitergeneration so gut wie keine Sozialleistungen bezogen?
Heute sehen wir das Ergebnis einer gesellschaftlichen Veränderung, deren Quintessenz für viele die Verteufelung von Leistung, Disziplin, Verantwortungsbewusstsein, Ordnung, Fleiß und Bildungshunger ist. Schul- und Ausbildungsabbrecher, Drogen- und Alkoholkonsum, unverantwortliches Familienverhalten, Erosion vieler Familienverbünde. Dies alles hat für eine gigantische Aufblähung der Sozialindustrie gesorgt, deren offensichtliche Aufgabe es ist, auf Staats- sprich Steuerzahlerkosten eine Rundum-Betreuung von der Wiege bis zur Bahre anzubieten. Dass Menschen auch in der Lage sein können, ihre Probleme selber oder im Kreis von Familie und Freunden zu lösen, ist in Vergessenheit geraten.
Vergessen ist auch die Weisheit "Jeder ist seines Glückes Schmied". Der allumfassende Sozialstaat hat die Selbstverantwortung beiseite gedrückt. Unter dem Allerweltsbegriff "sozial benachteiligt" lässt sich nahezu jede Forderung an den Staat rechtfertigen.
Dass sich in Deutschland der Sozialstaat dermaßen aufgebläht hat, hängt natürlich auch mit der verfehlten Zuwanderungspolitik zusammen. Aber dies ist ein anderes Thema.
Kontraproduktiv für die Entwicklung einer engagierten Gesellschaft ist meines Erachtens auch die Familienpolitik, die glaubt, mit finanziellen Anreizen könne man für höhere Geburtenraten sorgen. Dass dadurch etwa die Akademikerinnen mehr Nachwuchs bekommen, wage ich stark zu bezweifeln.
Fazit: Der Sozialstaat heutiger Prägung ist in Deutschland mittelfristig nicht aufrecht zu erhalten. Nicht nur wegen der demografischen Entwicklung, sondern weil die Politik immer noch glaubt, mit weiteren sozialen Wohltaten die Wähler bei Laune halten zu können. Das nenne ich Volksverdummung. - #56 16.02.2012 12:51 von
Die korrupten griechischen Eliten melken uns bis zum Abwinken!
[QUOTE=Brennstoff;9642760]
Tschaa, da staunen selbst die Athener Eulen, wie viel Kapital von den
hungerleidenden Griechen ......
[QUOTE]
Wie blöde können wir nur sein?
Unsere Entscheider sind den gerissenen Machenschaften und dem
rücksichtslosen Gebaren der griechischen Eliten in keiner Weise gewachsen
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Die Griechen wollen ein stolzes Völkchen sein?
Warum gibt es keinen griechischen Solidaritätszuschlag
für die Vermögenden?
Oder hat die griechische machtpolitische Elite das Volk
zugunsten ihrer schweizer Konten verraten und verkauft?
Das Griechenland-Problem ist zunächst mal kein griechisches Problem.
Es ist vielmehr unser zutiefst deutsches Problem.
Weil wenn Griechenland in der EU pleite geht,
dann ist Europas Bankensystem wegen Domino Effekten
nur mit einem Einsatz von Billionen € zu retten.
Überdies: Niemand zwingt die Griechen,
Troika Gelder anzunehmen. Sie können jederzeit einseitig
den Bankrott erklären und zur Drachme zurückkehren.
Die korrupten griechischen Eliten haben unsere Politiker
in der Hand. Unsere Finanzpolitiker sind in einer äußerst
unangenehmen, peinlichen und bizarren Zwangslage.
Damit stellt sich immer auch die Frage nach der Schuld,
und wie sieht die Verantwortung aus und
Wer kann die Verantwortung tragen?
Die Griechen nicht, die sind pleite! Nur wir selbst.
Wenn man Griechenland an den Pranger stellt, dann stellt man seine
Schuldigkeit fest. Die Griechen haben sich als Kapital-Melkmaschine
für angelsächsische Banken eindeutig schuldig gemacht.
Aber die Verantwortung für die Zukunft verbleibt bei Europa.
Kontinentaleuropa und insbesondere Deutschland, muss eine
adäquate Antwort auf diese Herausforderung geben.
Verantwortung muss getragen werden, weil es um die Zukunft geht.
Bleibt Europa dies schuldig, dann verspielt es seine Zukunft. - #57 16.02.2012 14:10 von
Weit gefehlt … und doch grosszügig.
Wenn diese Idee der Einheitsrente in Höhe von 1000 € für die griechischen Pensionäre jemals von deutscher Seite vorgeschlagen worden wäre, dann hätte ein Teil dieser Menschen gejubelt und Merkel, Schäuble & Co, ein langes Leben gewünscht und der andere Teil hätte sie in die Hölle gewünscht. Denn die “Rentenmünze” hat in Griechenland zwei Seiten, zwei Schattenseiten.Da sind zum einen die Pensionäre des Öffentlichen Dienstes, die bisher mit 25 Dienstjahren und 70% ihres letzten Gehaltes in Rente gingen … und bei den Damen galten sogar noch viel bessere Konditionen. Und da sind zum anderen die Pensionäre des privaten Sektors bei denen es ganz anders aussieht. Bei 33 Arbeitsjahren und Erreichen des Rentenalters, 62 Jahre bei den Männern und 57 Jahre bei den Frauen, wurde die Rente wie folgt berechnet : Summe der Arbeitstage insgesamt, Einkommen seit 2002 sowie Arbeitstage seit 2002. Hier muss betont werden, dass immer schon nicht mehr als 300 Arbeitstage jährlich berechnet werden, auch wenn man tatsächlich mehr arbeiten möchte bzw. muss. Bei einem Einkommen nun von 1200 € monatlich würde sich die Rente auf 486,84 € belaufen. Siehe http://www.ika.gr/gr/infopages/pensi...tion_step3.cfm , dem Rentenkalkulator der Staatlichen Versicherungsanstalt.
Eine Einheitsrente in Griechenland würde also im Öffentlichen Dienst immer noch, d.h. auch nach den Rentenkürzungen der letzten Zeit, erhebliche Einsparungen bedeuten. Tatsache ist aber, dass die Rentenkürzungen bei allen vorgenommen worden sind, was in kürzester Zeit zur Verarmung und Verelendung eines grossen Teils der Bevölkerung führen wird, genauso wie die Einführung des Mindestlohns im privaten Sektor. - #58 16.02.2012 14:27 von
.
Die Alternativen liegen aber in Griechenland, es muss dort eine Umverteilung von Einkommen und Vermögen geben. Griechenland braucht die Solidarität der eigenen Oberschicht.
Griechenland ist keines der ärmeren EU-Länder, das sollte mal ab und zu in Erinnerung gerufen werden. Im Bodenlosen leben die Menschen in anderen EU-Staaten. - #59 16.02.2012 14:29 von
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