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"Harlem Shake" in Oxford: Studenten zappeln, Uni feuert Bibliothekarin

Sie schütteln und rütteln sich - und hinterher ist die Bibliothekarin ihren Job los: Weil Studenten in einem Lesesaal in Oxford den Tanz-Hype "Harlem Shake" performten, verlor Calypso Nash ihren Job. Sie hätte die Aktion verhindern müssen, findet die Uni.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-890054.html
  1. #1

    Thank God we're British???

    Das ist doch die beste Werbung für eine Uni. Damit beweisen die Verantwortlichen in Oxford lediglich, dass sie keinerlei Humor haben. Noch schlimmer ist das, weil gerade in England das öffentliche Besäufnis, ggf. bis zur Besinnungslosigkeit und mit peinlichsten Aussetzern, Tradition hat. Die Bibliothekarin darf gehen, aber Prinz Harry darf das?
  2. #2

    Zitat von polyphon Beitrag anzeigen
    Das ist doch die beste Werbung für eine Uni. Damit beweisen die Verantwortlichen in Oxford lediglich, dass sie keinerlei Humor haben. Noch schlimmer ist das, weil gerade in England das öffentliche Besäufnis, ggf. bis zur Besinnungslosigkeit und mit peinlichsten Aussetzern, Tradition hat. Die Bibliothekarin darf gehen, aber Prinz Harry darf das?
    Ich kann die reaktion der Uni hier nachvollziehen. Eine Bibliothek ist nun mal kein Tanzsaal, da soll es ruhig zugehen damit man sich konzentrieren kann. Ich sehe jetzt auch keinen besonderen Grund, hier eine Ausnahme zu machen. Wenn in Köln an Altweiberfastnacht für ein paar Minunten die Horde dadurch zieht - ok, das kann man nachsehen (um mal ein Beispiel zu bringen).

    Aber nur weil ein paar Typen es lustig finden, jetzt ausgerechnet den Tanz X dort aufführen zu müssen das zu erlauben wäre lächerlich. Und Teil des Jobs der guten Dame war es halt, in so einem Fall "No" zu sagen und die Herrschaften zur Ruhe aufzufordern bzw. des Hauses zu verweisen. Hat sie nicht getan. Wenn jemand derart seinen (bezahlten) Aufgaben nicht nachkommt, dann darf man sich nicht wundern, wenn auf die Dienste dieser Person dann komplett verzichtet wird.
  3. #3

    Mal locker...

    ...die Bibliothekarin war ne Teilzeitkraft sprich Aushilfe...also nicht fest angestellt...somit auch leicht feuerbar...ob das nun spiessig ist oder nicht...muss die Uni entscheiden. Wer in einer so elitaeren Institution studiert muss sich halt an solche Regeln halten...soll die Dame halt nach Cambridge wechseln...dort ist es eh schoener...finde ich jedenfalls.
  4. #4

    Harlem Shake geht auch stumm

    Es sind 31 Sekunden, dazu ist der Sound immer die gleiche Konserve und vor Ort tickt vielleicht nur ein Metronom. Wahrscheinlich hat die Bibliothekarin gar nichts mitbekommen bis auf den Tischen gehüpft wurde. Bis sie dann vor Ort, war war alles schon vorbei. Naj, der obligatorische Nackte musste sich vielleicht noch anziehen.
  5. #5

    gute Vorlage

    Das klingt nach einer perfekten Vorlage für einen vor Betroffenheit triefenden Hollywood-Streifen, so in Richtung "Der Club der toten Bibliothekarinnen" ... die Welt ist schlecht, aber der Tanz auch ;)
  6. #6

    Man ist geneigt zu fragen,

    ob es eine Ausnahme gibt, oder die alle spinnen, die Engländer?
  7. #7

    traurig

    fünf Kommentare die alle das Drama in Oxford zum Inhalt haben. der wirklich schockierende Teil der Nachricht, das Menschen in Nordafrika von einem Teil der Bevölkerung angegriffen und bedroht werden nur weil sie tanzen, scheint niemanden zu stören. DAS ist der wirkliche Skandal.
  8. #8

    Verhindern?

    Wie soll eine Bibliothekarin an die 30 Studenten an etwas hindern? Selten dämliche Begründung von einer Uni an der angeblich so intelligente Menschen arbeiten und studieren.
  9. #9

    trifft nur die falsche...

    die Aushilfskraft soll also zig andere Studenten aufhalten und sich ins Soziale Abseits drängen lassen...wenn man die ausführenden Studenten bestraft ist das ja ok...


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