Auch "hardwareliebende Hacker" (ich vermute mal, das sollte bloß eine Aliteration sein und war nicht ernst gemeint) haben irgendwo finanzielle Grenzen. Das ist ja mit das Perverse an iPhone und Konsorten: Die Arbeiter sehen kaum einen Cent für ihre Mühe und die Kunden zahlen trotzdem ein Heidengeld dafür.
Normalerweise würde man doch erwarten, dass man die Wahl hat: entweder man ist ein Egoist und zahlt dafür weniger, oder man gibt etwas mehr aus und hat dafür kein schlechtes Gewissen.
Aber das ist es nicht. Das ist eine Illusion, die auch ganz bewusst aufrechterhalten wird. Höhere Preise schaffen nicht automatisch bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne oder weniger Kündigungen. All das passiert nur dann, wenn die Konzerne es auch wollen. Momentan werden beide Enden der Kette ausgeblutet, Arbeiter wie Kunden. Dass eine Seite so massiv verarscht wird ist schon verwerflich (und historisch leider höchst gebräuchlich), aber gleich beide?
Und der Schuldige dabei ist klar: Gier. Nicht bloß die Gier der Manager nach immer höheren Profiten, auch die Gier der Kunden nach immer neuen Waren, die diese geisteskranke Praxis noch unterstützt. Nur da kann man ansetzen. Den Gedanken "Das brauchst Du doch gar nicht!" aus den Klaune der Rentnergeneration entreißen und ihn wieder salonfähig machen.

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