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Handy-Übernahme: Motorola-Kauf macht Google zum Alleskönner-Konzern

Web-Suche,*E-Mail,*Social Network, Downloadshops - und jetzt auch noch Handys: Als erster Internetgigant*kann*Google nach der Übernahme von Motorola ein digitales*Rundum-Angebot präsentieren. Der Deal könnte die Machtverhältnisse im Mobilfunkgeschäft fundamental verschieben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...780335,00.html
  1. #90

    null

    Zitat von spatenheimer Beitrag anzeigen
    Apple war 2007 ein völlig unerfahrener Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt. Man hätte gemeint, dass sie völlig an die Wand fahren, aber nein, das iPhone verkaufte sich wie geschnitten Brot, und plötzlich veröffentlichten alle Hersteller multitouchbediente Smartphones.
    Gut, das kann natürlich auch völliger Zufall gewesen sein. Hat sich dann halt beim iPad wiederholt. Auch alles Zufall.
    Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun. Ich kritisiere den journalistischen Stil.
  2. #91

    Zitat von spatenheimer Beitrag anzeigen
    Apple war 2007 ein völlig unerfahrener Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt. Man hätte gemeint, dass sie völlig an die Wand fahren, aber nein, das iPhone verkaufte sich wie geschnitten Brot, und plötzlich veröffentlichten alle Hersteller multitouchbediente Smartphones.
    Gut, das kann natürlich auch völliger Zufall gewesen sein. Hat sich dann halt beim iPad wiederholt. Auch alles Zufall.
    Apple hat damals als Neueinsteiger einfach einige Entwicklungsschritte übersprungen und so den Markt aufgemischt.
    Alle anderen hatten das zwar in der Planung aber halt häppchenweise über Jahre verteilt.
    Ist auch kein kunststück wenn man keine Produktpalette in dem Bereich hat wie Apple. Man knallt einfach alles was man hat in ein Gerät. Ist saubillig in der Entwicklung.
    Die Konkurrenz kann so was nicht weil sie sich die eigenen Produkte kaputtmachen.
    Es wäre z.B. für Sony ein Leichtes in einen Fernseher den Computer, Hifianlage und die Playstation zu integrieren.
    Aber was passiert wenn diese Eierlegende Wollmilchsau wirklich ankommt? Was machen die dann mit dem Rest?
    VW könnte locker ein Auto bauen das 2,5 Liter verbraucht. Mit welchem Argument ließen sich denn dann die anderen "Sparmodelle" noch an den Mann bringen?

    Das IPhone war also eher ein Anfängerfehler. Schecht für die Hersteller die nun am Rad drehen aber gut halt für den Kunden.
    Klar wird momentan jede Menge Kohle verdient, es wird nur sehr schwer das in Zukunft zu toppen oder auch nur zu halten.
  3. #92

    Äh ja

    Zitat von m-pesch Beitrag anzeigen
    Apple hat damals als Neueinsteiger einfach einige Entwicklungsschritte übersprungen und so den Markt aufgemischt.
    Alle anderen hatten das zwar in der Planung aber halt häppchenweise über Jahre verteilt.
    Ist auch kein kunststück wenn man keine Produktpalette in dem Bereich hat wie Apple. Man knallt einfach alles was man hat in ein Gerät. Ist saubillig in der Entwicklung.
    Die Konkurrenz kann so was nicht weil sie sich die eigenen Produkte kaputtmachen.
    Es wäre z.B. für Sony ein Leichtes in einen Fernseher den Computer, Hifianlage und die Playstation zu integrieren.
    Aber was passiert wenn diese Eierlegende Wollmilchsau wirklich ankommt? Was machen die dann mit dem Rest?
    VW könnte locker ein Auto bauen das 2,5 Liter verbraucht. Mit welchem Argument ließen sich denn dann die anderen "Sparmodelle" noch an den Mann bringen?

    Das IPhone war also eher ein Anfängerfehler. Schecht für die Hersteller die nun am Rad drehen aber gut halt für den Kunden.
    Klar wird momentan jede Menge Kohle verdient, es wird nur sehr schwer das in Zukunft zu toppen oder auch nur zu halten.
    Sie schreiben wirres Zeugs zusammen. Saubillig in der Entwicklung ... na da will ich die Belege sehen. Wenn dem so wäre, hätte die Konkurrenz sofort nachgezogen. Apple ist ein Risiko eingegangen und hat gewonnen. Sicherlich gab es einem Markt für Smartphones auch vor Apple. Windows Mobile ist so ein Beispiel. Wenn die aber so gockelgeil gewesen wären, hätten die den Markt aufgerollt. Haben sie aber nicht, siehe Ballmers Aussage: "Wer kauft ein Phone für 700 $". Man sah "den Markt" nicht, den Apple damit letztendlich schuf. Da liegt wohl eher die Ursache, warum die damals Etablierten kollektiv das Smartphone als Massenprodukt verschliefen.

    Und hätte VW ein bezahlbares 2,5-Liter-Auto im Köcher, würden sie es auch rausbringen. Die haben nicht umsonst das Hybrid-Fahrzeug "verschlafen". Nämlich weil der Einspareffekt nicht im Verhältnis zu den Kosten steht. Vielmehr wollte und will man konventionelle Fahrzeuge in dem Bereich an den Start bringen. Nur "der Markt" verlangte auf einmal nach Hybrids. Und genau deshalb bringen die jetzt Fahrzeuge mit der Technik.

    Merke: jede Idee braucht eben auch ihre Zeit.
  4. #93

    Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen

    Zitat von faxfax Beitrag anzeigen
    Was ein Monopol für den einzelnen bedeutet ist ziemlich umstritten und kommt immer auf den Einzelfall an. So kostet ein liberaler und wettbewerbsintensiver Markt auch immer sehr viele Ressourcen, erzeugt Inkompatibilitäten usw.. So gibt zum Beispiel Stimmen, die ein staatliches Monopol bei Netzen oder Alkohol gar nicht so schlimm finden.
    Natürlich würde ein staatliches Monopol dem Bürger vermutlich nicht schaden, da es die Aufgabe des Staates nunmal ist, für seine Inwohner zu sorgen, oder was auch immer.
    Ein Unternehmen jedoch, hat gänzlich andere Interessen. Vor allem, wenn es börsennotiert ist. Was eine hohe, von den Finanzmärkten geforderte, Rendite für den einzelnen bedeutet, sollte eigentlich klar sein.
    Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie sagen, Monopole müssen nicht gänzlich schlecht sein. Aber, diese wäre dann staatlich gesteuert und somit nicht die Monopole, die ich meinte.
  5. #94

    .

    Zitat von orbb Beitrag anzeigen
    Ok. Dann ergibt es immer noch keinen Sinn, warum Google dem Konsortium nicht beigetreten ist. Immerhin ziehen dort mehrere Wettbewerber an einem Strang (Apple, MSFT, RIM). Hätte im Sinne eines Friedens an der Patentfront Sinn gemacht. Möglicherweise sind die aktuellen Attacken von Apple unter dem Eindruck des Nortel-Deals zu sehen.
    Das Konsortium hätte Google nur vor Patentklagen geschützt, die sich auf eben die vom Konsortium gehaltenen Patente bezogen hätten (denen Google jetzt natürlich wieder ausgesetzt ist).
    Google hatte aber gehofft, diese Patente alleine besitzen zu können, um unter anderem mit Apple und Microsoft im Rahmen eines Lizenztauschs die Nortel-Patente gegen die anderen Patente verrechnen zu können, die Android ansonsten noch verletzt.

    Diese anderen Verletzungen wären mit Google im Konsortium unabgedeckt geblieben, weshalb es ihnen weniger genützt hätte.

    Deshalb hat sich Google jetzt die Motorola-Patente gesichert, um hier anderweitig Verhandlungsmasse aufzubauen.

    Wieviel die Motorola-Patente in dieser Hinsicht wirklich bringen, bleibt natürlich die Frage.

    Und es bleiben dabei ja die Probleme, daß Android für Google erst mal kein Geld einbringt und sie sich deshalb Lizenzzahlungen schlecht leisten können, während Apple und Microsoft ihre Produkte ja regulär verkaufen und da mehr Spielraum haben.

    Und dazu eben die erheblichen Probleme von Motorola selbst, die mit ihrem Hauptgeschäft in den Miesen liegen. Und wenn Google das tatsächlich ändern will, geht das automatisch auf Kosten der anderen Android-Anbieter wie HTC und Samsung, was diese natürlich genau wissen.

    Android ist für Google jetzt mal so eben mit über 12 Milliarden Dollar in die Miesen gerauscht. Ob sie das je wieder reinholen können erscheint einigermaßen fraglich. Da muß Google schon eine Menge Werbeanzeigen verkaufen...


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