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Handy-Ortung: Polizei in NRW verschickte 250.000 stille SMS

Die Ortung von Handys gehört zum Polizeialltag - die Landesregierung von*Nordrhein-Westfalen nannte nun Zahlen. Demnach wurden im vergangenen Jahr Tausende Verdächtige geortet. Die Betroffenen merken davon in der Regel gar nichts.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...799404,00.html
  1. #40

    Stasi lässt grüßen

    Irgendwie soll ja auch die akustische Wohnraumüberwachung mit ausgeschaltetem Handy funktionieren.
  2. #41

    .

    Wir sind hier in Deutschland - Hier herrscht Recht auf Ortung!

    Und natürlich bald auch das Recht darauf Kameras, Mikrofone und all den anderen Mist der uns ins Telefon gebaut wird anzusteuern.

    George Orwell hat es uns in 1980 prophezeit, wir sehen es kommen und wehren uns dennoch nicht...

    Wer sehen will, was die Behörden aus den vielen kleinen Daten die sie über uns sammeln, zusammenstellen können dem sei folgender Artikel empfohlen:

    http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten

    Wenn wir diese Daten nun noch mit Facebook, Amazon und Google verbinden haben wir ein 1A Profil über jeden Bürger der schoneinmal im Netz unterwegs war....

    Ich könnte Kotzen...
  3. #42

    Die Keksdose

    Hier mal ein keines Experiment,legt mal euer Handy in eine Keksdose aus Blech, verschleißt diese und stellt sie Beiseite.
    Ruft nun mal eure Handynummer an und seid gespannt was passiert.
    Resultat wird sein, dass Keksdosen aus Belch sicher in Kürze verboten werden.
  4. #43

    Kein Titel

    Zitat von interessierter_leser Beitrag anzeigen
    Ja man kann auch ein ausgeschaltetes Handy orten.

    Solange der AKKU nicht entfernt wird, kann man das Handy mit den richtigen Funkbefehlen einfach anschalten!

    Kann man nicht, da das Netz nur den letzten Aufenthaltsort kennt, aber nicht den gegenwärtigen. Wie also soll es da Befehle hin schicken? Und wie soll das Telefon diese empfangen ohne Verbindung zum Netzwerk?
  5. #44

    Angst und Bange

    Zitat von rwachsmu Beitrag anzeigen

    Für alle die sich jetzt freuen, dass Kriminelle von der Straße geholt werden: Wissen sie eigentlich, wie leicht man als Verdächtiger in eine Ermittlung hineingeraten kann? Zur falschen Zeit am falschen Ort, irgendein Missverständnis, irgendein Bekannter der einen kennt der einen kennt usw.. Und dann erklären sie mal schön ihr Bewegungsmuster und warum sie gerade da angepingt wurden und dann können sie das nicht 1a erklären und bleiben erstmal Verdächtiger. Dann laufen sie wie ein aufgescheuchtes Huhn zum Anwalt und der erklärt ihnen erstmal, dass er 1000 € Anfangshonorar haben will, um sich mal die Akte anzusehen. Ok, das wird sich dann in 99,9% der Fälle aufklären. Aber viel Spaß, wenn sie zu den 0,01% gehören und erstmal noch mehr Ärger bekommen. Genau deshalb gibt’s dieses Grundrecht und den Richtervorbehalt. Für alle Blauäugigen: Have Fun.
    Dazu möchte ich noch anmerken, dass mittlerweile jeder Bürger, der einen neuen Perso beantragt, seine Fingerabdrücke abzugeben hat. Für mich ist das eindeutig eine Vorkriminalisierung. Jetzt wird der Eine oder Andere sicher wieder anmerken: Wer nichts Unrechtes tut, hat auch nichts zu befürchten; mag ja sein, aber wenn man nur die Annahme von erwachsmu mal durchdenkt und dass mit den ach so wichtigen biometrischen Daten auf dem Perso abgleicht... mir wird dabei ganz schwummerig.

    Merke: Jede technische Neuerung wird immer auch sofort missbraucht, da beisst die Maus keinen Faden ab. Und es würde mich auch nicht wundern, wenn der Eine oder Andere eines Tages Besuch von unseren "Rechts"-Schützern bekommt ob seiner Kommentare hier im Spiegelforum.
  6. #45

    .. !! ..

    Zitat von rwachsmu Beitrag anzeigen
    Hab ich das richtig verstanden? Das steht nicht unter Richtervorbehalt? Das soll keine Kommunikation im Sinne des § 100a StPO sein? Natürlich ist das Kommunikation. Also das finde ich ein starkes Stück. Kommunikation ist jeder Austausch von Daten, soweit diese von einem Menschen veranlasst sind. Dazu gehört dann wohl auch der Datenaustausch durch das Anpingen mittels stiller SMS, denn der Besitzer des Handys hat dieses ja willentlich eingeschaltet um erreichbar zu sein. Also das hat Orwellsche Dimensionen. Da sollte der Herr Spiegel vielleicht mal etwas sensibler sein und nachhaken anstatt diese tautologisch verdrehte Begründung (das ist keine Kommunikation) ungeprüft zu übernehmen.

    Für alle die sich jetzt freuen, dass Kriminelle von der Straße geholt werden: Wissen sie eigentlich, wie leicht man als Verdächtiger in eine Ermittlung hineingeraten kann? Zur falschen Zeit am falschen Ort, irgendein Missverständnis, irgendein Bekannter der einen kennt der einen kennt usw.. Und dann erklären sie mal schön ihr Bewegungsmuster und warum sie gerade da angepingt wurden und dann können sie das nicht 1a erklären und bleiben erstmal Verdächtiger. Dann laufen sie wie ein aufgescheuchtes Huhn zum Anwalt und der erklärt ihnen erstmal, dass er 1000 € Anfangshonorar haben will, um sich mal die Akte anzusehen. Ok, das wird sich dann in 99,9% der Fälle aufklären. Aber viel Spaß, wenn sie zu den 0,01% gehören und erstmal noch mehr Ärger bekommen. Genau deshalb gibt’s dieses Grundrecht und den Richtervorbehalt. Für alle Blauäugigen: Have Fun.
  7. #46

    Wieder ein titel

    Zitat von willi_der_letzte Beitrag anzeigen
    Na wer hier der Lemming ist, ist wohl recht eindeutig.

    Um die Uhr am Leben zu halten reicht für mehrere Tage die Restladung eines Kondensators. Wenn die Batterie ein paar Wochen raus ist, ist auch die Uhr tot. Diese Restladung reicht aber nicht, um eine Verbindung zum Netz herzustellen........
    Ich zumindest nicht.... genau dies hatte ich ja in meinem ersten Posting gefragt/angezweifelt......

    Fakt ist, daß es viele Technikforen gibt, in denen behauptet wird, daß bei ausgeschalteten Handys oder sogar bei entferntem Akku eine Ortung des Handys möglich ist. (Ich erspare mir hier das Posting von Links)

    Zitat von Haubentaucher66 Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal würde mich wirklich interessieren, wie die Ortung bei ausgeschalteten Handys funktioniert. Daß ein kleiner eingebauter Akku, der z.B. die Uhr und Datumsangaben speist, vorhanden ist, dürfte bekannt sein aber dass Daten empfangen und gesendet werden können gibt mir zu denken!......
    PS... ich möchte mich als Laie für den Ausdruck "kleiner eingebauter Akku" bei allen hier anwesenden Fachleuten entschuldigen und bitte diese Falschbezeichnung zu ignorieren.

    Diese Aussage sollte lediglich eine Vermutung meinerseits sein, wie die Ortung bei ausgeschalteten Handys eventuell technisch zu erklären wäre..... Im Endeffekt war es aber als Frage zu verstehen.

    ich freue mich über qualifizierte Antworten!
  8. #47

    Kein Titel

    Zitat von dalir Beitrag anzeigen
    Übrigens man kann Handys auch anhand der IMEI Nummer orten also nix SIM Karte raus und nichts geht mehr!
    Der WDR hat mal mit einem Nokia in einem Fachmagazin bewiesen, dass auch ausgeschaltete Geräte theoretisch zu orten sind. Das Netz fragt bei einem Anruf auch das ausgeschaltete Gerät ob es angeschaltet ist und erst dann meldet es "ich bin aus". Also machbar ist so einiges.
    Das ist kompletter Blödsinn. Das Telefon meldet niemals das es aus ist. Der Test dieses "Fachmagazins" ist einfach nur Blödsinn und für solche Leute wie Sie gemacht. Das Netz kennt den letzten Aufenthaltsort (Funkzelle) des Teilnehmers. Diese wird abgefragt und teilt dann mit, das es keinen Funkkontakt zum Teilnehmer gibt. Das Telefon ist zu diesem Zeitpunkt NICHT erreichbar.
    Solange man sich mit den ausgeschalteten Telefon nicht in eine andere Funkzelle bewegt, sagt der Versuch gar nix aus. Punkt.
  9. #48

    Das bedeutet einfach nur:

    Zitat von jenom Beitrag anzeigen
    Die Politik muss hier ein klares Machtwort sprechen, völlige Ueberwachung von Unschuldigen muss gesetzlich noch deutlicher verboten werden. Wenn die Politik nicht handelt können nur noch die Piraten gewählt werden. Ärgerlich ist, dass Fußfesseln und Ueberwachung für überführte gefährliche Freigänger nicht eingeführt wird, aber der unbescholtene Bürger aus politischen Gründen total überwacht wird. Falls von seiten der Politik nichts passiert: nutzt es die Batterie aus dem Handy zu nehmen oder werden trotzdem Impulse erkannt?
    Sie erwarten vom Dieb dass er selbst einbruchssichere Türschlässer da einbaut,
    wo er 2 Tage später einbrechen will ?
    Habe ich Sie richtig interpretiert ??
  10. #49

    Schon seltsam!

    Wenn ich höre, daß diese Art der Überwachung nur bei "schweren Verbrechen" angewendet wird, dann frage ich mich, warum man 250.000, also immerhin eine Viertelmillion, SMS verschickt. Wieviele SMS braucht man denn für eine Ortung? Das klingt mir eher nach einer äußerst beliebten Routinemaßnahme, oder gibt´s hierzulande wirklich so viele Schwerverbrecher?








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