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Handy-Nutzungsdaten: Mobilfunkanbieter widersprechen Speichervorwüfen
Ihre Speicherpraxis sei völlig legitim, erklären Handynetzbetreiber. Ihnen war in Zeitungsberichten vorgeworfen worden, sie würden gegen ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts verstoßen, zu viele Daten zu lange speichern. Die Anbieter hingegen sehen sich im Recht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...784883,00.html
- #1 07.09.2011 12:28 von
Karten
Speichern die dann also nur Daten, die zur Rechnungslegung und die daraus evtl. für Reklamationen nötig sind, wie e-plus z.B. angibt? Das dürfte dann aber nicht für Karten-Handys nötig sein. Diese Verbindungsdaten werden nicht gespeichert?
- #2 07.09.2011 12:34 von cabrioheinz
gegen Titelzwang
Hier kann jeder nachlesen, welcher Anbieter was wie lange speichert.
http://wiki.vorratsdatenspeicherung....ung&setlang=mo
Wenn der eigene Anbieter speichert, kann man ja kündigen und wechseln. Haben bisher aber wohl viel zu wenig Nutzer gemacht, sonst wären es sicher nicht nur sooo wenige Netzbetreiber, die nict speichern. Aber irgendwann werden sich die Uhls, Pifelwütz' und Bosbachs mit ihrer Speicherwut doch durchsetzen dann kommt die gesetzliche Speicherpflicht. - #3 07.09.2011 12:37 von kikolo
unkontrolliert
einfach bei O2 simkarte holen oder fonic lidl ...O2 haelt sich an die gesetze ....die anderen machen einfach was sie wollen ...kontrolliert ja keiner ...
- #4 07.09.2011 12:53 von sülzer
.
So so, man benötigt zu Abrechnungszwecken also auch Informationen über den Handy-Standort, wer mit wem telefoniert hat und die IMEI-Nummer des Gerätes? Das sollten die Anbieter mal genauer erläutern.
http://netzpolitik.org/2011/vorratsd...g-fortgefuhrt/Zitat von netzpolitik.org
Für mich klingt das eher nach vorauseilendem Gehorsam, in der Annahme, dass die VDS so oder so wiederkommen wird. Rückendeckung ist ihnen von einigen Politikern sicher gewiss. - #5 07.09.2011 13:00 von
Dr.
Ach ja, im Zweifel immer davon ausgehen, dass alles gespeichert wird, was nicht niet und nagelfest ist.
Mit welchen Sanktionen haben die Anbieter denn zu rechnen... gähn? Und klar, der Staat ist natürlich VEHEMENT daran interessiert, dass keine Daten, beispielsweise zur Terrorbekämpfung, verfügbar sind. Auch das spricht bereits dafür, dass Sanktionen - selbst wenn sie möglich wären - politisch überhaupt nicht gewollt sind. - #6 07.09.2011 13:06 von
O2 ist auch nicht besser
Ja nee, is klar. Speicherfristen bei Telefonica/O2 je nach Art der Daten: zwischen 7 und 182 Tagen. Siehe http://www.vorratsdatenspeicherung.d...d,147/lang,de/
- #7 07.09.2011 13:45 von
Gleich mal vorweg: Ich bin auch gegen die Datensammelwut diverser Unternehmen, besonders bei standortbezogenen Daten.
Andererseits kenn ich auch aus eigener beruflicher Erfahrung genug Leute, die den Mitarbeiter an der Servicehotline als unfähig und Abzocker beschimpfen, wenn sie eine Rechnungskopie von 2010 für die Steuereklärung brauchen oder ein Telefonat von anno dunnemals reklamieren und der Mitarbeiter antwortet "sorry, die Verbindung kann ich nicht mehr nachvollziehen, die Daten wurden bereits gelöscht".
Ist halt nur die andere Seite der Medaille - #8 07.09.2011 13:49 von M@ESW
- #9 07.09.2011 13:56 von
tit for tat
Wenn sich die Anbieter nicht an die Gesetze halten, fuehle ich mich auch nicht verpflichtet, denen gegenueber meine wahre Identitaet presizugeben.
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