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Handy-Abos: Hubert Burdas Pennymaschine

Nur "lousy, lousy Pennies" ließen sich im Digitalgeschäft verdienen, erklärte Hubert Burda einst. Dabei hat eine Tochter seines Medienkonzerns ein lukratives Geschäftsmodell für das mobile Web entwickelt: Sie verkauft Handynutzern Abos. Viele fühlen sich abgezockt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...827292,00.html
  1. #1

    Ich wurde auch abgezockt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur "lousy, lousy Pennies" ließen sich im Digitalgeschäft verdienen, erklärte Hubert Burda einst. Dabei hat eine Tochter seines Medienkonzerns ein lukratives Geschäftsmodell für das mobile Web entwickelt: Sie verkauft Handynutzern Abos. Viele fühlen sich abgezockt.

    Handy-Abos: Hubert Burdas Pennymaschine - SPIEGEL ONLINE
    Ich wurde auch abgezockt. Erwäge gegen ihn rechtliche Schritte. Der soll sich schämen.
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dabei hat eine Tochter seines Medienkonzerns ein lukratives Geschäftsmodell für das mobile Web entwickelt: Sie verkauft Handynutzern Abos. Viele fühlen sich abgezockt.
    Das ist schon in Ordnung so. Wenn wir so etwas nicht wollten, würden wir ja Politik wählen, die ein solches Treiben unterbinden und unter (empfindliche) Strafe stellen. Haben wir aber nicht, also kein Grund zur Aufregung.
  3. #3

    Kleinvieh macht eben auch Mist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur "lousy, lousy Pennies" ließen sich im Digitalgeschäft verdienen, erklärte Hubert Burda einst. Dabei hat eine Tochter seines Medienkonzerns ein lukratives Geschäftsmodell für das mobile Web entwickelt: Sie verkauft Handynutzern Abos. Viele fühlen sich abgezockt.

    Handy-Abos: Hubert Burdas Pennymaschine - SPIEGEL ONLINE
    und wer dann Euros statt Cents kassiert kann gut davon leben.
  4. #4

    So eine Abzocke, ...

    ... wo Kunden nach einem Klick auf Werbung Abos (bzw. unerwünschte Produkte) untergeschoben werden, soll verboten werden. Einfach so, gute Rechtsexperten sollen sich eine hübsche Formulierung überlegen. Im nächsten Schritt sollen Werbelügen und eine (relevant) geschönte/unrealistische Produktdarstellung verboten werden. Ganz einfach und die Frage ist nicht ob das getan werden sollte, sondern nur noch wie und warum das nicht schon längst geschehen ist. (imho)
  5. #5

    Rechtliche Schritte

    Zitat von derweise Beitrag anzeigen
    Ich wurde auch abgezockt. Erwäge gegen ihn rechtliche Schritte. Der soll sich schämen.
    Burda Wireless hat bei mir auch 15 Euro unberechtigt auf die Telefonrechnung geknallt. "Rechtliche Schritte" wegen einer solchen Summe sind kaum effizient. Habe meine Handynummer nun gegen jedwede Inanspruchnahme und Abbuchung solcher "Serviceleistungen" sperren lassen, das hilft bisher.

    Das ist die neue "Kostenloskultur" im Netz: Abogebühren für keine Leistung. Und ein optimales Produkt: Keine Produktionskosten, nur Gewinn. Und die Blockparteienlegislative wird sich hüten, effiziente Gesetze gegen diese Amigos zu erlassen.
  6. #6

    So ein Käse....

    Zitat von peterregen Beitrag anzeigen
    Das ist schon in Ordnung so. Wenn wir so etwas nicht wollten, würden wir ja Politik wählen, die ein solches Treiben unterbinden und unter (empfindliche) Strafe stellen. Haben wir aber nicht, also kein Grund zur Aufregung.
    Keine Partei nimmt es hierzulande mit einer Lobby auf, egal wen man wählt. Denn entschieden wird in diesem Land schon lange nichts mehr von der Politik, sondern von Lobbyisten.
    Solange irgendwo Geld fliesst wird dem kein Einhalt geboten, sonst wäre auch längst verboten das irgendwelche fünftklassigen Anwälte ihr Geld nur mit ominösen Abmahnungen verdienen.
    Unter empfindliche Strafen stellen? Das ich nicht lache.
    Cold calls sind längst verboten und die Strafen sind nicht von Pappe. Alles Opium fürs Volk, denn verfolgt oder gar bestraft wirds dann ja doch nie.
    Jeden Tag neue Gesetze und keiner achtet auf die Einhaltung. Es würde reichen die bereits bestehenden Gesetze einfach auch mal auf Einhaltung zu kontrollieren und ggf. die bösen Buben auch mal zur Verantwortung zu ziehen.
    Aber selbst dann: Eine Strafe von 50.000,-EUR ist doch Peanuts im Gegensatz zu den exorbitanten Gewinnen dieser Brüder.
  7. #7

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    ... wo Kunden nach einem Klick auf Werbung Abos (bzw. unerwünschte Produkte) untergeschoben werden, soll verboten werden. Einfach so, gute Rechtsexperten sollen sich eine hübsche Formulierung überlegen. Im nächsten Schritt sollen Werbelügen und eine (relevant) geschönte/unrealistische Produktdarstellung verboten werden. Ganz einfach und die Frage ist nicht ob das getan werden sollte, sondern nur noch wie und warum das nicht schon längst geschehen ist. (imho)
    Ja, sehe ich absolut genau so. Klar kann man oft auch sagen, dass der Verbraucher selbst schuld ist. Die Frage ist aber, warum den dubiosen Unternehmen es immer so einfach gemacht wird.
    Mir wird auch jedes Mal schlecht, wenn ich z.B. auf Musik-Sendern die "schick-eine-SMS-an..." sehe. Absolut mickrig steht dort dann irgendwas von "4,99 EUR pro Woche". Lächerlich, was legal sein soll!
  8. #8

    Ich hab kein Mitleid.

    Ich hab kein Mitleid. Wer so ein Geisteskind ist ständig irgendwie daddln zu müssen, der ist vermutlich auch so ein Geisteskind einfach irgendwo anders als im daldldoof drauflos zu klicken. Für mich geht das in Richtung einer selbstverantwortete Persönlichkeitsstörung, einer gewissen Unzurechnungsfähigkeit. Deswegen bleiben die Forderungen des Betreibers klar kurz vor Sittenwidrig, aber wer nicht weis was er macht muss öfter mehr als notwendig bezahlen. So könnte ich die Forderungen auch als "normale" Mobilmehrkosten begreifen.
  9. #9

    Wenn es tatsächlich so passiert wie oben geschildert kann von verkaufen wohl kaum die Rede sein. :-)


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