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Handy-Abos: Hubert Burdas Pennymaschine

Nur "lousy, lousy Pennies" ließen sich im Digitalgeschäft verdienen, erklärte Hubert Burda einst. Dabei hat eine Tochter seines Medienkonzerns ein lukratives Geschäftsmodell für das mobile Web entwickelt: Sie verkauft Handynutzern Abos. Viele fühlen sich abgezockt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...827292,00.html
  1. #10

    Besserwisser

    Zitat von Joam Beitrag anzeigen
    Ich hab kein Mitleid. Wer so ein Geisteskind ist ständig irgendwie daddln zu müssen, der ist vermutlich auch so ein Geisteskind einfach irgendwo anders als im daldldoof drauflos zu klicken.
    Was für eine unqualifizierte Meinung. Ich könnte Vorträge halten über Sicherheit im Internet, gegen Weiterverkauf und Missbrauch meiner Mobilnummer kann ich aber nichts tun (außer auf's Mobiltelefon zu verzichten).
  2. #11

    o2 macht es ja ähnlich

    der trick mit den bannern ist ja schon alt. dass jetzt auch solche unternehmen bei so einer abzock mitmischen allerdings auch nicht neu.

    beispiel ist auch o2 und die reseller.

    es häufen sich die fälle, dass menschen ohne eigenes zutun angeblich bei irgendwelchen "datingservice"diensten angerufen haben sollen. oft war die tastensperre aktiviert und bei o2/telefonica und verwandten firmen (fonic und co.) wird trotzdem behauptet, die kunden hätten die nummer angerufen, weil angeblich dieser dienst/rufnummer auf den simkarten gespeichert ist. da wird gerne behauptet, man hätte aus versehen eben diese nummer aktiviert/angerufen und soll jetzt zahlen. auf nachfrage, wer den der betreiber dieses "datingservice" sein soll, wird behauptet, man kann es nicht mitteilen und wüsste es nicht, obwohl o2 mit der einführung dieser "dienstleistung" geworben hat.

    wenn man sich bei der hotline beschwert, wird sofort angeboten die hälfte des betrages zu erstatten. wenn man annimmt, dass nur jeder 2te sowas bemerkt und jeder 5te sich beschwert, kommt da ein guter batzen geld zusammen :(

    gemeint ist die nummer 0179328464.

    so auch bei mir passiert, als ich am oster sonntag mit familie am esstisch geschlagene 2,5 stunden sass, handy mit tastensperre neben mir am tisch. kein anruf, keine sms, kein klingeln. trotzdem kommt stunden später die nachricht, ich hätte mein guthaben in den stunden am tisch mit dem o2 DATINGSERVICE vertelefoniert. bei mir ist diese nummer weder gespeichert, noch hatte ich so einen anruf auf der anrufeliste.

    auf drohungen mit strafanzeigen an der hotline wurde mir zwar der betrag erstattet, aber die 4 euro telefongebühren kamen wieder später auf mich zu.
  3. #12

    Wann legt man Burda sein Betrüger-Handwerk lahm

    Oder traut sich die Verbraucherministerin Ilse Aigner nicht an den einflußreichen Haufen Springer-Mohn-Burda heran, die das zweifelhafte Regierungsfähnchen für Merkel hochhalten? Dem heimlichen Club der erblichen Sekretärinnen-Schleicher.

    "Hubert Burda hat sich einmal beschwert, mit digitalem Content könne man nur 'lousy lousy pennies' verdienen", so das Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs
    Was Burda im Chaos-Computer Club zu suchen hat, ist schleierhaft.
  4. #13

    Zitat von Dumb Bunny Beitrag anzeigen
    Burda Wireless hat bei mir auch 15 Euro unberechtigt auf die Telefonrechnung geknallt. "Rechtliche Schritte" wegen einer solchen Summe sind kaum effizient. Habe meine Handynummer nun gegen jedwede Inanspruchnahme und Abbuchung solcher "Serviceleistungen" sperren lassen, das hilft bisher.

    Das ist die neue "Kostenloskultur" im Netz: Abogebühren für keine Leistung. Und ein optimales Produkt: Keine Produktionskosten, nur Gewinn. Und die Blockparteienlegislative wird sich hüten, effiziente Gesetze gegen diese Amigos zu erlassen.

    Gnadenlos Betrugsanzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen, häufen sich die Anzeigen müssen sie auch aktiv werden.
    Kostet nichts, nur etwas Zeit.
    Der Staat unternimmt da nichts, bekommt er doch Meerschweinchensteuer bei jedem Betrug und andere Steuern noch dazu.
  5. #14

    Dieses Thema hinkt der Zeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur "lousy, lousy Pennies" ließen sich im Digitalgeschäft verdienen, erklärte Hubert Burda einst. Dabei hat eine Tochter seines Medienkonzerns ein lukratives Geschäftsmodell für das mobile Web entwickelt: Sie verkauft Handynutzern Abos. Viele fühlen sich abgezockt.

    Handy-Abos: Hubert Burdas Pennymaschine - SPIEGEL ONLINE
    weit hinterher. Über das Online-Petitons Verfahren, haben schon Bürger versucht einfache Abhilfe zu schaffen. Der Bundestag wurde aufgefordert einen Novelle zu diskutieren, grundsätzlich bei einem Vertragsabschlusses eines Mobilfunkvertrages die Drittanbietersperre zu aktivieren. Erst nach aktiver Aufforderung des Kunden könnte dann ein Abo abgeschlossen werden. Warum die Drittanbietersperre nicht in dem Artikel erwähnt wurde verwundert mich jetzt. Oder ich habe es überlesen?! Nun da die Telekom selbst Anbieter von diesen Abzockfallen ist, und die Telekom wiederum in Teilen dem Staat gehört, überlasse ich es dem Leser Schlüsse zu ziehen. Also bei dem Provider anrufen, Drittanbietersperre setzen lassen und gut ist. Das gilt natürlich nicht für laufende Abos!!!!
  6. #15

    Naja, Hubert Burda verfolgt ja auch sonst ganz perfide seine finanziellen Interessen, mich wundern diese Art von Geschäften daher wenig.
  7. #16

    Ich frage mich wieviele Menschen wohl wirklich 4,99,- für diesen "Service" pro Woche ausgeben wollen, für das gleiche Geld kriegt man ganze Handyverträge oder eine Vielzahl von Apps in den digitalen Läden von Apple und Co.

    Zitat von Joam Beitrag anzeigen
    Ich hab kein Mitleid. Wer so ein Geisteskind ist ständig irgendwie daddln zu müssen, der ist vermutlich auch so ein Geisteskind einfach irgendwo anders als im daldldoof drauflos zu klicken. Für mich geht das in Richtung einer selbstverantwortete Persönlichkeitsstörung, einer gewissen Unzurechnungsfähigkeit.
    Wer den Artikel gelesen hat sollte gemerkt haben, dass die ganze Sache mit daddeln für die meisten "Kunden" wenig zu tun hat sondern (teils unabsichtlich) auf Werbebanner geklickt und damit unwissentlich Abonemments eingegangen wurden. Ich glaube es kann angenommen werden, dass viele der Opfer technisch eher weniger bedarft sind, da die "Geisteskinder" die ständig "daddeln müssen" diese Fallen oft kennen. Ich hoffe ich tue Ihnen kein Unrecht aber so wie Sie schreiben könnten Sie auch zur Zielgruppe gehören, ich hoffe dass Sie ihre Meinung bezüglich einer "selbstverantwortete Persönlichkeitsstörung" und "gewissen Unzurechnungsfähigkeit" nochmal überdenken wenn Ihnen etwas ähnliches widerfährt.


    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Oder traut sich die Verbraucherministerin Ilse Aigner nicht an den einflußreichen Haufen Springer-Mohn-Burda heran, die das zweifelhafte Regierungsfähnchen für Merkel hochhalten? Dem heimlichen Club der erblichen Sekretärinnen-Schleicher.

    Was Burda im Chaos-Computer Club zu suchen hat, ist schleierhaft.
    Wenn man nicht richtig liest (oder absichtlich den relevanten Satz davor auslässt) kann man wohl alles falsch verstehen und kritisieren.

    "Auch Schriftsteller und Blogger Peter Glaser hält die Abogeschäfte für kritikwürdig. "Hubert Burda hat sich einmal beschwert, mit digitalem Content könne man nur 'lousy lousy pennies' verdienen", so das Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs."
  8. #17

    AD-Blocker?

    Werden solche Abzock-Seiten eigentlich durch einen AD-Blocker mit rausgefiltert?
    Das könnte DAS Killerargument werden, dass AD-Blocker ähnlich unverzichtbar sind wie Virenjäger unter Windows.
  9. #18

    Ad-Blocker

    Zitat von peter78 Beitrag anzeigen
    Werden solche Abzock-Seiten eigentlich durch einen AD-Blocker mit rausgefiltert?
    Das könnte DAS Killerargument werden, dass AD-Blocker ähnlich unverzichtbar sind wie Virenjäger unter Windows.
    AD-Blocker SIND unverzichtbar wenn man beim Surfen keinen
    Augenkrebs bekommen möchte. Am PC würde einem das wohl
    auch gegen betrügerische Werbebanner schützen. Aber
    ich kenn keinen für Android, z.B... Denn im vorliegenden
    Fall ging es ja darum das die Handy-Nummer ausgelesen
    wurde und das geht ja nur beim "mobilen" surfen.
  10. #19

    Zitat von Systembereuer Beitrag anzeigen
    AD-Blocker SIND unverzichtbar wenn man beim Surfen keinen
    Augenkrebs bekommen möchte. Am PC würde einem das wohl
    auch gegen betrügerische Werbebanner schützen. Aber
    ich kenn keinen für Android, z.B... Denn im vorliegenden
    Fall ging es ja darum das die Handy-Nummer ausgelesen
    wurde und das geht ja nur beim "mobilen" surfen.
    Für Android nutze ich AdAway, das Programm funktioniert allerdings nur mit root-Rechten, da es die hosts Datei auf der Systempartition austauscht. Für Android Firefox Beta gibt es ausserdem Adblock Plus, allerdings funktioniert das dann nur im Firefox und nicht Systemweit. AdAway blockiert z.B. auch Anzeigen in Applikationen.








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