Forum: Blogs
Handelskette: Karstadt will 2000 Stellen abbauen
dpaBei Karstadt steht ein erneuter Stellenabbau bevor. Die Warenhauskette will in den kommenden zweieinhalb Jahren 2000 Stellen abbauen. Dies soll sozialverträglich geschehen, sagte Karstadt-Chef Andrew Jennings. Die Maßnahmen seien schmerzhaft, aber notwendig.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844743,00.html
- #1 16.07.2012 19:05 von
- #2 16.07.2012 19:15 von
internet
bevor jetzt das managergebashe etc losgeht... was erwarten die leute denn? der internethandel wächst ständig, doch man kann jeden euro nur einmal aufgeben. die demographie wird das eher noch verstärken. im familienkreis sagen alle über 60, dass sie lieber im internet bestellen, als sich die mühe zu machen, in die stadt zu gehen. letztlich braucht man bei vielen produkten nur den produzenten und die post. lasst uns lieber schauen, dass nicht nur noch industriefeindliche politik gemacht wird^^
- #3 16.07.2012 19:52 von
optional
Karstadt hat bereits damit begonnen Mitarbeiter in den Vorruhestand zu drängen oder Abteilungen zu schließen und den Mitarbeitern Kündigungen auszusprechen. Ich weiß nicht auf welche "Pläne" VerDi da warten will und vor allem, was sie dagegen unternehmen wollen. Ab dem 01.09.2012 kann das Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen aussprechen.
- #4 16.07.2012 20:02 von
Keine Entlassungen - Lohndumping
In Wirklichkeit kann Karstadt auf diese 2000 Mitarbeiter gar nicht verzichten. Sie werden halt künftig über Billiglohn-Dienstleister beschäftigt.
- #5 16.07.2012 20:06 von
- #6 16.07.2012 20:19 von
Bis 67 arbeiten und denn die Jungen? Arbeitslos?
Unsere Sozialsysteme sind auf Vollbeschäftigung berechnet und aufgebaut worden. Die allerdümmsten sind für arbeiten bis 67 denn die Jungen finden keine Arbeit mehr :-( Warum sagt man das uns nicht klipp und klar?
Anstatt zu heucheln über längere Lebensalter usw.,
Zuerst müssen ALLE Jüngeren eine Arbeit finden und wenn sie nicht arbeiten wollen dann KEINE Harz IV mehr!!! Schau mal nach Frankreich bis 60 arbeiten und den Rest ist bald Arbeitslos! - #7 16.07.2012 20:31 von
Geschäftsführungsgrundsätze
Die Gewerkschaft sollte mal überlegen was sie da vom Stapel lässt. Investiert hat der gute Mann schon genug, denn sonst würde es Karstadt heute nicht mehr geben. Und ein Unternehmen muss Betriebswirtschaftlich rechnen, also die Einnahmen müssen die Ausgaben decken und es kann nicht angehen, dass immer wieder vom Unternehmer gefordert wird, dass er investiert, von was denn wenn er nichts erwirtschaften kann. Die Mitarbeiter in allen Ebenen und die Gewerkschaften sollten stattdessen konkrete und auch umsetzbare Vorschläge machen wie der Marktwert und somit die Arbeitsplätze gesteigert werden können. Aber statt dessen kommt man sich in den Läden als Kunde vor, man ist der lästige Störerer zwischen den Regelpausen. In anderen Ländern würde man für solch eine Behandlung einen Fußtritt bekommen.
- #8 16.07.2012 20:38 von
- #9 16.07.2012 20:54 von
Mausetot
Diese ganze Kaufhausgeschichte wird sowieso ganz stark zusammenschrumpfen.
Der Internethandel ist bequemer, billiger, stressfreier und praktischer.
Waren bei denen ich einen guten Service will kauf ich beim Fachhändler vor Ort, alles andere lass ich mir schicken.
Ich werde garantiert nie mehr zehn km fahren um hinterher das Zeug durch die Gegend zu schleifen oder beim Bezahlen der Parkgebühren einen Wutanfall zu bekommen.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

