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Hamburgs Kneipen und Bars: Auf St. Pauli nachts um halb eins
Samuel Zuder Vor knapp 60 Jahren sang Hans Albers die berühmte Hymne auf die "Reeperbahn nachts um halb eins". Was passiert heute in St. Pauli zu exakt dieser Uhrzeit? Sieben Nächte, sieben Momentaufnahmen.
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...841450,00.html
- #10 18.07.2012 16:49 von
St. Pauli ist ein Neubauviertel
was von dem Flair eines Hans Albers noch lebt dieses lange schon nicht mehr besitzt. Heute sind da Investoren und Finanzhaie die sich die Taschen vollstopfen und jede noch so kleine Baulücke zu zementieren. Wenn die Schmiergelder oder Beziehungen zur Stadt stimmen ist auf St. Pauli alles möglich. Früher gabs noch Künstlerkneipen und ein interessantes Nachtleben heute ist das nur noch ein kommerziell hohles Program. St. Pauli hat seine besten Tage gesehen.
- #11 18.07.2012 17:09 von
- #12 18.07.2012 17:57 von
Die Reeperbahn nachts um hald eins!
Am 16 september 1944, im teils zerbombten Hamburg, die Reperbahn war voll im Betrieb. Hans Albers im Hippodrom, die edlen Maedchen fur 100 Reichsmark im Auslage-Buch beim Kaffee Lausen zu erwerben. Wer es elebt hat, hatte den verdammten Krieg fuer eine Nacht vergessen. So ging es mir fuer 14 Tage in Hamburg bis das angesparte Geld verpulvert war und der Dienst am Vaterland fortgesetzt werden musste. Im Juni 1946 war das beruehmte Caffe Lausen von Englaender besetzt. Neue Maedchen, vileicht auch manches alte das ueberlebt hatte, standen zur Verfuegung und der Preis wurde in Zigaretten ausgehandelt. Die Wahl wurde wie immer vom Buch ausgewaehlt. Der Kellner war bei der Auswahl behilflich. Fuer zwei wochen lernte ich eine Dame kennen die am Hochbunker ( Heiligern Geist Feld?) ein sehr gemuetliches Heim hatte. Der Erfolg langer Nachtarbeit .Hamburg war nur noch ein Truemmerhaufen, die Reeperbahn jedoch florierte nach wie vor. Die Englaender hatten sie wohlweislich nicht verbombt und der Betrieb rund um, diente der Ueberlebenskunst, die jeder nach seinem Geschmack oder Zigaretten-vorrat selbst bestimmen konnte. Mein Geld und Vorrat reichte nur fuer zwei Wochen wie zuvor. Trotz allem, die Ueberlebenden vergassen die Umwelt und amuesierten sich. Man lebte und ueberliess die Sorgen dem naechsten Tag. Es scheint, heute sorgt man sich um jeden Dreck und protestiert! Nach wie vor, ich habe keine Sorgen! Das koennen sie ruhig im Ganzen veroeffentlichen!
- #13 18.07.2012 18:01 von
Schade - viele "Silbersäckler" treffe ich jetzt im "Clochard" - für mich seit (über) 30 Jahren ein "must" bei jedem Kiezbesuch.
Der Clochard die lustige Kneipe auf der Meile - St. Pauli, Hamburg - Kneipe und Pub - #14 18.07.2012 18:22 von
- #15 18.07.2012 19:20 von
- #16 18.07.2012 20:34 von
?
Und war das irgendwann mal anders?
Jeder Stadtteil verändert sich mit der Zeit. Und da St.Pauli kein geschütztes Weltkulturerbe ist, darf man auch als Bewohner St.Paulis in einen Neubau ziehen. Ich lebe seit 1987 hier. Nach diversen Umzügen seit 2006 in einem Neubau. Eine gute Entscheidung. Im Winter ist es warm und heizen tue ich trotzdem wenig. - #17 19.07.2012 06:44 von
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