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Hamburgs HafenCity: Moin moin, Tristesse

Thomas HampelEin Stadtviertel direkt am Fluss, mit Design-Shops, aufregender Architektur - Touristen tummeln sich gern in Hamburgs HafenCity. Doch das Großbauprojekt vom Reißbrett hat auch eine andere Seite - und wirkt machmal wie der einsamste Ort der Welt.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...842923,00.html
  1. #1

    Landschaften wie aus einem J.G.Ballard-Roman

    Eine schöne Ecke und an sonnigen Tagen absolut cool, keine Frage. Sonst aber sehe ich da aber eher ein künftiges Problemviertel als einen feinen Platz zum Leben. Retortenstadtteile können funktionieren - meistens aber ganz anders, als es die Intention der Planer ursprünglich war.

    Aufregend ist es da, geht man als Besucher hin oder nimmt an einer Tagung teil - keine Frage. Gehe ich aber einfach so hin, komme ich mir vor wie in einer Kurzgeschichte des frühen J.G. Ballard. Post-futuristische Ruine. Der Einwurf mit dem Endzeit-Comic im Artikel trifft den Kern.

    BTW., Wie kann es eigentlich gut laufen in einer Gegend, die streckenweise aussieht wie eine vergessene Kulisse aus "Das Cabinett des Dr. Caligari"? ;)
  2. #2

    Fehlentscheidungen ohne Ende!

    Der politisce Grüßenwahn hat uns schon sehr viele Milliarden gekostet und wird uns noch viel mehr kosten.

    Jeder Politiker will sich doch auf Kosten des Steuerzahlers sein persönliches (Bau-)Denkmla schaffen. Das geht im kommunalen Fall von Projekten à la Speicherstadt bis hin zu überdimensinierten Müllverbrennungsanlagen.

    Im Nationalen werden dann noch viele Miliarden drauf gelegt! Da wird ein Europa gebastelt, das so nicht funktionieren kann und des wird der Euro mit allen Mittel eingeführt, auch wenn´s fast schon ein bsshen kriminell wird.

    Und dann kann man in den Mdien protzen: Man rettet den Wald, das Klima, ganz Europa mitsamt dem Euro und natürlich die gnaze Welt - alles natürlich auf Kostend es Steuerzahlers und mit Geldern, die schon längst nicht mehr da sind und ine ganze Nation ins Verderben führen werden!

    Solange unsere Politiker nicht endlich dafür haftbar gemacht werden, was sie in ihrer Selbstherrlichkeit und Überheblichkeit anrichten, sonden sich im Zweifeslfall in ihre "Schmollecke" zurückziehen, natürlich auch auf Kosten des Steuerzahlers, wird sich daranncts ändern,wird Geltungsbedürfnis, werden Lobbyisten udn falsche Berater den Bürger wieterhin Milliarden über Milliarden kosten!
  3. #3

    kapital-darwinismus

    survival of the richest.
    wohnungsnot und gleichzeitig 50.000 qm unvermietete (wohn)fläche? passt ja zu unserer "schulden/guthaben"-krise. da ist "soll" und "haben" ebenso ungerecht verteilt, wie der wohnraum in unseren städten. diejenigen, die es können, horten eben alles mögliche. mit verknappung lassen sich gute geschäfte machen.
    irgendwann ist diese spirale aber vorbei.
  4. #4

    Öde?

    Ja, weil es so trist ist, tummeln sich so viele Leute dort (an den Wochenenden); was ich selbst so nicht erwartet hätte. Ich würde mal ein paar Jahre mit solchen Beiträgen warten. Dann ist auch das Grün groß und die Hafencity fertig. Ich persönlich empfinde die Gegend als interessanten Kontrast zum elb-barocken Ufer weiter flussabwärts.
  5. #5

    wie wahr...

    Vielleicht mal ein Interview mit Herrn Voscherau zu diesen Themen...?
  6. #6

    Warum kommen bei jedem Sonnenstrahl die Leute?,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Stadtviertel direkt am Fluss, mit Design-Shops, aufregender Architektur - Touristen tummeln sich gern in Hamburgs HafenCity. Doch das Großbauprojekt vom Reißbrett hat auch eine andere Seite - und wirkt machmal wie der einsamste Ort der Welt.

    Hamburgs HafenCity: Wie Stadtplaner ein Jahrhundertprojekt misslang - SPIEGEL ONLINE
    weiland waren es auf den Jahrmärkten die Dame ohne Unterleib, die die Leute verzückte, oder das öffentliche Zahnziehen mit Feuerbusch...

    Denkt mal nach, Hamburger,
    und fangt schon mal an mit einer Installation "Rostiger Eimer",
    oh,
    das ist aber mal ein tolles Wortspiel/Ambivalenz...
  7. #7

    Amsterdam

    Die Amsterdamer haben mit ihrem Haveneiland gezeigt, wie man es richtig macht. Dort wurde ebenfalls auf alten Hafenbrachflächen ein neuer und lebendiger Stadtteil erschaffen. Büros und Gewerbe wechseln sich mit Wohnbebebauung unterschiedlichster Art für Normal- und Gutverdiener ab, die Architektur ist holländisch experimentierfreudig aber angenehm und nicht monströs wie in Hamburg und es ist kein Investorenghetto.
  8. #8

    Pardon

    Ich schrieb zu Amsterdam "Haveneiland", meinte aber "Javaeiland"
  9. #9

    Achitektur verliert Bezug zu Standort

    Un Hamburg ist mir noch einmal mehr aufgefallen, dass die Standdorte von neuer Architektur kaum noch in den Gebäuden reflektiert wird. Viele Häuser könnten überall stehen. Es werden kaum noch lokale Baustoffe verwendet, über die sich die Architektur in die natürlich umgebenden Farben einpassen würde (positives Beispiel ist Matteo Thun). Und eine Mühle stand an früher einem Fluss, eine Burg auf einem Hügel, eine Kirche in der Dorfmitte. Die Hafenbgebäude in Hamburg könnten auch in Berlin, München oder Düsseldorf stehen.

    Anbei mal ein paar aktuelle Bilder aus Hamburg via

    http://timelockin.wordpress.com/2012/06/11/timelog-09061223/


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