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Hamburgs HafenCity: Moin moin, Tristesse
Thomas HampelEin Stadtviertel direkt am Fluss, mit Design-Shops, aufregender Architektur - Touristen tummeln sich gern in Hamburgs HafenCity. Doch das Großbauprojekt vom Reißbrett hat auch eine andere Seite - und wirkt machmal wie der einsamste Ort der Welt.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...842923,00.html
- #60 11.07.2012 15:24 von
Grusel
Ich haste morgens hin und nach Büroschluß so schnell wie möglich wieder in eine Gegend, in der man leben kann.
Die Bauten finde ich eher unspektakulär. Keine Infrastruktur was ÖPV oder Geschäfte angeht. Ich kenne dort gerade mal einen (!) Edeka. Sonst nur Läden, die niemand braucht oder möchte.
Gut, inzwischen gibts immerhin ein paar Restaurants, in welche man gehen kann ohne sich und die Familie für Jahre hinnaus zu verschulden. Aber ob das reicht? Mir nicht.
Der Stadtteil ist eher uninteressant, zu teuer, zu künstlich.
Nichts für mich. - #61 11.07.2012 16:52 von
Etwas Magisches muss wohl dieser Platz haben
Wenn Leute auch zwischen Baustellen spazieren gehen .
Ob Winter oder Sommer auch als alles eine Baustelle war hat man dort leute spazierengehen sehen , und man sich gefragt warum besuchen leute Baustellen , die Frage konnte man selber beatworten den schliesslich man war einer davon .Die Hafencity verkorpert eine Insel in der Mitte der Stadt und doch am Wasser , das alles macht dieses Stadtteil interessant zum spazierengehen , abgeschirmt vom grossen Verkehr .
Zum Wohnen nee. - #62 11.07.2012 17:12 von
Hamburg 76...
Jungs war das gemütlich"... nicht aber in der Hafencity 2012.
Der frühere Freihafen mit seinen Lagerhallen, das machte in meinen Augen das vielbesworene teils derbe, martime Flair aus..
Muß mir mal wieder ein Folgen der TV Serien "HAmburg Transit" anschauen um mich von meinem letzten Hafencity Spaziergang zu erholen... - #63 11.07.2012 18:10 von
- #64 11.07.2012 19:02 von
...
Allein aus gesundheitlichen Gründen würde ich als Hamburger niemals in die Hafencity ziehen, denn dort gibt es die höchsten Schadstoffkonzentrationen der Stadt. Die Emissionen, die von den vorbeifahrenden Schiffen ausgepustet werden, überschreiten die Werte einer Müllverbrennungsanlageteilweise um den Faktor 100.
- #65 11.07.2012 19:16 von
- #66 11.07.2012 19:32 von
- #67 11.07.2012 20:16 von
- #68 11.07.2012 21:40 von
Das gleiche gilt auch für die andere Seite
Am Neuen Wall oder in den umliegenden Straßen trifft man auf die gleiche Tristesse sobald die Geschäfte schließen. Für eine gefühlte Metropole gibt es kein lebendiges Zentrum. Wenn man am Abend hier vorbeikommt, schaut man in die Augen ratloser Touristen.
Beim Solitär Elbphilharmonie hat man sich den Zugang von der Landseite erst gar nicht geschaffen, sondern lieber die umliegenden Grundstück zum Höchstpreis verkauft und bebaut. In keiner anderen Stadt wird mit dem Lichtraum um solche hohen Gebäude dermaßen sträflich umgegegangen. - #69 11.07.2012 21:53 von
.
"Wohnen und Arbeiten". Als ich das erste Mal diese drei Worte in Verbindung mit der Hafencity hörte, war mir klar, dass das nichts wird.
Die Hamburger lernen es auch nicht. Im Abstand von zwanzig Jahren kommt wieder und wieder so 'n "Wohnen und Arbeiten"-Konzept und geht unter.
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