Es ist ja nichts Neues, dass der Spiegel Musikbeiträge einfach nicht "kann". Was möchte uns der Autor diesmal bloß mit dem Begriff "anarchisch" in Bezug auf Zappa sagen?
CorbisEr stand bereits bei den Salzburger Festspielen, in der Metropolitan Opera in New York und bei den Bayreuther Festspielen am Pult. Jetzt wird Kent Nagano Generalmusikdirektor an der Hamburger Staatsoper.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...855018,00.html
Es ist ja nichts Neues, dass der Spiegel Musikbeiträge einfach nicht "kann". Was möchte uns der Autor diesmal bloß mit dem Begriff "anarchisch" in Bezug auf Zappa sagen?
Es wurde wirklich Zeit, dass Hamburg sich, mit Kent Nagano, endlich für einen Dirigenten von internationalem Ruf entscheidet - bisher war Hamburg in diesem Punkt absolut zweitklassig.
Bald einen der besten Konzertsäle der Welt zu haben und einen zweitklassigen Dirigenten, wäre wohl nicht gegangen.
Das haben nun auch die Verantwortlichen in Hamburg endlich begriffen ….
Schade, dass nicht berichtet wird mit wieviel Steuergeld Herr Nagano diesesmal subventioniert wird, um die Oberschicht zu unterhalten. Das Geld in die Anstellung von Lehrerinnen und Erzieherinnen investiert, wäre kulturell sinnvoller!
Nagano ist ein guter Mann - aber bei den Bayreuther Festspielen war er meines Wissens noch nicht...
Kein Sinn fürs Schöne und Erhabene?
Sie spielen offensichtlich kein Instrument und haben auch nie die Studentenermässigung für Konzerte genutzt.
Ich bin gerne für 10 DM in die Philharmonie am Gasteig und es waren immer viele junge Leute dabei, denen man wohl kaum Millionen unterstellen würde.
Das Koto ist kein lautenaehnliches Instrument, eher wie eine Zither, oder liegende Harfe. Die japanische "Laute" waere eher das Shamisen.
Mit Verlaub, aber: Solch ein Stuss! In Bezug auf die Notwendigkeit höherer Anstellungen und Wertschätzung von Lehrer(Innen!) und ErzieherInnen haben Sie ja durchaus Recht, aber auch das Kaliber eines Kent Nagano ist eine unschätzbare Bereicherung für den Kulturbetrieb und das reiche Erbe klassischer Musik in Deutschland. Übrigens stehen vor Konzertsälen entgegen ihrer anscheinenden Meinung keine Türsteher. Ein "Du kommst hier nisch rein!" brauch also kein Mensch, egal welcher Schicht er angehören mag, nicht zu fürchten. Probieren Sie's einfach mal aus.
Nur ein Tipp: Stehplatzticket holen und nach Schliessen der Türen möglichst weit nach vorne auf einen leerern Sitzplattz diffundieren, das fügt der musikalischen Unterhaltung noch einen Hauch "Verwegenheit" zu - und kostet so viel wie einmal Kino mit Snacks.