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Hamburg-Köln: Privatbahn bietet Reisenden ab Ende Juli Billig-Alternative
DPAAuf der Strecke zwischen Hamburg und Köln können Reisende bald zwischen zwei Bahnanbietern wählen - und möglicherweise Geld sparen. Ein Privatunternehmen macht der Deutschen Bahn mit Kampfpreisen Konkurrenz. Diese Woche startet der Ticketverkauf.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...842160,00.html
- #1 02.07.2012 18:05 von
Dem Unternehmen viel Erfolg!
Ich warte dringend auf ein günstiges Bahn-Fahrangebot zwischen Hamburg und Berlin. Gegenwärtig bin ich als Rentner, obwohl Bahncard-Inhaber, auf den wesentlich billigeren Linienbus-Verkehr der Bahn (!) angewiesen - eigentlich ganz kommod, doch leider ziemlich langwierig, die Fahrt dauert doppelt so lange wie mit dem Zug.
Also ran, ihr Unternehmer, da liegt Potential brach. - #2 02.07.2012 19:02 von
Na super
Da wird mal wieder auf Kosten des Personals gespart.
Und Rheingold-Waggons aus den siebziger Jahren versprechen ja auch höchsten Komfort - wenn vorhanden, funktionieren die Klimaanlagen bestimmt super.
Ein Hoch auf den Wettbewerb auf der Schiene
Frei nach dem Motto:Geiz ist geil - #3 02.07.2012 19:27 von
Geschmacksache:
Für meinen ist im direkten Vergleich die letzte Generation der IC-Wagen komfortabler gewesen als die Bestuhlung im funkelnagelneuen ICE ;-)
Und grundsätzlich ist es natürlich was positives, nicht auf ein Einheitsangebot angewiesen zu sein, das man nur annehmen kann oder nicht: Monopolisten neigen bekanntlich gerne mal dazu, das die Kundschaft spüren zu lassen. Ich bin sicher, beide Angebote werden ihre zahlende Kundschaft finden - ebenso aber, daß es die DB schon verstehen wird, der ungeliebten Konkurrenz den einen oder anderen Stein in den Weg zu legen... - #4 02.07.2012 21:40 von
leider zu spät
schade, bin erst Freitag und Samstag die Strecke gefahren, mit einem Fahrrad im Anhang. War eigentlich ganz ok, die Schaffner beide Male super-nett, aber der Preis von 60 Euro für die einfache Fahrt ist schon etwas heavy.
- #5 03.07.2012 07:13 von
- #6 03.07.2012 08:56 von
Nett polemisiert:
[QUOTE=hjm;10485071... um die unliebsame Konkurrenz auszuschalten, Zusatzangebote einführen wird, wie zum Beispiel eine Fahrt von Lübeck nach Bonn.[/QUOTE]
Aber sonst auch nix - meine Glaskugel sieht eher alle möglichen "rätselhaften" technischen Störungen ;-)
Mit sowas hat die DB ja Übung: Erinnern Sie sich an die Fahrkartendrucker in Berlin, die ganz zufällig immer dann gezickt haben, wenn sie (wozu die DB seinerzeit gerichtlich verdonnert worden war!) ein Ticket für einen Nicht-DB-Zug drucken sollten...?
Die DB hat noch die Netzhoheit und wird die gewiß auch in diesem Fall zu nutzen wissen... - #7 03.07.2012 09:07 von
??? Haben Sie für diese Behauptung einen Beleg? Wann soll die Bahn verdonnert worden sein, Tickets für Nicht-DB-Züge zu verkaufen?
Bisher gibt es ja de facto nur 1-2 private Fernzüge: Den Interconnex Leipzig - Berlin - Rostock und den Nachtzug Berlin-Malmö.
Für letzteren habe ich vor einigen Jahren problemlos ein Ticket bekommen.
Für ersteren verkauft die Bahn auch heute keine Fahrkarten. Genausowenig wie Connex Fahrkarten der DB verkauft.
Übrigens ist die Deutsche Bahn dermaßen böse und unkooperativ gegenüber Veolia (Interconnex), dass letztens, als die Lok des Interconnex defekt war, der Zug von einer DB-Lok gezogen wurde. - #8 03.07.2012 09:16 von
Das mit den Rheingold-Wagen ist übrigens höchst interessant. Eigentlich wollte HKX mit anderen Wagen an den Start gehen, sie haben sich alte Triebzüge aus Österreich gekauft und diese zu lokbespannten Reisezügen umbauen lassen. Dafür haben sie aber noch keine Zulassung des EBA. Nun mieten sie sich die Museumszüge des Rheingold an..
Es ist also nicht nur die Deutsche Bahn, die nicht in der Lage ist, sich rechtzeitig brauchbare und zugelassene Fahrzeuge zu beschaffen. - #9 03.07.2012 09:20 von
Da ist er wieder, der deutsche Mecker-Bürger : Seit Jahren nörgelt alles über die Bahn : Zu unpünktlich, Personal unfreundlich und inkompetent, zu teuer, etc.
Und kaum versucht mal ein Konkurrent vorsichtig diesen Monopolbetrieb etwas aufzumischen, ist es auch wieder nicht richtig.
Und wegen den 70'er-Jahre Wagen : Der Nutzer weiß ja, worauf er sich einläßt. Auch in der ehemaligen ersten Klasse der 70'er Jahre wird man sicher recht bequem sitzen können, Nachteil ist nur das die Fahrt länger dauert. Wem das nicht bequem, modern und schnell genug ist, der darf ja weiter mit der Bahn fahren. Ansonsten wird das Angebot sicherlich seine Kunden finden, wie man z.B. hier in einem Beitrag lesen kann, nehmen manche Leute für die Strecke Berlin-Hamburg sogar den Bus, weil er deutlich billiger ist.
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