Hamas vs. Fatah: Gaza ächzt unter Sprit-Notstand

AFPStrom gibt es nur stundenweise, Benzin ist rar, in Gaza herrscht Mangel. Die herrschende Hamas ist mitverantwortlich für die Krise. Doch wer Kritik übt, muss mit Repressalien rechnen. Es geht um Macht und viel Geld.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...824777,00.html
  1. #1

    typisch Medien

    Im Gazastreifen sind die Hamas daran schuld weil sie 20Cent je Liter Steuern erheben.
    Nein nicht Israel weil die viell das Handelsembargo aufrechterhalten und als einzige legale aber auch teure Quelle dienen möchten.
    Nein es ist die böse Hamas mit ihren Steuern.
    In Deutschland sind es die bösen Mineralölkonzerne mit ihren Gewinnen(möchte ich auch nicht komplett widersprechen) und nicht die Regierung die an jedem Liter mehr als 80Cent Steuern einnehmen.
    Warum nur?
    Es könnte daran liegen dass sich alle deutschen Medien verpflichten nichts gegen Israel zu schreiben. Oder aber auch weil sie nicht die deutsche Regierung angreifen möchten, daher loben sie ja auch das neue Gesetz der Regierung, dass die Spritpreise nur aller 24 Stunden angehoben werden dürfen. Ändert ja eigentlich nichts an der Abzocke....
    Tja deutsche Medien
  2. #2

    Hinlänglich bekannt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Strom gibt es nur stundenweise, Benzin ist rar, in Gaza herrscht Mangel. Die herrschende Hamas ist mitverantwortlich für die Krise. Doch wer Kritik übt, muss mit Repressalien rechnen. Es geht um Macht und viel Geld.

    Hamas vs. Fatah: Gaza ächzt unter Sprit-Notstand - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    dass israelische wie palästinensische Radikale ihr Volk vor sich hertreiben ist eines der Größten Probleme.

    Die Israelis und wenigen Palästinenser, welche ich auf meinen Reisen dort kennenlernen durfte tolerierten "ihre Radikalen" auch nur als "kleineres Übel" in einem Konflikt, wo alle normalen Menschen nur von Angst getrieben werden ... und wer schürt die Angst woht? Radikale beider FRaktionen... ekelhaft und die wollen für ihre Völker stehen.
  3. #3

    Zitat von hierundjetzt59 Beitrag anzeigen
    Ist es legitim weil jemandem etwas Schreckliches widerfahren ist mit gleichem zu vergelten ?

    An jemandem Schwächeren ?

    Es wird Zeit das da mal der Mund aufgemacht wird.


    gruss
    Richtig, gegen die Hamas den Mund aufzumachen ist sehr gefährlich, insbesondere wenn man in Gaza wohnt. Am besten lesen Sie den Artikel, könnte in Ihrem Fall zu einem echten Erkenntnisgewinn führen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Strom gibt es nur stundenweise, Benzin ist rar, in Gaza herrscht Mangel. Die herrschende Hamas ist mitverantwortlich für die Krise. Doch wer Kritik übt, muss mit Repressalien rechnen. Es geht um Macht und viel Geld.
    Dazu nur folgendes:
    1. Wer regelmässig Raketen auf das Nachbarland abfeuert, darf sich nicht wundern wenn dieses die Versorgung mit nicht lebensnotwendigen Gütern wie Benzin reduziert.

    2. Auch über das Nachbarland Ägypten scheint kein Benzin ins Land zu kommen. Wo bleibt hier die Empörung?

    3. Wenn über die Schmuggeltunnel weniger Waffen geschmuggelt werden würden, hätte man mehr Geld und Transportkapazitäten für andere Güter.
  5. #5

    Zitat von hierundjetzt59 Beitrag anzeigen
    Ist es legitim weil jemandem etwas Schreckliches widerfahren ist mit gleichem zu vergelten ?

    An jemandem Schwächeren ?

    Es wird Zeit das da mal der Mund aufgemacht wird.


    gruss
    Tipp: Lesen sie den Artikel!

    Diesmal ist nicht Israel schuld, diesmal ist es der Machtkampf zwischen den zerstrittenen Parteien Fatah und Hamas.

    Die Ägypter liefern ihr subventioniertes Benzin nicht mehr, weil sie sauer sind, dass die Hamas es besteuert.

    Die Hamas verbietet die Einfuhr von Benzin aus Israel, weil es von der Autonomiebehörde von Mahmud Abbas versteuert wird.

    Da kann man wieder mal sehen, wie der Verreinigungsprozess von Hamas und Fatah mit Siebenmeilenstiefeln voranschreitet. ;-)
  6. #6

    Zitat von derknecht Beitrag anzeigen
    Im Gazastreifen sind die Hamas daran schuld weil sie 20Cent je Liter Steuern erheben.
    Nein nicht Israel weil die viell das Handelsembargo aufrechterhalten und als einzige legale aber auch teure Quelle dienen möchten.
    Nein es ist die böse Hamas mit ihren Steuern.
    In Deutschland sind es die bösen Mineralölkonzerne mit ihren Gewinnen(möchte ich auch nicht komplett widersprechen) und nicht die Regierung die an jedem Liter mehr als 80Cent Steuern einnehmen.
    Warum nur?
    Es könnte daran liegen dass sich alle deutschen Medien verpflichten nichts gegen Israel zu schreiben. Oder aber auch weil sie nicht die deutsche Regierung angreifen möchten, daher loben sie ja auch das neue Gesetz der Regierung, dass die Spritpreise nur aller 24 Stunden angehoben werden dürfen. Ändert ja eigentlich nichts an der Abzocke....
    Tja deutsche Medien
    Die Parallelen die Sie hier ziehen, sind, mit Verlaub, Unsinn! Aber ein richtiger Knaller ist diese Behauptung; "....alle deutschen Medien verpflichten nichts gegen Israel zu schreiben". Man traut sich fast nicht zu fragen woher Sie diese Information haben. Und warum sollte in dem Artikel etwas "gegen Israel geschrieben" werden, weil Sie das lieber lesen würden als die Wahrheit?
  7. #7

    Zitat von derknecht Beitrag anzeigen
    Nein nicht Israel weil die viell das Handelsembargo aufrechterhalten und als einzige legale aber auch teure Quelle dienen möchten.
    Nein es ist die böse Hamas mit ihren Steuern.
    Nein, es sind die Ägypter, die von der Hamas Marktpreise verlangen, die die Hamas nicht bezahlen will.

    Und es ist die Hamas, die die Einfuhr von Benzin aus Israel verbietet, nicht nur weil es aus dem Staat der Juden kommt, sondern auch weil es von der PA von Abbas besteuert wird.
  8. #8

    Was soll der Artikel uns sagen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das billige Benzin kostet 50 bis 60 Cent pro Liter, seit mehr als einem Jahr kommt es durch die Tunnel von Ägypten nach Gaza, es ist stark subventioniert - und die Hamas erhebt darauf Steuern, 20 Cent pro Liter. Die Benzinsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Hamas, vermutlich 200.000 Euro kassiert sie damit - am Tag. Das teure Benzin kostet dreimal so viel, es kommt aus Israel, die Steuern kassiert die Regierung von Mahmud Abbas in Ramallah. Sowohl die Bewohner von Gaza wie auch die Hamas haben daher ein Interesse an dem billigen Benzin aus Ägypten.
    Also, die Steuern nimmt jetzt der Staat: Israel, und nicht mehr die Terrorvereinigung: Hamas.
    Ist doch eine erfreuliche Nachricht.
    3 mal sowiel kostet das teure Benzin: Also 150 bis 180 Cent pro Liter.
    Das sin ja ca. die gleichen Preise wie bei uns. Ist doch ok.
  9. #9

    Zitat von derknecht Beitrag anzeigen
    Im Gazastreifen sind die Hamas daran schuld weil sie 20Cent je Liter Steuern erheben.
    Nein nicht Israel weil die viell das Handelsembargo aufrechterhalten und als einzige legale aber auch teure Quelle dienen möchten.
    Nein es ist die böse Hamas mit ihren Steuern.
    In Deutschland sind es die bösen Mineralölkonzerne mit ihren Gewinnen(möchte ich auch nicht komplett widersprechen) und nicht die Regierung die an jedem Liter mehr als 80Cent Steuern einnehmen.
    Warum nur?
    Es könnte daran liegen dass sich alle deutschen Medien verpflichten nichts gegen Israel zu schreiben. Oder aber auch weil sie nicht die deutsche Regierung angreifen möchten, daher loben sie ja auch das neue Gesetz der Regierung, dass die Spritpreise nur aller 24 Stunden angehoben werden dürfen. Ändert ja eigentlich nichts an der Abzocke....
    Tja deutsche Medien
    Das ist Unsinn. Wenn die Hamas auf zum Marktpreis bezogenes Benzin Steuern erheben würde, wäre dagegen nichts zu sagen. Tut sie aber nicht, wie aus dem Artikel klar hervorgeht. Die ägyptische Regierung hat das Benzin subventioniert, also für weniger als den Beschaffungspreis an den Gaza-Streifen geliefert. Indem die Hamas darauf also Steuern erhoben hat, hat sie faktisch Ägypten bestohlen, weswegen das logischerweise abgesetzt wurde.

    Die deutsche Regierung erhebt hohe Steuern auf Benzin, das ist schon klar. Wenn sie das aber nicht getan hätte, würden heute sehr viel mehr Spritschleudern herumfahren als es der Fall ist, und die Erhöhung im Ölpreis hätte noch viel größere Auswirkungen, siehe USA.