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Halbjahres-Prognose: Euro-Krise trifft ein Viertel der Belegschaften

REUTERSDeutschland ist bisher gut durch die Krise im Euro-Raum gekommen - aber wie geht es weiter? Das Forschungsinstitut Ifo fragte Chefs und Personalleiter: In den nächsten sechs Monaten wollen 24 Prozent die Mitarbeiterzahl ändern. Die meisten werden Stellen streichen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...855840,00.html
  1. #1

    Ifo und Randstad

    Na, wenn ifo und randstad das wissen wollen, und feststellen, dass nur Zeitarbeit und freie Mitarbeit gut laufen, müssen dese Bereche dringend ausgebaut und gefördert werden.

    Herr Sinn hätte dann auch endlich wieder sein wichtigstes Thema zurück:

    In welchen Talkshows muss ich wie oft behaupten, dass die Löhne in Deutschland zu hoch sind, die Malocher zu unflexibel, und ein Mindestlohn ist des Teufels.

    Was mich immer wieder erstaunt, ist, dass der Mann plötzlich ein großer Fachmann der Euro-Bankenkrise ist, die er durch sein Bekenntnis zur Schwächung der Binnennachfrage, und zum absoluten Götzen des Exportüberschusses, doch selber mit verschuldet hat.

    graphicdog
  2. #2

    Marktschreierisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unter diesen Firmen wollen 61 Prozent Personal in spürbarem Maß abbauen, knapp 30 Prozent erwarten nur geringe Veränderungen, fünf Prozent wollen die Zahl der Beschäftigten leicht steigern. Bei vier Prozent stehen sogar starke Stellenstreichungen an.

    Euro-Krise trifft ein Viertel der Belegschaften - SPIEGEL ONLINE
    Das Resümee aus der Studie ist völlig übertrieben. Der Anteil der Firmen, die laut Studie aussagen, dass ihr Personal "etwas abnehmen" wird, wird einfach mal zur Gruppe "Personal in spürbarem Maße abauen" gezählt. In dem in der Überschrift erwähnten "Viertel der Belegschaft" sind sogar jene Firmen enthalten, deren Personal laut Umfrage "infolge der Eurokrise etwas zunehmen wird". Kurios, oder? Was bei den 75%, die sich durch die Eurokrise nicht beeinflußt sehen, geplant ist, geht aus der Umfrage gar nicht hervor.
  3. #3

    Wie bitte....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland ist bisher gut durch die Krise im Euro-Raum gekommen - aber wie geht es weiter? Das Forschungsinstitut Ifo fragte Chefs und Personalleiter: In den nächsten sechs Monaten wollen 24 Prozent die Mitarbeiterzahl ändern. Die meisten werden Stellen streichen.

    Euro-Krise trifft ein Viertel der Belegschaften - SPIEGEL ONLINE
    ....Stellen streichen. Wir haben doch Fachkraeftemangel...suchen haenderingend in aller Welt nach Arbeitskraeften, moechten doch am liebsten hundertausende ins Land holen um den Standard zu halten...und jetzt will man Stellen streichen...das kann nur eine Fehlmeldung sein....
  4. #4

    Alles wie gehabt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland ist bisher gut durch die Krise im Euro-Raum gekommen - aber wie geht es weiter? Das Forschungsinstitut Ifo fragte Chefs und Personalleiter: In den nächsten sechs Monaten wollen 24 Prozent die Mitarbeiterzahl ändern. Die meisten werden Stellen streichen.

    Euro-Krise trifft ein Viertel der Belegschaften - SPIEGEL ONLINE
    Es hat sich in den letzten Jahren überhaupt nichts geändert, allem Gelabere unserer politischen Entscheidungsträger zum Trotz. Personalabbau, Leistungsverdichtung, Lohndrückerei insbesondere durch Zeitarbeitsfirmen, immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse, daraus im Ergebnis folgend eine gewaltige und sich beschleunigte Umverteilung von unten nach oben. Unser politisches und wirtschaftliches System ist zutiefts krank und ungerecht. Es benachteiligt hart arbeitende Menschen und belohnt reiche Nichtstuer und Absahner. Demokratie gibt es auf dem Papier. In der Realität entscheidet nur zu oft der Geldbeutel. Quo vadis Germany?
  5. #5

    Wieso gut durch die Krise gekommen?

    Die Profiteure in D sind sicher, dank staatlicher Unterstützung, gut durch die Krise gekommen. Für die Hartz 4 Empfänger, die bei 1 Mio offener Stellen minus 3 Mio Arbeitslosen nicht mal den Hauch einer Chance auf Arbeit haben, sowie den Aufstockern, Zeit-, Leih und Werkvertragsarbeitern kann das wohl nicht gelten. Mit der Realität hat diese Aussage nichts zu tun.
  6. #6

    Das sieht man wieder einmal, wie..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland ist bisher gut durch die Krise im Euro-Raum gekommen - aber wie geht es weiter? Das Forschungsinstitut Ifo fragte Chefs und Personalleiter: In den nächsten sechs Monaten wollen 24 Prozent die Mitarbeiterzahl ändern. Die meisten werden Stellen streichen.

    Euro-Krise trifft ein Viertel der Belegschaften - SPIEGEL ONLINE
    .. uns Murksel und Schäubel anlügen. Die sprechen von robuster Konjunktur und wie gut es uns in D geht.
  7. #7

    Den Professor Schwachsinn..

    Zitat von graphicdog Beitrag anzeigen
    Na, wenn ifo und randstad das wissen wollen, und feststellen, dass nur Zeitarbeit und freie Mitarbeit gut laufen, müssen dese Bereche dringend ausgebaut und gefördert werden.

    Herr Sinn hätte dann auch endlich wieder sein wichtigstes Thema zurück:

    In welchen Talkshows muss ich wie oft behaupten, dass die Löhne in Deutschland zu hoch sind, die Malocher zu unflexibel, und ein Mindestlohn ist des Teufels.

    Was mich immer wieder erstaunt, ist, dass der Mann plötzlich ein großer Fachmann der Euro-Bankenkrise ist, die er durch sein Bekenntnis zur Schwächung der Binnennachfrage, und zum absoluten Götzen des Exportüberschusses, doch selber mit verschuldet hat.

    graphicdog
    .. würde ich nichtmal als Billiglöhner bei mir einstellen: zu inflexibel, stellt zu hohe Gehaltsforderungen, für praktische Arbeit ungeeignet!
  8. #8

    Es wird doch schon flessig "freigesetzt"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland ist bisher gut durch die Krise im Euro-Raum gekommen - aber wie geht es weiter? Das Forschungsinstitut Ifo fragte Chefs und Personalleiter: In den nächsten sechs Monaten wollen 24 Prozent die Mitarbeiterzahl ändern. Die meisten werden Stellen streichen.

    Euro-Krise trifft ein Viertel der Belegschaften - SPIEGEL ONLINE
    Merck, Ericsson, P&G.
  9. #9

    Ist es nicht

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ....Stellen streichen. Wir haben doch Fachkraeftemangel...suchen haenderingend in aller Welt nach Arbeitskraeften, moechten doch am liebsten hundertausende ins Land holen um den Standard zu halten...und jetzt will man Stellen streichen...das kann nur eine Fehlmeldung sein....
    Merck will 1000 Stellen streichen:
    Pharmakonzern: Merck kündigt Stellenabbau an - Finanz-News - FOCUS Online - Nachrichten

    Pharmakonzern: Merck kündigt Stellenabbau an - Finanz-News - FOCUS Online - Nachrichten
    P&G wirft auch Humanballast ab:
    Procter & Gamble: Pampers-Hersteller streicht 5700 Stellen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

    Ericsson streicht pauschal 7% der Stellen weltweit.

    Entlassungen | heise online








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