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Halbfinal-Einzug bei US Open: Angelique im*Wunderland
"Ich kann es immer noch nicht glauben":*Angelique Kerber steht als erste Deutsche seit Steffi Graf im Halbfinale der US Open - und wundert sich über den eigenen*Triumph. Die Konkurrenz aber traut der der deutschen Tennisspielerin noch Größeres zu. Mutter Beata muss um ihre Nerven fürchten.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,785247,00.html
- #1 09.09.2011 10:27 von Shiraz
Klasse Leistung!
mit sehr viel Mumm gespielt, besonders nach dem 0:2 im dritten Satz. Kaum zu glauben, dass Kerber seit Jahren um Platz 100 herumdümpelt. Von der Härte der Grundschläge her, gehört sie mindestens unter die ersten 20. Nur der Aufschlag ist ein bisschen wacklig.
Bemerkenswert ist, dass alle vier deutschenTennisspielerinnen, die dieses Jahr erfolgreich waren, ihre Wurzeln in Osteuropa haben. Offenbar stimmt das die Einstellung zum Leistungssport eher als bei den Alteingesessenen. - #2 09.09.2011 10:57 von
Eintagsfliege
Da kann man mal sehen, was eine günstige Auslosung möglich macht! Kerbers Gegnerinnen auf dew Weg ins Semifinale hießen Lauren Davis, Agnieszka Radwanska (mit lädierter Schulter), Alla Kudryavtseva, Monica Niculescu, Flavia Pennetta.
Die beiden Hochkaräter in ihrem Viertel blieben Kerber erspart, weil Petra Kvitova in den vier Wochen Turnierpause nach Wimbledon sichtbar zugenommen hat und völlig neben der Spur steht, und Maria Sharapova von Penneta aus dem Turnier genommen wurde.
Angelique soll den Erfolg genießen. Ich bezweifle, dass er sich wiederholen wird. - #3 09.09.2011 11:14 von
So schön es auch wäre...
Wer das Spiel gesehen hat, weiß, dass es zwar ein spannendes Spiel, aber wirklich kein gutes Niveau der beiden war und genau deswegen so nervenzehrend, eine regelrechte Breakorgie und haufenweise Bälle ins Aus gedonnert.
Gegen Stosur wird sie (leider) keine Chance haben, auch wenn die hiesige Journallie natürlich einer Deutschen ein Können zuschreibt, das sie gegenwärtig einfach nicht hat. Da war Wozniacki - Petkovic eine ganz andere Liga und auch eine Lisicki hat deutlich mehr auf dem Kasten.
Dennoch, wenn man das Glück der Auslosung hat, muss man das ja auch erst mal nutzen und das hat sie getan. Wenn sie weiter mit Petko trainiert, wird sie sich in den nächsten Monaten bestimmt auch in ihrer Leistung noch steigern können. - #4 09.09.2011 11:46 von
- #5 09.09.2011 12:47 von
Freuen gern, aber worüber?
Freuen ist 'ne tolle Sache. Aber als Fan von Kvitova, Hantuchova und Petrova habe ich bei diesen US Open nix zu Lachen.
Mit Rainer Schüttler hat sich Angelique aber einen ausgewiesenen Experten für ein bis zwei Karrierehöhepunkte und endlosen Leerlauf dazwischen als Betreuer ausgesucht. Ein Major-Halbfinale macht noch lange keinen Star. Erinnert sich noch wer an Alexandra Stevenson? - #6 09.09.2011 13:53 von
Unsinn
Völliger Unsinn, gegen Radwanska und Pennetta war sie klare Aussenseiterin und die anderen Gegnerinnen muss man auch erst einmal schlagen. Sieht man doch, wenn man den Sport wirklich verfolgt, wieviele sogenannte Top-Spielerinnen sich regelmäßig blamieren.
Schütttler ist nicht ihr Betreuer, der ist noch als Profi unterwegs, du Vogel.
Stosur ist keine Überspielerin, hat nicht umsonst bei den anderen Grand Slams versagt. Zvonareva hat ganz schwach gespielt und Kerber wird definitiv ihre Chancen haben, wenn sie sich nicht von der Center-Court-Kulisse beeindrucken lässt. - #7 09.09.2011 14:30 von Shiraz
So what?
Na und? Radwanska ist auf der Weltrangliste die 12 und hat vor Flushing auch gegen Petkovic gewonnen. Pennetta noch die 25, und gut in Form, siehe den Sieg gegen Sharapova. Das sind schonmal zwei Spielerinnen, die absolut ernst zu nehmen sind und weit vor Kerber stehen.
Und warum soll das ihre Leistung schmälern, wenn Kvitova in den letzten zuviel Apfelstrudel gemampft hat? Solche Undiszipliniertheiten sind bei den Frauen halt recht häufig, siehe Moppelchen wie Pavlyuchenkova. Wenn Kerber stattdessen hart trainiert, wie nachzulesen war, ist ihr Erfolg doch verdient.
Klar wäre sie wohl nicht im Halbfinale, wenn sie gegen Serena Willaims hätte spielen müssen. Aber das kann man auch von jeder anderen Spielerin sagen. - #8 09.09.2011 15:10 von
Aga R
Agnieszkas Turnierssieg kam aus dem Hause Pyrrhus. Sie hatte in jener Woche bereits unter Schmerzen in der Schulter gespielt, musste das daruffolgende Turnier absagen und war in NYC absolut nicht fit.
- #9 09.09.2011 15:30 von
.
Wer wann wen schonmal geschlagen hat, ist doch vollkommen irrelevant. J. Görges hat dieses Jahr schon 2 mal die Nr. 1 der Weltrangliste aus einem Turnier geworfen. Und nu? Einen Platz knapp innerhalb der Top20 ist trotzdem das Maximum, was ich der zutraue. Entscheidend ist doch die Konstanz. Wichtig ist, ob man die Mittel hat, solche Spielerinnen regelmäßig zu schlagen und nicht nur, wenn man selbst einen guten Tag hat und die Gegnerin einen schlechten. Und das muss A. Kerber erst noch beweisen.
A. Radwanska ist sicher eine gute Spielerin aber gehörte (selbst unverletzt) bestimmt nicht zum Kreis der Turnierfavoritinnen. Kein Grund also, das "Wunder von New York" auszurufen, wenn A. Kerber sie einmal besiegt. Und F. Panetta? Also bitte. Die hat ihre guten Top10-Tage schon länger hinter sich. Den Sieg gegen Sirene Sharapova sollte man keinesfalls überbewerten. Ich bin mit Sicherheit kein Fan von Sharapova, aber wer dieses Spiel gesehen hat, konnte sich eigentlich nur an den Kopf fassen. Sharapova hat sich mehr oder weniger selbst besiegt. Mehr als 40 Unforced Errors wenn ich mich recht erinnere und ein katastrophaler Aufschlag. Sie hätte bessere Chancen gehabt, hätte sie Panetta die ganze Zeit servieren lassen.
Also auf dem Teppich bleiben, was A. Kerber anbelangt. Ich bin jedenfalls noch nicht überzeugt, dass sie oben mitspielen kann (im Gegensatz zu Petkovic und mittelfristig S. Lisicki).
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