Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe

Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem*heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer*ringen*die Menschen*mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu*wenig.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,807326,00.html
  1. #1

    Was sollte sich ändern?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem*heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer*ringen*die Menschen*mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu*wenig.

    Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Haiti hat - abgesehen von der Kolonialzeit - noch nie funktioniert. Mehrere Interventionen der USA im letzten Jahrhundert haben daran auch nichts ändern können. Wieso sollte sich das jetzt plötzlich beheben lassen?
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem*heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer*ringen*die Menschen*mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu*wenig.

    Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Auf dem 5. Foto ist, wenn ich recht schaue, ein Mann mit einer Schubkarre auszumachen. Das erste Foto hingegen wirkt irgendwie gestellt, und zwar so, als ob der Fotograf zu den 3 Männern vorher gesagt hat: "Jungs, legt mal die Schaufel beiseite und tut mal kurz so, als ob ihr den ganzen Tag nix zu tun hättet!"
  3. #3

    ach nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem*heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer*ringen*die Menschen*mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu*wenig.

    Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Sorry, aber statt nach internationaler Hilfe und noch mehr Geld zu schreien, bitte erst mal eine Schaufel und eine Schubkarre in die Hand nehmen und anfangen den Schutt weg zu schaufeln. Hierfür benötigt man keine internationale Hilfe.

    Die grossen Gebäude ohne schweres Gerät OK, sehe ich ein !

    Aber was auf den Bilder zu sehen ist, kann sich mit ein bischen Fleißarbeit (wenigestens das Geröll) wegschafffen lassen.
  4. #4

    Aus dem Artikel:
    "Weil andere Organisationen sich aus diesen Camps zurückgezogen haben, mussten wir unsere Hilfe dort ausweiten", so Kaminski: Zelte reparieren, Latrinen reinigen, Hygiene-Aufklärung.

    Wieso muss eine Hilfsorganisation Zelte reparieren und Klos putzen?
    Können die Einwohner das nicht selber?
    Gebt ihnen Material und gut.

    Arbeiten müssen sie schon selber.
    Aber es ist offensichtlich bequemer zu warten bis andere aufräumen und aufbauen.
  5. #5

    Deutschland 1945, alles lag in Trümmern, was taten die Menschen?
    Sie packten an, trotz Hungers, Kälte und Verletzungen!
    Selbst während des Krieges räumten sie die Straßen von Trümmern und halfen sich gegenseitig.
    Was machen die Menschen in diesen Ländern? Sie setzen sich auf die Trümmer ihrer Häuser und warten, dass jemand ihnen den Schutt wegräumt!
    Wer dies nicht sieht ist blind!
    Dies hat weder etwas mit Rassismus, noch mit einer Verblendung zu tun, sondern etwas mit Realismus.
    Warum nehmen diese Menschen ihr Schicksal nicht in die eigenen Hände, warum suchen sie die Schuld im System, in der Politik, in Amerika, Europa oder oder oder..... ?
  6. #6

    Wo bleiben da die Trümmerfrauen?

    Mal unterstellt die Fotos sind repräsentativ, so stellt sich schon die Frage, warum mit dem Wegräumen des Schutts nicht mal angefangen wurde. Braucht man auch nicht unbedingt schweres Gerät, mit Schubkarre, Schaufel und Eimern wäre da in zwei Jahren auch schon was zu machen gewesen.

    Gut das es in Haiti nicht so kalt ist - in hiesigen Breiten würde man so nicht lange überleben.
  7. #7

    Trümmerfrauen

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    Sorry, aber statt nach internationaler Hilfe und noch mehr Geld zu schreien, bitte erst mal eine Schaufel und eine Schubkarre in die Hand nehmen und anfangen den Schutt weg zu schaufeln. Hierfür benötigt man keine internationale Hilfe.

    Die grossen Gebäude ohne schweres Gerät OK, sehe ich ein !

    Aber was auf den Bilder zu sehen ist, kann sich mit ein bischen Fleißarbeit (wenigestens das Geröll) wegschafffen lassen.
    Sehe ich genau so, vom rumsitzen und auf Hilfe warten wird sich so schnell nichts ändern.
    Nicht nur das man niemanden arbeiten sieht auf den Bildern, nein sie eröffnen ihre Läden jetzt vor den Schutthaufen und machen so weiter wie vor dem Beben.
    Verstehen kann ich das nicht.
    Nach dem 2.WK haben deutsche Frauen auch wahre Knochenarbeit als sogenannte Trümmerfrauen geleistet.
    Sie haben Die Zerbombten Städte vom Schutt befreit, kaputte Ziegel von brauchbaren getrennt, mit denen dann neue Häuser gebaut werden konnten.
  8. #8

    Wo sehen Sie etwas Gestelltes?

    Zitat von seine_unermesslichkeit Beitrag anzeigen
    Auf dem 5. Foto ist, wenn ich recht schaue, ein Mann mit einer Schubkarre auszumachen. Das erste Foto hingegen wirkt irgendwie gestellt, und zwar so, als ob der Fotograf zu den 3 Männern vorher gesagt hat: "Jungs, legt mal die Schaufel beiseite und tut mal kurz so, als ob ihr den ganzen Tag nix zu tun hättet!"
    Dann hätten sich die drei Männer bei ihrer "Arbeit" die sie unterbrochen haben aber gar nicht schmutzig gemacht. Weißen Betonstaub sieht man gerade auf dunkler Haut sehr gut.
    Außerdem ist auf dem Bild auch keine Stelle zu entdecken, wo die Männer zuvor hätten arbeiten sollen. Der ganzen Schutthügel sind sehr eben und stellenweise von angewehtem Plastikmüll überhäuft.
    Auf dem Bild ist keine Aktivität für den Fotografen eingestellt worden. Auf dem hier sichtbaren Ausschnitt war keine Aktivität seit dem Erdbeben.
    Am Ende dieses Jahrzehnts können wir uns die gleichen Bilder noch einmal ansehen.
  9. #9

    Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem*heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer*ringen*die Menschen*mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu*wenig.

    Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Sicher kommt noch eine wesentliche - wenn nicht sogar die größte - Schwierigkeit hinzu: die unbeugsame Korruption! Es wäre sicher interessant zu wissen, wie hoch die Summen sind, die Regierung und " Verwaltung" an Schmiergeldern verlangt und erhalten haben! Natürlich ist diese Betrachtung tabu, aber dennoch wesentlich!