Julija Timoschenko ist vor zehn Tagen
(falsch!) in den Hungerstreik getreten, um gegen ihre gewaltsame Verlegung in ein Krankenhaus zu protestieren.
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Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich entsetzt. „Ich teile die große Sorge der Familie und Freunde um die Gesundheit von Julija Timoschenko“, sagte er der F.A.S.
Ihr werde „entgegen aller rechtlichen und moralischen Pflichten in der Ukraine eine angemessene medizinische Behandlung verweigert“. „Die Berichte über die Misshandlung von Julija Timoschenko haben mich schockiert“, sagte Westerwelle weiter.
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Julija Timoschenko war
am Freitag vor einer Woche gegen ihren Willen in ein von der Regierung ausgesuchtes Krankenhaus gebracht worden. Wie ihre Tochter und ihr Anwalt Sergej Wlasenko der F.A.S. berichteten, wurde sie dabei vom stellvertretenden Direktor der Strafkolonie in Charkiw mit einem Faustschlag in den Magen niedergestreckt. Ihre Verletzung ist auf Fotos dokumentiert, sie zeigen außerdem Blutergüsse am rechten Arm, Ellenbogen und der Hand.
Timoschenko-Tochter appelliert an Bundesregierung: