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Härtetest: Viele Pedelecs bremsen schlecht

Schlechte Bremsen, labile Rahmen - mit dem eingebauten Elektroantrieb sind viele Pedelecs überfordert. In einigen Fällen bergen solche Gefährte sogar handfeste Gefahren für Leib und Leben, wie ein*Versuch von ADAC und Stiftung Warentest ergab.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...777159,00.html
  1. #1

    Boom

    Die größte Gefahr lauert auf der zukünftig wohl auch verstauten Infrastruktur für Fahrräder, gerade in der Steigung werden die Unterschiede zwischen Muskel- und Epower kritisch offensichtlich.

    In der Green-City Freiburg, auf dem Biker-Highway neben der Dreisam, lange schon tagtäglich live zu erleben. Was da so alles abgeht . . .
  2. #2

    ....

    Die Radfirmen packen meist in ihre bestehenden Räder einfach einen Antrieb und einen Akku. Das muß zu unbefriedigenden Ergebnissen führen, wie zu schwache Bremsen, oder für das Gewicht nicht ausgelegte Rahmen.
    E-bikes brauchen auch keine 24 Gänge, weil die Elektrounterstützung die kleinen Gänge, die man am Berg braucht unnötig machen. Ich denke 3 -5 Gänge würden reichen, was ja auch Gewicht sparen würde.

    Es müsste doch möglich sein ein Pedelec

    mit 3 - 5 Gängen,
    guten Bremsen,
    Akku moglichst im Rahmen integriert (Aussehen!),
    mindestens 80 km Reichweite,
    maximalem Gewicht von 20 kg
    und Straßenausstattung wie Licht etc. zu bauen.

    Wenn es solche Räder gibt, werde ich mir wahrscheinlich auch eines kaufen.
  3. #3

    <->

    In der Fotostrecke haben nur 2 Räder Scheibenbremsen, dabei sind meiner Meinung nach gerade bei diesen Rädern Scheibenbremsen als Pflicht anzusehen. Alles andere ist unverantwortlich.
  4. #4

    Pedelecs

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlechte Bremsen, labile Rahmen - mit dem eingebauten Elektroantrieb sind viele Pedelecs überfordert. In einigen Fällen bergen solche Gefährte sogar handfeste Gefahren für Leib und Leben, wie ein*Versuch von ADAC und Stiftung Warentest ergab.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...777159,00.html
    Man sollte die Kinderkrankheiten nicht zu hoch bewerten, dieses Produkt steckt oft noch in den Kinderschuhen.
    Es ist gut so, dass man nun endlich mal dieses Produkt einem Test unterzogen hat und hoffentlich auch verbessern wird.
    Aber oft ist es so, wer billig kauft, der kauft zweimal, obwohl es auch nicht gerade billig ist.
    Aber es gibt auch genügend normale Fahrräder die taugen auch nur was für den Schrotthandel.
    HR
  5. #5

    .

    Zitat von silenced Beitrag anzeigen
    In der Fotostrecke haben nur 2 Räder Scheibenbremsen, dabei sind meiner Meinung nach gerade bei diesen Rädern Scheibenbremsen als Pflicht anzusehen. Alles andere ist unverantwortlich.
    Ich verstehe die Problematik nicht ganz. Gegen ein Tourenrad bringt das Pedelec so ca. 5 – 10 Kg mehr auf die Waage. Aber ein guter Esser wiegt doch evtl. 50 Kg mehr als der Durchschnitt. Muss dann nicht jedes Rad über verstärkte Bremsen verfügen?
  6. #6

    Pedelecs

    Zitat von querdenkerin Beitrag anzeigen
    Die Radfirmen packen meist in ihre bestehenden Räder einfach einen Antrieb und einen Akku. Das muß zu unbefriedigenden Ergebnissen führen, wie zu schwache Bremsen, oder für das Gewicht nicht ausgelegte Rahmen.
    E-bikes brauchen auch keine 24 Gänge, weil die Elektrounterstützung die kleinen Gänge, die man am Berg braucht unnötig machen. Ich denke 3 -5 Gänge würden reichen, was ja auch Gewicht sparen würde.

    Es müsste doch möglich sein ein Pedelec

    mit 3 - 5 Gängen,
    guten Bremsen,
    Akku moglichst im Rahmen integriert (Aussehen!),
    mindestens 80 km Reichweite,
    maximalem Gewicht von 20 kg
    und Straßenausstattung wie Licht etc. zu bauen.

    Wenn es solche Räder gibt, werde ich mir wahrscheinlich auch eines kaufen.
    Ihre Forderungen an Ebikes werden mittlerweile von einigen Firmen erfüllt. Das die Hersteller einfach ihre normalen Räder umbauen ist ebenfalls nicht richtig, Ebikes haben in den meisten Fällen spezielle Rahmen,Gabeln etc. Mir sind nur wenige Hersteller bekannt bei denen die Rahmen von Ebikes identisch mit denen von normalen Rädern sind.

    3-5Gänge sind insofern eine unsachgemäße Forderung,als das es bis auf eine ganz einfach 3Gang Shimano kaum noch Naben gibt mit so wenigen Gängen,bzw der Aufpreis für eine häufig verbaute Shimano 7G Nexus gering ausfällt.
    Straßénaustattung ist ohnehin an fast jedem Ebike zu finden.
    Also auf zum Ebike Kauf ;)



    Zum Thema Bremsen:
    In den meisten Fällen sind normale VBrakes verbaut,welche ich persönlich lieber durch eine hydraulische Bremse wie die Hs11 ersetzen würde. Nichtsdestotrotz wundert mich das es heisst zu schwache Bremsen etc.
    Das Mehrgewicht einen Ebikes von ca 5-7 Kg fällt eigentlich wenig ins Gewicht zumal dieselben Bremsen an normalen Fahrrädern welche bis 120kg Gesamtgewicht ausgelegt sind verbaut werden und dort nur selten bemängelt werden. Die 25km/h sind mit einem Ebike zwar schneller erreicht,aber das Durchschnittstempo wird nicht deutlichst über dem eines normalen Fahrrads liegen.

    Interessant finde ich auch die Reichweite,z.b das diese beim Giant als mangelhaft bezeichnet wird. In der Praxis habe ich aber schon sehr häufig Kunden erlebt,die Reichweiten bis zu 100km erreichten. 30km hatten wir noch nie,schlimmstenfalls 40km und das mit den alten 26V Akkus.
  7. #7

    Letzter Absatz ist fragwürdig.

    Die STVO gilt nicht nur in einzelnen Bundesländern sondern Deutschlandweit.

    Das bedeutet das Fahrräder mit Hilfsmotor/Pedelecs bis 25 km/h in allen Bundesländern als Fahrrad zählen. Die können exakt alles machen was Fahrräder dürfen inkl. Radwege nutzen...
    Es gibt auch keine Versicherungs- oder Helmpflicht oder einen Führerschein für Fahrräder.

    Wenn ein Pedelec schneller fährt zählt es eh als Mofa und dann gelten halt die Regeln für Mofas.

    Korrigieren Sie mich aber ich glaube noch ist das doch so oder?
  8. #8

    Hinterbremse ?

    Wie schaffen es die Hersteller das zupackende Prinzip der V-Brake zu neutralisieren? Nie hatten Fahrräder so aggressive, bissige Bremsen wie heute. Wäre der Schwerpunkt beim Rad nicht so hoch, wäre der Bremsweg mit dem Auto vergleichbar. Verglichen mit den Felgenbremsen - oder noch schlimmer Stangerl-Bremsen - davor sind die modernen Bremsen ein Meilenschritt. Seit über 20 Jahren ist meine Notbremsung "auf dem Vorderrad balancieren". Wie soll da mehr gehen?

    Zweifel am Test. Haben da Sissys die Hinterbremse getestet? Haben die Hersteller Bremsklötze aus Seife montiert?
    Nur 2cm Lange Bremshebel erfordern Klavierspielerzangen?


    Keine Ahnung, was meine Mitbürger dazu zwingt, auf lebensverlängernde Effekte auf dem Weg von A nach B zu verzichten. Ein bisschen Training schlägt jeden Akku.
  9. #9

    Kraft-räder

    Ich frage mich, ob hier nicht eine neue Reglementierungswut auftritt:
    Auch mit normalen Rädern kann man leicht über 25 km/h schnell sein. Gute Bremsen sind schon aus Eigeninteresse IMMER Pflicht. Das zusätzliche Gewicht eines Elektroantiebes erscheint mir auch nicht so sonderlich hoch. Ein übergewichtiger, oder auch muskulöser, Fahrer ist auch nicht leicht. Vor allem, da die Geräte noch leichter werden.

    Was allerdings ein Problem darstellt ist, dass Menschen, die diese Geschwindigkeit gar nicht beherrschen können, wohl in der Zukunft öfters auftreten werden. Ich denke da an blinde Tattergreise, die flott durch den Straßenverkehr düsen. NOCH ist das kein Thema, aber wenn die Senioren in zehn Jahren noch immer ihr altes Pedelec fahren, können da schon rasende Zeitbomben unterwegs sein.
    Allerdings gibt es so was auch im Autoverkehr, da eine Altersbeschränkung nicht stattfindet, und ehrlich gesagt auch nicht wünschenswert ist, da es individuelle Unterschiede gibt.

    Also DOCH eine Kontrolle? Möglicherweise mit einer ständigen technischen (TÜV) und personellen (Führerschein) Erlaubnis?

    Neee... das KANN es nicht sein. So sehr der TÜV und die Fahrschulen dafür plädieren werden: Der ganze Aufwand und die Bevormundung darf in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht übertrieben werden. Leider muss man da sagen, dass wir das ertragen werden müssen. Und lieber werde ich von einem Pedelec angefahren, als von einem Auto.


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