Forum: Blogs
Hackerkongress in Hamburg: Netzaktivisten warnen vor Zensur-Technik
Getty ImagesProvider bauen Systeme auf, mit denen sich Nutzer bis ins letzte Detail ausforschen lassen: Auf dem Hackerkongress 29C3 warnen Aktivisten vor "Deep Packet Inspection". Nicht nur in Russland und China kommt die gefährliche Technik zum Einsatz - sondern auch in Deutschland.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-875140.html
- #1 30.12.2012 11:42 von
Gut, dass es den CCC gibt...
... denn zumindest eröffnet sich die Chance zu einer Diskussion um ein offensichtlich existierendes Zweiklassenprinzip in Sachen Telekommunikationsgeheimnis.
Falls es die User denn hoffentlich interessiert. Interessiert sich die Politik noch für Bürgerrechte in diesem Zusammenhang? Da hilft keine Hoffnung, sondern nur konsequentes Einfordern. Die Piraten? Ja wo sind siie denn? Ist das kein Kernthema? Oder ist das zu "solid", also nicht "liquid" genug? Steht Transparenz höher als demokratische Bürgerrechte?
Man könnte es denken.... - #2 30.12.2012 11:48 von
Es bleiben nur die PIRATEN zur Freiheitsrettung
Die Piratenpartei wird nicht überflüssig werden. Auch wenn in der Presse mehr über interne Streitereien berichtet wird als über die Gefahren des Verlusts der Freiheit, die Piraten haben als einzige Partei wirklich Ahnung, um was es geht und sind nicht lobbymäßig unterwandert!
Der Unterschied in der Pressedarstellung der "etablierten" Parteien gegenüber den Piraten liegt nur in der guten Kaschierung der Streits bei den großen, während bei den Piraten dies eben transparent ist. Dafür kommen bei den großen dann Parteiräson zur Anwendung mit Pöstchenverteilung und Geldverschwendung. - #3 30.12.2012 11:53 von
- #4 30.12.2012 12:01 von
Mielkes Träume
Mielkes Träume von Stasistaat werden wahr. Warum wurde 1989 auf die Straße gegangen wenn wir jetzt die allumfassende Überwachung und Bespitzelung und Bevormundung bekommen. Unsere Sicherheitsparanoia schauen neidisch auf Russland und China. Frau Merkel wird nicht Nein sagen.
- #5 30.12.2012 12:22 von
Technikkritik
Man braucht sich keiner Illusionen hingeben. Alles Technisch mögliche wird einmal eingesetzt werden. Es ist an der Zeit zu demonstrieren, dass nicht jedem wirtschaftliche begehren politische taten Folgen müssen. Wir und auch die Wirtschaft braucht diese Technik nicht.
- #6 30.12.2012 12:28 von
So ist es...
Tja, das war dann wohl für die Katz mit den Montagsdemos und der Revolution für die Freiheit. Das kommt davon, wenn man seine frisch errungene Freiheit für ein paar Mark Begrüßungsgeld an den kapitalistischen Westen verkauft. Ich habe die Hellmüt-Rufe noch im Ohr... dabei hofften wir im Westen so sehr, dass ihr die erste echte Demokratie auf deutschem Boden gründet.
Der totale Überwachungsstaat kommt (oder ist schon da), weil er so praktisch und technisch problemlos ist. - #7 30.12.2012 12:31 von
Vpn
Ein VPN Dienst kostet weniger als 5 Euro im Monat. Da läuft alles verschüsselt und niemand kann schnüffeln. Problem gelöst.
- #8 30.12.2012 12:36 von
Das ist das lustige...
an der Piratenpartei und die Affinitaet dieser Partei zu allen anderen Besserwissern dieser Welt. "Wir wissen Bescheid und haben die ultimative Idee, Fähigkeit, Intelligenz und Bereitschaft alle Übel dieser Welt bei entsprechendem Kreuz auf dem Wahlzettel zu verhindern und auszurotten" Danke für den vorgezogenen Wahlspot dieser Deppenpartei, offiziell geht es ja erst im neuen Jahr zur Sache, aber früher Vogel fängt den Wurm (ähh Wählerdeppen..) frohes neues Jahr
mkG Zodiacmindwarp - #9 30.12.2012 12:42 von
Mit Angst Geschäfte machen
Mit Angst kann man die besten Geschäfte machen. Erst mit Viren - ein Milliardengeschäft - jetzt mal wieder mit dem Überwachungswahn. Ergebnisse einer Internetüberwachung sind in einem Rechtsstaat unbrauchbar und technisch nicht durchführbar.
Erst nach einem Anfangsverdacht könnte man einen bestimmten Anschluss überwachen, was die wirklich bösen Buben nicht schreckt.
Einen Staatsanwalt interessiert dieser Datenmüll sowieso nicht, da vor Gericht nicht stichhaltig.
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


