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Hacker-Attacken: US-Regierung schürt Furcht vor Cyber-Krieg

AFPJeden Tag eine Schreckensbotschaft, jeden Tag eine Warnung: US-Präsident Barack Obama sieht die Gefahr eines großen Cyber-Krieges. Er mahnt die Chinesen, schmiedet Abwehrpläne und berät mit Wirtschaftsbossen den Ernstfall. Hinter der Panikmache steckt auch politisches Kalkül.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-889093.html
  1. #1

    Herbei geredete Bedrohungen....

    Kriegsgefahr = Militär aufrüsten
    Wettkampf um die Vorherrschaft im All = NASA erfinden
    Terrorgefahr = Homeland Security verstärken
    Cyberbedrohung = noch 'ne überflüssige Behörde gründen

    Wann endlich begreifen wir verängstigten Wohlstandsbürger, dass es viel weniger Bedrohungen gibt als uns "der Staat" einreden will. Von unserer Angst profitieren seit Ewigkeiten nur überflüssige Zivilversager, die eine konjunkturunabhängige Karrierechance brauchen.
  2. #2

    Das ist offenbar nun mal das Problem mit Demokratien...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeden Tag eine Schreckensbotschaft, jeden Tag eine Warnung: US-Präsident Barack Obama sieht die Gefahr eines großen Cyber-Krieges. Er mahnt die Chinesen, schmiedet Abwehrpläne und berät mit Wirtschaftsbossen den Ernstfall. Hinter der Panikmache steckt auch politisches Kalkül.

    Was dahinter Obamas Cyber-Offensivpläne steckt - SPIEGEL ONLINE
    daß man die Leute erst mal aufrütteln muß. Ich teile die im Artikel zitierte Ansicht, daß die wahre Gefahr eigentlich eher die schleichende Zerstörung der industriellen Basis des Westens ist. Aber die Wahrnehmung dieser Gefahr wird von einer Reihe von Faktoren blockiert, und von interessierten Gruppen vielleicht sogar aktiv behindert.

    Gerade im Bezug auf China gibt es ein paar vorhersehbare Reaktionen: die Relativierer - "die Amis machen das ja auch", die Alles-Anzweifler - "wir wissen ja gar nicht genau, daß...". und so weiter. Dahinter steckt sicher zum Teil einfach Bequemlichkeit und "wird schon gut gehen", zum Teil vielleicht auch Eigennutz, speziell die im Bericht erwähnten Firmenlenker haben ja noch gute Chancen, ihre persönlichen Schäfchen ins Trockene zu bringen.

    Ich finde es auch schade, daß die gesellschaftliche Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer und das langfristige bzw strategische Denken immer unpopulärer wird - jemand hat das mal die Infantilisierung der Gesellschaft genannt. Und sicher hat Alarmismus anderswo auch zu einer generellen Abstumpfung geführt. Dann helfen leider manchmal nur noch drastische Bilder.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Präsident Barack Obama sieht die Gefahr eines großen Cyber-Krieges. Er mahnt die Chinesen, schmiedet Abwehrpläne und berät mit Wirtschaftsbossen den Ernstfall. Hinter der Panikmache steckt auch politisches Kalkül.
    "Panikmache"?
    Der Journalist hätte sich bei betroffenen Behörden, Firmen und Presseorganen erkundigen können.
  4. #4

    Cyberkrieg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeden Tag eine Schreckensbotschaft, jeden Tag eine Warnung: US-Präsident Barack Obama sieht die Gefahr eines großen Cyber-Krieges. Er mahnt die Chinesen, schmiedet Abwehrpläne und berät mit Wirtschaftsbossen den Ernstfall. Hinter der Panikmache steckt auch politisches Kalkül.

    Was dahinter Obamas Cyber-Offensivpläne steckt - SPIEGEL ONLINE
    Natürlich die bösen Chinesen, von denen ja ohnehin alles Schlechte kommt, gefährden die USA auf breiter Front.
    Dass die USA mindest soviel hacken wie die Chinesen, wird meist verschwiegen, aber die dürfen das ja, sicher für den Weltfrieden, die Chinesen und andere Ungeliebte natürlich nicht.
  5. #5

    Och Joh!

    Was soll dieses unsägliche Geblubber des US-Präsidenten? Selbst als vermeintlich zugewanderter Dunkelhäutiger, sollte ihm glasklar sein, das die NSA und andere US Organisationen seit Jahrzehnten völlig ungehemmt Spionage und eine ganz perfide Art des Cyber-Kriegs betreiben. Hier in Frankfurt am Main ist lange es ein offenes "Geheimnis" gewesen, das diese "Penner" direkt in einem Eckhaus des "Kaisersacks" sitzen.

    Soll sich nun der Rest der Welt echauffieren, das seine eigenen Cyber-Truppen sich als scheinbare hirnlose Papiertiger entpuppen?.
  6. #6

    Trennung vom Internet

    Wieso müssen denn lebenswichtige Betriebe wie Elektrizitätswerke, deren Lahmlegung die ganze Aufregung über Cyber-Krieg möglicherweise rechtfertigt, überhaupt am Internet hängen? Wieso mussten Irans Uran-Anreicherung am Internet hängen? Das ist doch das Einfachste am Cyber-Krieg: Man trenne derzeit Anlagen vom Internet - und die ganze Cybrt-Bedrohung verliert ihren Schrecken!
  7. #7

    Totale Kontrolle

    Die USA kontrolliert bereits (von Anfang an) den gesamten Backbone des Internet, d.h. das Geschwätz von Cyberwar ist lediglich die Vorbereitung das Internet zu kommerzialisieren - sprich für einige wenige Firmen profitabler zu machen.
  8. #8

    Tolle Technik

    Es ist nur eine Frage der Zeit bis die ersten "Internetbomben" zünden. Unser leichtfertige Glaube an die Technik lässt uns leider vergessen, was ein "größter anzunehmender Unfall" im Internet bedeuten kann. Von der Logistik des Supermarktes bis zum Atomkraftwerk ist alles vernetzt. Da wird mir schon etwas seltsam zumute. Leider lassen wir uns von der Fortschrittspropaganda vorgaukeln, alles wäre sicher.
  9. #9

    Cyber Space

    Wahrscheinlich ist es so, dass die, die am lautesten schreien den meisten Dreck am Stecken haben.
    Wer missachtet die Souveränität aller Völker am meisten,
    Wer sprengt Bürger in ihren eigenen Ländern durch Drohnen in die Luft.
    Die Freunde der Demokratie und angeblichen Herren dieser Welt.


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