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Guttenbergs Plagiatsaffäre: Doktor adé

Jetzt ist es amtlich: Der Doktortitel ist weg. Die Universität Bayreuth hat Karl-Theodor zu Guttenberg ruckzuck den Dr. jur. gestrichen, ihm damit aber wohl die Karriere gerettet. Die Opposition ist erzürnt - und scheint hilflos.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...747354,00.html
  1. #200

    nicht vorhandene Intelligenz?

    Zitat von vopana Beitrag anzeigen
    Und jetzt belästigen Sie mich bitte nicht mehr mit Ihrer nicht vorhandenen Intelligenz...
    Dass Sie sich selbst auf solche unpassenden Ausfälle flüchten müssen, lässt auch Ihre Kompetenz als zweifelhaft dastehen.

    Insgesamt muss man wohl dankbar sein, dass der Spiegel Online Foren zur Verfügung stellt, in denen sich alle ahnungslosen Neider und Hasser ein Ventil verschaffen können... das tut gut, nicht wahr? Warum man über einen derart kompetenten Mann derart unqualifiziert herzieht erschließt sich mir indessen nicht.
  2. #201

    Die Kosten und der Nutzen

    Zitat von frauhauptmann Beitrag anzeigen
    Nach mehreren Tagen der Fassungslosigkeit habe ich soeben erkannt wie einfach es doch sein kann, ich nehme mir an KTzG ein Beispiel, er und die CDU fordern ja dazu auf. Ab sofort werde ich Schwarz- fahrern, einkaufen, arbeiten usw. sollte man mich stellen, werde ich erst leugnen und danach bereuen.
    Handeln sie effektiv - nehmen sie einfach die Daten ihrer Firma, übermitteln die an jemand der sie brauchen kann - und sie kriegen sogar noch eine kleine Belohnung .. Kopieren ist ja seit Hochstabler KtZ und Merkel jetzt ein uninteressantes Problem geworden!

    Einen Doktor .. den gibts schon billig - denke mal die Preise sinken aber bald da jetzt die Regierungsseite sogar erklärt das sowas keine Bedeutung hat ... bissle warten dann kostet der Dr. nur noch 1000 statt 20.000 Euro!
  3. #202

    Hier sollte ein Titel stehen, aber er wurde aberkannt

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Der Titel wurde nicht aberkannt, er wurde zurückgenommen, ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied.
    Tja, und wieder irren Sie.
    Der Titel wurde aberkannt.
    Zumindest in Sachen Realitätsverweigerung stehen Sie Ihrem Idol in nichts nach.
  4. #203

    ...

    Zitat von amw52 Beitrag anzeigen
    Zitat von amw52
    Aha, können Sie das bitte einmal anhand des BGB konkretisieren?
    Na dann bitte anhand des Strafgesetzbuches.
    Auch das nicht, da das Prüfungsrecht weder zum Zivilrecht noch zum Strafrecht gehört...
  5. #204

    .

    Zitat von selbstschreiberin Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, die Soldaten sind schon in Gefahr...vielleicht muß man tatsächlich einfach darauf warten, dass die christsozialen Parteien sich wieder auf ihren Wertekanon besinnen...allerdings folge ich hier dem wirklich hervorragenden Kommentar von Franz Walter http://www.spiegel.de/politik/deutsc...747016,00.html das kann sehr lange dauern...
    Vielleicht ist es nur Zufall, aber nur einen Tag nach der medienwirksamen Reise Guttenbergs nach Afghanistan hat da in einem deutschen Lager ein Attentäter um sich geschossen, drei Tote. Und Guttenberg hat schon angedroht, mit Gemahlin wiederzukommen. Zudem will er vermehrt Hauptschüler in die Armee holen, das wird die nächste Katastrophe. Der Mann wird ja nach dem Plagiat-Skandal kein anderer. Er hat ja schon vorher versagt. Das wird alles nur noch schlimmer. Ich frage mich nur, wofür die Konservativen ihn brauchen. Als Lichtgestalt des Anstands und der Glaubwürdigkeit taugt er jetzt jedenfalls nicht mehr. Sie haben ihn in den Sturm gehalten und zerfetzt zurückgekriegt.

    Hm, ich glaube nicht, daß die Christsozialen Werte haben.
    Ich glaube, daß sie sich einen Dreck um andere scheren, sondern einzig an sich denken.
    So, wie es jetzt mit Guttenberg gelaufen ist, läuft es doch seit Langem. Der Kommentar von Franz Walter ist großartig.
    Man sieht, was aus den Konservativen wird, wenn sie ihre Werte abstreifen. Sie demontieren sich selbst. Vielleicht hat Guttenberg ihnen doch den größeren Schaden zugefügt, während sie sich noch als Sieger wähnen.

    Auch sehr schön: http://www.sueddeutsche.de/politik/g...anne-1.1063581
  6. #205

    Lug und Trug

    Ich verstehe das Gezetere nicht. Da gab es doch in jüngerer Vergangenheit noch ganz andere Kaliber in der deutschen Politik. Zum Beispiel der taxifahrende Außenminister ohne jeden relevanten Bildungsabschluss, der erst Steine auf Polizisten warf, dann ins Gefängnis ging und später auf Grund seiner pazifistischen Gesinnung erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wieder Soldaten ins Gefecht schickte. Und das Publikum hat ihn geliebt. Dagegen erscheint KTzG wie ein strahlend weißer Waisenknabe.

    All die gekünstelte Aufregung hier erscheint mir daher nur als reine Heuchelei!
  7. #206

    (°_°)

    Zitat von EmKay Beitrag anzeigen
    Sofortige Entlassung.

    Verlust aller bisher erworbenen Ansprüche an Pensionen etc. pp.

    Lebenslanges Verbot für den .....
    Sie haben die standrechtliche Erschießung vergessen ...
  8. #207

    Glaubwürdigkeit

    Zitat von IsArenas Beitrag anzeigen
    Ruecktritte sind in Deutschland doch gang und gaebe, aus viel banaleren Anlaessen. Jetzt sagt halt mal jemand, "Ich mach trotzdem weier" .
    Nach einem "Fehler" weitermachen ist ok.
    Aber KTzGs Glaubwürdigkeit ist zerstört. Und das Vertrauen in einen ernsthaft arbeitenden, ehrlichen Minister.
  9. #208

    Rechtstaatlichkeit

    Zitat von angela_merkel Beitrag anzeigen
    mann ist die Opposition dumm. Die hätten den Baron einfach nur als Raubkopierer anzeigen müssen. Dann hätte er 25 Jahre Zuchthaus bekommen. So wie jeder 13 jährige, der ein Computerspiel kopiert. Raubkopieren ist nämlich verwerflich, gesetzlich verboten und strafbar.
    Ähm, verwerflich, verboten, strafbar? Da sind sie auf dem letzten Stand , das hat Merkel abgeschafft - das ist erlaubt, das ist seine private angelegenheit und wird mit Sicherheit seit KTZ nicht mehr verfolgt - der Richter hätte sonst ein gewaltiges Problem mit seiner eigenen Rechtstaatlichkeit!
  10. #209

    kreative Rechtsauslegung

    Bei der Begründung der Entscheidung bleiben so manche Fragen offen:
    Die Rechtfertigung der Kommission beruft sich darauf, dass der Verwaltungsakt rechtswidrig war, da: "Die wörtliche oder sinngemäße Übernahme von Textstellen ohne hinreichende Kennzeichnung verstößt nach der Rechtsprechung gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens und schließt die
    Annahme einer Arbeit als Dissertation im Regelfall aus.".

    In der Promotionsordnung gibt es keine Rechstnorm, die die Annahme(!) von einer ordentlichen wissenschaftlichen Zitierweise abhängig macht. Daher beruft sich die Kommission auf einen ominösen "Regelfall".

    Ist das eine juristisch ordentliche Argumentation? Falls nicht: Wer kann oder wie ließe sich die Entscheidung der Kommission anfechten. Eine Aberkennung des Doktogrades bedarf m.E. entsprechend §16 PromO der Feststellung einer Täuschung.








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