Mark Thiessen/ / National GeographicDie Förderung von Erdgas mittels der umstrittenen Fracking-Methode könnte die USA unabhängig machen von Erdöl-Importen. Doch der Energieboom hat eine unerwünschte Wirkung aufs Klima.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-884268.html
Wie sieht die Realität aus? Der Energiebedarf steigt und die Zahl der Menschen wächst. Die erneuerbaren Energien können den Bedarf zumindest innerhalb der nächsten Jahrzehnte noch nicht decken. Atomkraft ist uns zu riskant, also werden fossile Energieträger uns die nächsten Jahrzehnte noch begleiten. Und bei bei den fossilen Enegien hat Gas doch mit Abstand noch den geringsten Negativeffekt. Wenn es in Deutschland ein Potenzial für Schiefergas gobt, dann wird das auch früher oder später genutzt werden. Und wenn nicht, dann ist das mal wieder viel Lärm um Nichts. Ach ja, ich bin kein Gaslobbyist und auch kein Feind der Energiewende, sondern ein nüchtern informierter Realist.
Hier sollten sich die Gegner des Verfahrens mal einigen, ob das ganze nun wirtschaftlich ist oder nicht. Tlw. wird behauptet, dass der finanzielle Aufwand enorm ist und sich das Ganze nicht rechnet. Siehe dazu entsprechenden Wikipedia-Artikel.
Wer behauptet, dass es keine Unfälle gibt? Das Risiko wird allerdings minimiert, in jeglicher Hinsicht. Ich kenne einen ExxonMobil Mitarbeiter persönlich (nicht Führungsriege sondern einfacher Ölfeldfacharbeiter). Der hat mir erzählt, dass man angewiesen wird, in Betriebsgebäuden sich immer am Treppengeländer festzuhalten damit man nur nicht stürzt. Alkohol auf Betriebsfeiern? Ein No Go! Ähnliches ist mir von RWE-Dea und Wintershall bekannt.
Erdgas frei Haus ;-) Ernsthaft: Nichts. Habe mich nur intensiv mit der Thematik beschäftigt. Haben Sie inzwischen einen Beweis gefunden, der die angebliche Grundwasserkontamination eindeutig belegt? Also ne handfeste Studie. Nicht? Dachte ich mir!
Nette Beispiele, nur gehen sie etwas an der Realität vorbei, was zählt sind die Renditen und maximale Sicherheit geht nun einmal auf Kosten der Renditen, da Gier unser Haupt-Systemantrieb ist, ist es auch allzu "menschlich", nicht mit maximaler Sicherheit zu fahren, Fukushima schon vergessen?
Und weil es vielleicht bis jetzt noch keine handfesten Studien gibt ist dies ein Beweis wofür?
Als das Asbest im großen Stil verbaut wurde, gab es da bereits Studien über die krebserregende Wirkung des Stoffes?
Nun mal ehrlich, warum sollten wir hier in unserem dicht besiedelten Heimatland, zum jetzigen Zeitpunkt diese Fördertechnik forcieren?
Welche handfesten Gründe zwingen uns(Sie), JETZT diese Resourcen auszubeuten?
Umwelt?
Wirtschaft?
Exxon?
RWE?
Haliburton?
Zitat:
Gefaehrlich ist es den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch das schrcklichste der Schrecken, DAS ist der Mensch in seinem Wahn!
Frei nach Schiller!
welches durch die Atmosphäre "wabert". Nun "blubbert" das Methan. Kann man solche Artikel denn überhaupt noch ernst nehmen?
Diese Bsp. sind die Realität! Habe selbst auf einer von RWE-Power (früher Rheinbraun) finanzierten Baustelle gearbeitet. RWE wollte, dass wir Helme und Warnwesten tragen obwohl kein schweres Gerät im Einsatz war. Das ist die Realität bei den ach so verantwortungslosen Konzernen.
Beißt sich mit meinen Erfahrungen. Aber Hauptsache wieder gegen Großunternehmen gepöbelt?
Mein Beileid gilt den 20.000 Todesopfern des Erdbebens und nachfolgendem Tsunami.
Seit 1947 wird gefract. International. Allein in den USA über 1 Millionen Mal. Und auf einmal soll dass alles mordsgefährlich sein, weil ein als Lügner entlarvter Filmemacher (Josh Fox, "Gasland") das behauptet?
Gasland director Josh Fox admits hiding facts from film audience
Warum zwingen wir dann andere Regionen dazu unseren Energiehunger zu stillen? Aus Länder wo es keine Umweltstandards wie in Deutschland gibt!
Wer fühlt sich dazu bemäßigt zu bestimmen, welcher Fortschritt im Vergleich zu seinem Nutzen zu riskant ist oder nicht? (Bsp. Handystrahlen, Fotbewegung mit Auto, Bahn ..., Offshore-Windparks, Fracking, etc. ?)
Weil a) unsere eigene Förderung von Erdgas seit etwa 10 Jahren deutlich zurückgeht und b) dieses Verfahren in unserem dicht besiedelten Heimatland seit über 50 Jahren angewendet wird. Hat nur kaum jemanden interessiert, obwohl informiert wurde: Ab Januar wird‘s laut - Bohrprojekt Söhlingen Z16: Frac-Arbeiten beginnen - Zeitung im Landkreis Rotenburg - Rotenburger Rundschau
Von heute auf morgen passiert diesbezüglich gar nichts. Es mangelt allein schon an Kapazitäten von geeignetem Bohrgerät. Die verfügbaren Anlagen sind für Teufen von 5000 Metern ausgelegt und somit zu groß und zu teuer für die flacher liegenden Schiefergasvorkommen.
Ach, auch jemand der auf einem humanistischen Gymnasium geschult wurde und dabei Naturwissenschaften ignorieren konnte? Und dann noch Schiller zitieren, der in "Die Räuber" eine Vergewaltigungsszene sehr bildlich beschrieb?