DPAOb "Mad Men", "The Wire" oder "Game Of Thrones": Herausragende TV-Serien kommen fast ausnahmslos aus den USA. Im Interview erklärt der Medienforscher Lothar Mikos, wieso das deutsche Fernsehen so lahm ist - und wie unsere Sender den Tod durch Langeweile abwenden können.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,822803,00.html
Stimmt! Aber dafür sieht man viele ermittelnde Kommisarinnen, obwohl es diese in der Wirklichkeit gar nicht gibt. Es soll in der deutschen Wirklichkeit nicht einzige Kripobeamtin geben, die in Sachen Mord die Ermittlung leitet. Das ist ausnahmslos Männersache. Sollte es in Deutschland auch nur eine diesbezügliche Beamtin geben, dann möge man mich an dieser Stelle hier bitte korrigieren!
*trial and retribution (UK)
*prime suspect (UK)
*the wire (US)
*Lilyhammer (US)
*the sopranos (US)
*boardwalk empire (US) (mit Steve Buscemi)
*treme (US) (von den Machern von 'the wire')
*breaking bad (US) in englisch bitte
und DIE Serie schlechthin 'The walking dead'
sowie diverse nordische Krimis....
Bitte keine Kochshows, Tiershows, Carmen Nebel, dt. Autobahnpolizei, Singerei, Messie Wohnungen, Krimis in denen man den Taeter schon von weitem erkennt..Frag' die Maus, die schlauesten, doofsten, schnellsten etc. etc. Deutschen/Bundeslaender. Die tollsten Maerchen, Hitparaden, Liebeslieder, Nummer 1 Hits und wie dieser Mist alles heisst.
Da braucht man doch keinen Workshop um das zu ergruenden!
Man muß doch schon differenzieren. Grundsätzlich alles, was aus den USA kommt zu verteufeln ist reichlich blind und ziemlich bescheuert, meinen Sie nicht? TV ist nicht gleich Politik.
Herzlich Willkommen im Internet!Allerdings finde ich es sehr erstaunlich, wieviele perfekt GB-Englisch und US-Englisch sprechende Menschen sich hier tummeln.
Das hat niemand behauptet, auch wenn ich Ihre These so erstmal nicht glauben mag - allerdings kann das daran liegen daß die Leute mit denen ich über Fernsehen diskutiere entweder ihren "Stoff" aus dem Netz beziehen oder aber ITler sind. Beide Gruppen sprechen englisch. Wie es bei den Kids aussieht, kann ich dagegen nicht sagen.Glückwunsch! [...] die doch schon so mit dem Englischen aufgewachsen ist...
Englischer Wortwitz - genau das ist das zentrale Argument FÜR eine originale (zusätzliche, umschaltbare) Tonspur, das ist im Digital-TV auch problemlos zu machen. Denn wenn man englisch spricht und versteht und auch nur einmal eine originale Folge einer Show gesehen hat, sind die deutschen Synchronisierungen einfach nicht mehr zu ertragen. Für die Fans: Californication, Marcy original vs Marcy gähnend langweilig. Viele Feinheiten gehen einfach "lost in translation" oder werden gar absichtlich umgebaut, weil ja "Fuck", "Motherfucker" oder "Blowjob" im deutschen Fernsehen als Wort nichts verloren haben. Aber auch die Charaktere an sich leiden, denn die Stimme ist in den meisten Fällen elementares Beispiel. Die beiden einzigen deutschen Synchros, die mir als besser als das Original in Erinnerung sind, erschöpfen sich mit ALF und Bruce Willis.Schulenglisch hilft nach meiner Erfahrung bei dem Verständnis von britischem oder amerikanischem Wortwitz nicht weiter.
Quatsch. Ich selbst habe zwar mehr als ein Jahr am Stück in den USA verbracht, aber ich kenne nicht wenige Leute, die den Kontinent Europa niemals verlassen haben und trotzdem den Witz verstehen. Es ist einfaches Englisch, nicht Shakespeare.Es ist schon notwendig etwas mehr Erfahrung mit der Sprache und dem täglichen Leben dort zu haben.
An was denn sonst, bitte? Ich kann verstehen wenn jemand mit Shakespeare, Dickens oder Joyce im Original überfordert ist. DAS ist schwere Kost, aber doch die TV-Serien nicht. Es gibt Stellen, an denen harter Slang gesprochen wird, das mag als Ausnahme gelten. Aber auch da bekommt man mit, worum es geht.[...] dass es an meinen eigenen schlechten Kenntnissen liegen könnte.
Und Sie glauben, damit quasi eine repräsentative Umfrage durchgeführt zu haben? Es hat seinen Grund, daß Serien im Original von Jüngeren bevorzugt werden, das Englisch der Älteren ist in der Tat viel zu schlecht. Nebenbei bemerkt ist Fachenglisch / Konversationsenglisch etwas ganz anderes als Umgangssprache in den USA.Meine Erfahrung mit Kunden in Deutschland ist, das deren Englischkenntnisse sehr häufig nicht ausreichend sind um ein gutes Gespräch mit meinen Kollegen hier führen zu können. Das heisst für mich, dass es erst Recht nicht reichen würde, Serien im Original zu sehen.
Das ist aber äußerst großzügig von Ihnen, vielen Dank dafür ...Diesen Leuten möchte ich gern zurufen, dass eine entspannte Einstellung oft hilfreich ist. Schliesslich sollte jeder nach seiner Facon glücklich werden dürfen.
Was die Natur- und Wissenschaftsbeiträge, sowie gelegentlich politisches Enthüllungen angeht (The Power of Nightmares...)stimme ich Ihnen zu. Im Gegensatz zu D. versucht man im Brit. Fernsehen nicht zu moralisieren und das macht es wertvoller.
Ansonsten sind BBC und Co im Laufe der Jahre mächtig abgeflacht. Ausser man bekommt nicht genug von 'Heartbeat' oder Kriegsfilmen....
Oder anders. Ich muss bei dieser ganzen Diskussion dauernd über einen alten Russlandwitz lächeln, und weiß nicht wieso. Der ging ungefähr so:
Da wird ein Assistent beauftragt, für eine wichtige Jubiläumsveranstaltung mal etwas Schwungvolles zu inszenieren und da dort fast nur Männer sind, engagiert er - nach Abstimmung mit den Vorgesetzten - einige Striptease-Tänzerinnen.
Die Feier ist dennoch eher durchwachsen und die Vorgesetzen geben zu verstehen, dass die große Begeisterung ausgeblieben ist. Darauf der Assistent: "Verstehe ich nicht. Die Tänzerinnen sind alle mindestens 50 Jahre in der Partei."
aber der amerikanische Stuß unterhält mich wenigstens und läßt mir nicht nach 5 Minuten die Füße einschlafen.
Eventuelle bin ich für deutsches Kulturgut zu simpel gestrickt und gehöre nicht zur intellektuellen Elite, die sich an deutschem Schauspiel ergötzen kann. Mein Pech.