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Gutes Fernsehen: Warum sind deutsche Serien so mies?

DPAOb "Mad Men", "The Wire" oder "Game Of Thrones": Herausragende TV-Serien kommen fast ausnahmslos aus den USA. Im Interview erklärt der Medienforscher Lothar Mikos, wieso das deutsche Fernsehen so lahm ist - und wie unsere Sender den Tod durch Langeweile abwenden können.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,822803,00.html
  1. #260

    _

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    bei den simpsons stirb ned flanders frau.
    Und der arme Grimey und vom THoH reden wir besser gar nicht erst.
  2. #261

    Zitat von mischamai Beitrag anzeigen
    Aber so manchmal glaube ich handelt es sich bei dieser pausenlosen TV Amerikanisierung gezielt um bewusste Verblödung.
    Die TV-Medien in Deutschland wurden in den letzten 2 Jahrzehtenzunehmend "amerikanisiert", keiner hat danach verlangt,
    es wurde einfach umgesetzt. So funktioniert die Medienmarktwirtschaft.
    Vielleicht geht so irgendwann mal dieeuropäische Kultur den Bach runter, USA hat es vorgemacht.
    Gleichmacherrei ist angesagt.

    Die "Kultur" eines Landes und das Miteinanderist vielen TV-Medienmachern total egal.
    Es zählt seichte Verblödung und oder Krawall.In den letzten Jahren ist das Niveau derart gesunken,
    negative Folgen für die Gesellschaft sind jetzt schon sichtbar. Die Absahnerseilschaft feiert sich gegenseitig, für den produzierten Müll gibtes Bambis und Goldene Kameras.Da werden 7 Milliarden GEZ Éinnahmenvermüllt, aber für die Einstellung von Polizisten und Lehrernist kein Geld da. Agressivität und Gegeneinander wirdjeden Tag im TV vorgespielt. Auch zunehmend körperliche Gewalt
    im Alltag habem TV-Medien mit zu verantworten.Die Körper der Jugend werden durch Süsswarenkonzerne
    krank gemacht, die Gehirne von den Medien verblendetund zum Schluss macht die Pharmabranche den Reibach.
  3. #262

    Erschossen?

    Zitat von investmentbank Beitrag anzeigen
    Warum wird vom Autor per se angenommen, dass US-Serien das Maß aller Dinge sind?

    Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, wenn es eine Serie gibt, die sich nicht dadurch "auszeichnet", dass alle 10 Minuten jemand erschossen wird.

    Inzwischen schalte ich US-Serien kategorisch ab, weil mir der Dreck aus dem verblödeten USA überhaupt nicht mehr gefällt. Reine Zeitverschwendung.
    Ich habe ja keine Ahnung, was Sie sich da ansehen, aber in MEINEN LIEBLINGSSERIEN wird sehr selten oder nie jemand erschossen:
    Firefly
    Carnivale
    Buffy
    Mad Men
    House
    True Blood
    Game of Thrones
    Bones
    Star Trek
    und das, obwohl es alles amrikanische Serien sind. Und wenn ich dann noch die guten britischen Serien dazu tue:
    Dr.Who
    Sherlock
    Torchwood
    Downtown Abbey
    Father Ted
    Fawlty Towers ( ok, das ist schon lange her, aber immer noch Spitze)
    kann ich nicht sagen, dass ich schon mal was annaehernd gutes deutsches gesehen habe.
    Ich muss mir oft genug deutsches Fernsehen ansehen, wenn ich meine Eltern besuche. Die sind natuerlich von den deutschen Serien restlos begeistert, aber auf der falschen Seite von 80, was das vielleicht erklaert.
    Bin selber uebrigens auch schon ueber 60, aber wahrscheinlich verwoehnt worden, weil ich nicht in Deutschland lebe.
  4. #263

    Zitat von ofelas Beitrag anzeigen
    Hervorragende Schauspieler und Serien sind auch in den USA zum grossen Teil durch Briten gepraegt, daher auch die vielen Nachahmerserien dort. Von Star Wars ueber Band of Brother, House oder Game of Thrones, vor oder hinter Kamera, Drehbuchautoren, special effects einige der wenigen Industrien wo GB weltspitze ist und auch so genannt werden sollte.
    Nee, die Briten schmarotzern sich dort nur durch mit ihrem Akzent-Bonus. So wie, sie es immer tun. Die Zeiten wirklich grosser Schauspieler, z.B. eines Alec Guiness, sind lange vorbei.
  5. #264

    Für das Erlebnis

    der miesen Qualität zahlen wir ja auch horrende GEZ-Gebühren.
  6. #265

    re

    Zitat von backshop Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht: Inglorious Bastards, Troja, Aimee and Jaguar, Tombraider, Unknown Man, Kingkong, Good by Lenin, Run Lola run, Gladiator, Pandorum usw.
    Vergleichen sie mal die heutige Generation an deutschen Schauspielern mit Leuten wie Gert Fröbe. Der qualitative Abwärtstrend ist dann erkennbar.
  7. #266

    Eine innovative deutsche Serienkultur wird es erst dann geben, wenn den Kreativen eine Plattform dafür geboten wird - so wie das HBO in Amerika getan hat - und es ein erfolgreiches Beispiel in der Praxis gibt, welches den Markt grundlegend verändert.
    In Deutschland ist das extrem schwierig, da dafür letztlich nur Sky in Frage kommt, doch in Deutschland müssen bereits Gebühren gezahlt werden. In Deutschland ist der Markt der potenziellen Konsumenten nicht nur kleiner, sondern es besteht auch Gebührenpflicht, die Konsumenten von einer zusätzlichen finanziellen Verpflichtung fürs Fernsehen abschreckt.

    Hinzu kommt, dass unter den jetzigen Verhältnissen die Schöpfer der Serien in der Regel nicht die gleiche kreative Freiheit wie die amerikanischen Vorbilder genießen, während in Amerika der kreativen Freiheit der Schöpfer kaum Grenzen gesetzt sind. Auch die Produzenten sind hierzulande in einer ganz andere Rolle als in Amerika.
    Ein Writers` Room ist nichts anderes als der verlängerte Arm des Serienschöpfers, wo die anderen Autoren ihm zuarbeiten. Durchaus auch mit dem Anspruch, ein Kunstwerk zu erschaffen, wie etwa bei "Mad Men" oder "The Sopranos". In diesem Punkt scheinen mir die Aussagen in dem Interview nicht ganz richtig sein.
  8. #267

    Synchronisation

    Zitat von brazzo Beitrag anzeigen
    Das amerikanische Serien wegen der angeblich so schlechten Syncronisation in Deutschland nicht ankommen, ist einfach Quatsch.
    Auch wenn die "ich schau das nur im Orginal" Fraktion das vielleicht anders sieht, ist diese meistens ziemlich gut.
    Weltweit eine der Besten.
    Schonmal in Spanien gewesen? Ich lebe z.Zt. dort und habe den Eindruck, daß es hier ......
    Bei jeder Synchronisation geht etwas verloren, selbst bei der besten. Gerade bei den Sopranos war die deutsche aber wirklich sau miserabel und ich finde, dass die deutschen Synchronisationen bei Serien insgesamt wirklich nicht toll sind. Mag im Ausland noch schlechter sein, aber Tony Soprano z.B. klang wie der letzte Clown. Mehr als ein paar Minuten (zum Testen) konnte ich mir das nicht antun. Im Original habe ich bisher mindestens jede Folge mit viel Freude zweimal gesehen und in ein paar Jahren werde ich das vielleicht wiederholen.

    Mir persönlich macht es nichts aus, ab und zu einmal einen Film mit Untertitel zu schauen. Das sollte man mit wirklich guten US-Serien in Deutschland einfach mal ausprobieren. Also im Original mit Untertitel senden. In Holland ist das ja komischerweise kein Problem.
  9. #268

    Zitat von wmf31 Beitrag anzeigen
    Selten so einen Stuß gelesen. Sind wir doch mal ehrlich: Was kam denn in den letzten 20 Jahren an Serien auf den Markt? Ganz egal ob aus den USA oder aus GER, man muss wirklich gehirnamputiert sein, das zu gucken. Mein TV bleibt jetzt schon tagelang aus und ich weiss, dass ich mir keinen Neuen kaufen werde, wenn dieser das Zeitliche segnet...
    In den letzten 15 Jahren

    Uneingeschränkt empfehlenswert:
    West Wing
    Firefly
    Deadwood
    Sons of Anarchy
    SG Universe
    Mad Men
    BS: Galactica
    24
    Six Feet Under
    Game of Thrones
    The Office
    Breaking Bad

    Streckenweise ganz gut:
    House MD
    Dexter
    Terrier
    Life
    Luck
    Gilmore Girls
    30 Rock
    Californication

    Und einige ok Serien, welche man sich so nebenher anschauen kann.

    Und ja es stimmt, in den USA werden auch sehr, sehr viel Müll produziert, aber leider auch gute Serien vorzeitig abgesetzt.
  10. #269

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob "Mad Men", "The Wire" oder "Game Of Thrones": Herausragende TV-Serien kommen fast ausnahmslos aus den USA. Im Interview erklärt der Medienforscher Lothar Mikos, wieso das deutsche Fernsehen so lahm ist - und wie unsere Sender den Tod durch Langeweile abwenden können.

    Fernsehen: Warum*sind deutsche Serien so*mies? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Im Prinzip wäre mir das vollkommen egal - wenn ich nicht ab 2013 für diesen Müll, den ich nicht konsumiere, blechen muss. Leider gibt es immer weniger Menschen, die ohne TV auskommen. Eigentlich eher traurig. Neulich kam ein Freund von meinem Sohn zu uns und meinte, als er zu Hause gefragt wurde, wie es denn bei uns gewesen sei: Eigentlich ganz ok, aber wir wären ja doch schon sehr arm, so ohne Fernsehen.

    Nö, sind wir nicht - Leben ohne TV ist eher bereichernd ;)








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