...kennt man doch in über 100 Ländern als Assistent von Stephan Derrick.
Also so erfolglos sind deutsche Serien im Ausland dann doch nicht.
DPAOb "Mad Men", "The Wire" oder "Game Of Thrones": Herausragende TV-Serien kommen fast ausnahmslos aus den USA. Im Interview erklärt der Medienforscher Lothar Mikos, wieso das deutsche Fernsehen so lahm ist - und wie unsere Sender den Tod durch Langeweile abwenden können.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,822803,00.html
...kennt man doch in über 100 Ländern als Assistent von Stephan Derrick.
Also so erfolglos sind deutsche Serien im Ausland dann doch nicht.
zum Teil (wieviel Prozent genau weiß ich auch nicht, ich sehe
kaum TV, wenn, dann fast ausschließlich heruntergeladene
US-Serien) um ein Mißverständnis anglophiler deutscher
Minderwertigkeitskomplexler (ich zähle mich offen dazu),
die zwanghaft amerikanische
Serien gut finden, auch wenn sie es nicht sind :
Dieses Wahrnehmungsprobleme habe ich allerdings nicht.
Andererseits ist Deutschland ein kleines Land mit zu wenig
jungen Leuten (Serien werden hauptsächlich gemacht, um die
große Zahl der Alzheimerpatienten in die heile Welt zu wiegen)
und die deutsche Sprache als solche ist so wenig weltweit verbreitet,
daß man die Serien nicht SOO gut verkaufen kann -
drum lohnt sich der Aufwand nicht, die Amis haben also
im real existierenden Kapitalismus echt die Nase finanziell vorn.
Das fördert enorm die Kreativität ! Es motiviert !
Warum nur merkt man Letzteres in den meisten US-Serien
(auch den gehypten Mad Men) dann trotzdem so selten ?
Und sehen Sie sich mal die US-Dokus (die gern eingedeutscht werden)
an, das ist größtenteils der gleiche Mist wie unserer.
In den USA gibt es kein gutes Fernsehen - das gibt es nirgends.
Genau. Motto: "Mein Geschmack ist in der Minderheit, folglich ist er der einzig wahre und die Anderen sind nur zu doof und müssen zu ihrem Glück gezwungen werden")
Ich sehe schon meine 60-jährigen Eltern die schon Probleme haben deutsche Untertitel schnell genug zu lesen vor Freude jubeln wenn sie den kompletten Text nur noch lesen könnten während dazu unverständliches Gebrabbel tönt.
Hmm, also in den amerikanischen Serien, die mir so spontan einfallen wird keiner getötet?
- Malcolm mittendrin
- Nip/Tuck
- Prison Break
- Monk
- Simpsons
- King of Queens
- Dr.House (da wird nur aus Krankheit gestorben)
- Eine schrecklich nette Familie
- How i met your mother
- Two and a half men
- Hör mal wer da hämmert
- Scrubs
Vielleicht sollten Sie nicht nur Krimis schauen und sich ärgern, dass es Tote gibt?
Das amerikanische Serien wegen der angeblich so schlechten Syncronisation in Deutschland nicht ankommen, ist einfach Quatsch.
Auch wenn die "ich schau das nur im Orginal" Fraktion das vielleicht anders sieht, ist diese meistens ziemlich gut.
Weltweit eine der Besten.
Schonmal in Spanien gewesen? Ich lebe z.Zt. dort und habe den Eindruck, daß es hier nur 2 Syncronsprecher gibt.
Einen Mann und eine Frau...
Und die gesprochenen Sachen passen nicht einmal ansatzweise zu den Mundbewungungen der Schauspieler.
Trotzdem laufen hier viele aktuelle US Serien im Fernsehen.
Und zwar oft deutlich früher als in Deutschland.
Die Deutschen haben vor allem ein Problem mit Serien, die eine fortlaufende Handlung haben.
Serien wie Sopranos z.B. haben hier nie funktioniert.
Dafür aber welche nach dem Muster, jede Folge ein Fall wie House oder auch dieser CSI Müll.
Weil Hollywood in Wirklichkeit laengst "Internationaler" ist, also selbst alle moeglichen Einfluesse von ueberall verarbeitet, ueberall produziert (auch viel in Berlin), gleichzeitig aber auch immer rein technische Standards/Herangehensweisen auf dem neuesten Stand setzt - und: offener fuer vieles ist. Daneben gibts auch viel Raum fuer "zusaetzlich kreativeres", weil groessere Masse, weil eben effizientere Produktion und Kapazitaeten etc.
anyway: diese "Standards", die uebrigens auch modernere Industriestaaten gegenueber rueckstaendigeren unterscheiden, sind wichtig. Viele haben ja so die Vorstellung, dass jede Serie ein Kunstwerk sein sollte. Fuer den alltaeglichen Massenbetrieb laeuft das aber anders. Man braucht Standard-Herangehensweise etwas effizient mit entsprechender Grundqualitaet zu fabrizieren. Das beinhaltet automatisch eine gewisse Stereotypie. Daher geht es im Grunde darum, wer fuer den Regelfall die qualitativ hoehere Stereotype hat ... und da setzt Hollywood eben zumeist Masstaebe, allerdings auch oft hinsichtlich der Diversitaet und Offenheit ueber alle Genre. Wer hat denn weltweit etwas aehnliches wie Battlestar Galactica initiiert? Oder 24?
Und so wie es eben auch Unterschiede zwischen einem Amateur-Urlaubs-Video und einem professionellem Werbeclip gibt, wie Bayern Muenchen, Real Madrid, der FC Barcelona oder Manchester United eher neue Standards setzen als der FC Sandhausen, Lokomotive Leipzig oder irgendein Verein aus Aserbaidshan so ist das auch bei Filmen und Serien ...
Auch hier gibts immer mal Ausnahmen, aber relevant ist die Regel.
Das hat aber weder mit Deutsch noch mit International/USA zu tun, sondern eher welches Genre man bevorzugt.Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, wenn es eine Serie gibt, die sich nicht dadurch "auszeichnet", dass alle 10 Minuten jemand erschossen wird.
Ja, oeko-sozialistisch ideologischer Anti-Amerikanismus/Anti-Modernismus/Anti-Globalisierung. Interessiert aber zu recht den meisten Planeten nicht. Aber wegen genau solcher Ideologien, sind eben manche deutsche Serien schwaecher als sie sein koennten. Nicht wegen der Technik, sondern wegen solcher rueckwaertsgewandten, ideologisch-moralinsauren Mentalitaeten. Sie werden entsprechend umgekehrt dort besser, wo sie das einfach lassen ... locker, relaxed geht eben besser als ideologisch.Inzwischen schalte ich US-Serien kategorisch ab, weil mir der Dreck aus dem verblödeten USA überhaupt nicht mehr gefällt. Reine Zeitverschwendung.
Mist gibt es ansonsten ueberall.
Was es auch ueberall gibt ist, die unterschiedliche Interpretation dessen,was Mist ist ...
Auch ich finde übrigens amerikanische Serien deutlich besser. Krimis mag ich nicht so...das ist eher noch eine deutsche, gute Disziplin; mir jedoch zu bieder.
- Malcolm mittendrin
- DEUTSCH: STROMBERG
- DEUTSCH: PASTEWKA
- Nip/Tuck
- Prison Break
- Monk
- Simpsons
- King of Queens
- Dexter
- Dr.House (da wird nur aus Krankheit gestorben)
- Eine schrecklich nette Familie
- How i met your mother
- Two and a half men
- Hör mal wer da hämmert
- Scrubs
Ich musste mehrere Jahre 3,5 Stunden täglich in Öffentlichen pendeln, daher kenne ich mich mit Serien gut aus ;-)
Obwohl ich weiß dass mit Sopranos, Breaking bad, etc. noch einige fehlen.
Stromberg und (Bastian) Pastewka halte ich für richtig gute deutsche Serien, da sie selbstironisch sind und das eine Tugend ist, die Deutschen sonst sehr schwer fällt (was sich wahrscheinlich gleich wieder an bissigen Antworten zeigt, welchen Schund ich schaue).