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Gutachter in Kachelmann-Prozess: "Vielleicht hat sie das Messer nur gefühlt?"

Im Prozess gegen Jörg Kachelmann wurden Gutachter*vor allem zu einer Frage befragt: Hat sich das mutmaßliche Opfer die Tat vielleicht nur eingebildet oder gar erlogen? Eine Falschaussage sei durchaus möglich, sagte nun der letzte geladene Sachverständige.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...761541,00.html
  1. #290

    Da schmeisst aber einer aus dem Glashaus.

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Nun ja, zumindest hier im Forum scheint es überwiegend darum zu gehen, in dem Prozeß gegen Herrn Kachelmann eine Verschwörung der Feministen um A. Schwarzer zu sehen.
    Richter, Anwälte, alles Feministen. Pech für Herrn Kachelmann, daß er als potentieller Vergewaltiger ein Mann ist. Da kann er ja überhaupt nicht schuldig sein.
    (Wahrscheinlich ist er es tatsächlich nicht, aber das wirkt in den Diskussionen um den Fall schon fast nebensächlich, Hauptsache das Feindbild stimmt.)
    Sehen Sie nicht, dass Sie ein Feindbild haben, in das auch der H. Kachelmann reinpasst? Es sind nicht die bösen Männer, die behauptet haben, dass jeder Mann ein Vergewaltiger sei, weil er das Zeug dazu hat. Auch wenn das Werkzeug versagt, so ist doch der Mann ein Täter. A priori. Bei Ihnen auch, nur sie sind ein Heiliger.
  2. #291

    Unsinn

    Zitat von firem Beitrag anzeigen
    Sehen Sie nicht, dass Sie ein Feindbild haben, in das auch der H. Kachelmann reinpasst? Es sind nicht die bösen Männer, die behauptet haben, dass jeder Mann ein Vergewaltiger sei, weil er das Zeug dazu hat. Auch wenn das Werkzeug versagt, so ist doch der Mann ein Täter. A priori. Bei Ihnen auch, nur sie sind ein Heiliger.
    Ach rubbish. Was hier an der Diskussion verkehrt läuft ist m.M. nach die Verknüpfung dieser zwei Themen.
    Da ist zum einen der Fall der (angeblichen) Vergewaltigung, und da ist zum anderen der Feminismus.
    Zu beiden kann man seine Meinung haben.
    Daß Herr Kachelmann wahrscheinlich unschuldig ist, hatte ich bereits erwähnt, und meine Meinung zum Feminismus ist auch eine eher gespaltene. Wobei ich nicht verhehlen kann, daß manche hier im Forum geäußerte Meinung bezüglich der Frauen im Allgemeinen einer der Gründe dafür sein dürfte, warum es diese vollkommene Übertreibungen innerhalb der Gesellschaft in der Frage der Gleichberechtigung und der angeblich zu schützenden Frauen überhaupt gibt und dieses mittlerweile unleidliche Thema immer noch nicht abgehakt ist.
    Aber das sollte hier nicht das Thema sein, wo es um die m.M. nach wirklich sehr schwierige Frage nach der Beweisbarkeit in Vergewaltigungsfällen geht. Und nein, nicht jeder Mann ist ein Vergewaltiger, weil er 'das Zeug' dazu hat, aber es gibt nun mal männliche Vergewaltiger. Wie kommen Sie eigentlich darauf, daß Männer (ich bin selbst einer) mein Feindbild sein sollten? Nur weil ich nicht jeden dämlichen Kommentar eines Mannes unterstützen mag?
  3. #292

    Lügt die Nebenklägerin schlecht?

    Der Sachverständige Köhnken sagte aus, dass die Nebenklägerin auf Detailfragen zum Kerngeschehen immer wieder "weiß ich nicht" oder "kann mich nicht erinnern" geantwortet hätte. Daraufhin hätte Richter Joachim Bock gefragt "Wenn die Nebenklägerin lügt, warum lügt sie so furchtbar schlecht?" Wenn die Nebenklägerin lügt, lügt sie dann tatsächlich schlecht? Immerhin ist sie doch mit solchen Antworten wie "weiß ich nicht mehr" bis jetzt sehr weit gekommen - und die Staatsanwaltschaft hält sie nach wie vor für glaubwürdig. Wenn man eine Geschichte nicht tatsächlich erlebt hat, sondern sich alles nur ausdenkt, dann kann man sich um so sicherer fühlen, je weniger Details man nennt. Je mehr Details man erzählt, umso wahrscheinlicher wird es, dass man bei einer erneuten Vernehmung nicht alle Details richtig widergibt oder dass bei einem Detail die Sachverständigen zum Ergebnis kämen "So kann es nicht gewesen sein." Gibt die Nebenklägerin zum Beispiel auf die Frage wie die Hämatome denn entstanden seien keine Antwort, dann kann es ja auch schon einmal keine falsche Antwort sein. So können dann die Sachverständigen wie z.B. Rainer Mattern rätseln, wie die Hämatome entstanden sein könnten. Nach meiner Erinnerung an diesen Verhandlungstag könnte nach Herrn Mattern auch einfach wiederholtes Kneifen zu entsprechenden Hämatomen führen. Dies war dann wohl aber eher eine Randbemerkung.








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