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Gummibärchen-Hersteller: Wettbewerbshüter verhängen Millionenbußgeld gegen Haribo

dapdHaribo hat mit Konkurrenten unerlaubt Informationen ausgetauscht. Dafür muss der Gummibärchen-Hersteller nun ein Bußgeld in Höhe von 2,4 Millionen Euro zahlen. Der Süßwarenkonzern Mars kommt dagegen um eine Strafe herum - das Unternehmen stellte sich als Kronzeuge zur Verfügung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...847635,00.html
  1. #1

    Echt?

    Bloss keine zu hohe Strafe! Die 2,4 Millionen sind wahrscheinlich sehr schmerzhaft bei einem Umsatz von 1,7 bis 2 MILLIARDEN Euro...
  2. #2

    Lachhafte Aktion....

    Wer sich mal zu abendlicher Stunde in die typischen Hotels der Handlungsreisenden begibt, bekommt immer mal wieder mit, wie Brancheninterna und sicherlich auch solche Vorgänge, die jetzt populistisch bestraft wurden, ausgetauscht werden.
    Warum nur die Industrie, auch die ERFA-Gruppen des Handels bauen ja Kartelle gegen die Lieferanten auf?
  3. #3

    Ob ich für den angebotenen Preis Gummibärchen, Schokoriegel oder sonst was Süßes kaufe, das bleibt mir überlassen. Insofern habe ich da nur wenig Stress beim Informationsaustausch. Und das Herstellern nach Wegen suchen, die Macht der Handelskonzerne zu brechen, auch das ist für mich nachvollziehbar.

    Aber es wäre doch wesentlich besser, wenn das Kartellamt die staatlich verordneten Abgaben unter die Lupe nehmen könnte. Mir fällt da so spontan GEZ, Gebühren in Ämtern (Ausweis, Reisepass, Führerschein, ...) oder Wasser-/Abwasser ein.
    Und dass einige Bundesländer die Grunderwerbsteuer so mir nichts dir nichts von 3,5% auf 5% heraus setzen, ohne eine entsprechende Gegenleistung, was sagt man dazu?

    Also, liebe Kartellwächter, es gibt noch viel zu tun.
  4. #4

    Rolle von Mars

    aus welchem Grund hat sich denn Mars an die Behörden gewandt? Drohten die Absprachen durch einen Dritten bekannt zu werden oder hat man hier mit Kalkül die Konkurrenz angeschwärzt?

    Das ist zumindest vorstellbar, wenn Straffreiheit für den Kronzeugen die Norm ist.
  5. #5

    Staatliche Abzocke ist immer legal

    Zitat von unpolit Beitrag anzeigen
    Aber es wäre doch wesentlich besser, wenn das Kartellamt die staatlich verordneten Abgaben unter die Lupe nehmen könnte. Mir fällt da so spontan GEZ, Gebühren in Ämtern (Ausweis, Reisepass, Führerschein, ...) oder Wasser-/Abwasser ein.
    Und dass einige Bundesländer die Grunderwerbsteuer so mir nichts dir nichts von 3,5% auf 5% heraus setzen, ohne eine entsprechende Gegenleistung, was sagt man dazu?

    Also, liebe Kartellwächter, es gibt noch viel zu tun.
    Ansonsten ist dieses Verhalten für mich nur Notwehr.
    Da gibt es nicht nur WKZ (Werbekostenzuschüsse), sondern Listungsgebühren, Plazierungsgebühren, erzwungene Teilnahme an Rabattaktionen (15 Jahre Gaga-Markt, 33 Jahre Gaga-Markt etc etc.
    Das Kartellamt sollte sich ruhig mal die Gegenseite angucken.

    Es gibt in Deutschland so was wie ein Einkaufsmonopol.
  6. #6

    Aber

    für den T. Gottschalk - mit seinem lebenslangen Werbevertrag - gibt es garantiert keine Abzüge!
  7. #7

    Alter Schawede!

    Und was ist jetzt mit dem Thomas? Also mit dem Gottschalk? Was sagt er denn dazu? Ich meine er ist doch Geschäftsführer oder?


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