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Gruppen im Social Network: Facebook macht Surfverhalten öffentlich

dapdIch sehe das, was du gesehen hast, ob du willst oder nicht: Das gilt nun für die Anzeige von Aktivitäten in Facebook-Gruppen. Künftig kann jedes Mitglied sehen, wer sich was angesehen hat. Kommt das bald auch für Profilseiten?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...848828,00.html
  1. #1

    Kein Titel, weil er optional sein sollte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ich sehe das, was du gesehen hast, ob du willst oder nicht: Das gilt nun für die Anzeige von Aktivitäten in Facebook-Gruppen. Künftig kann jedes Mitglied sehen, wer sich was angesehen hat. Kommt das bald auch für Profilseiten?

    Neues Facebook-Feature: Keine Anonymität mehr in Gruppen - SPIEGEL ONLINE
    Facebook schafft sich ab. Es wird Zeit für etwas Neues, etwas das die Bedürfnisse des Nutzers in den Mittelpunkt stellt.

    Dass bei XING angezeigt wird, wer auf meinem Profil war ist in Ordnung, dort geht es um berufliches Netzwerken, Recruiting, Headhunting. Bei Facebook würde ich das nicht akzeptieren und ich würde FB nicht mehr nutzen. Meine Nutzung dort ist sowieso schon immer äußerst eingeschränkt, Infos über mich nur wenige vorhanden und sämtliche, der wenigen Datenschutzeinstellungen auf ein Maximum gesetzt.
    Ich finde FB ganz praktisch, weil man über Veranstaltungen informiert wird und informieren und mal einen interessanten Artikel einen eingeschränkten Freundeskreis zeigen kann.

    Ich verteufele FB nicht, jeder akzeptiert die AGB´s, niemand ist gezwungen es zu nutzen, von daher finde ich die Diskussion etwas übertrieben. Die Währung auf diesen Portalen ist nicht der $ oder €, sondern die persönlichen Daten, das sollte nun endlich jedem klar sein. Aber ich glaube, dass FB es wirklich einmal überstrapazieren könnte und wenn dann ein neues Netzwerk bereit steht.... Ich trauere dem jedenfalls nicht nach...

    Zurker ist ein interessanter Ansatz:
    Zurker
    Zurker: Möchtegern-Facebook will Mitglieder bezahlen - SPIEGEL ONLINE
  2. #2

    optional

    [...] "Whatsapp zeigen an, ob der Adressat die eigene Nachricht bereits gelesen hat."

    Nein. WhatsApp zeigt lediglich an, dass die Nachricht an den Client des Empfängers übertragen wurde (Zwei Häkchen), was aber nicht bedeutet, dass dieser diese auch gelesen hat!
  3. #3

    Würde des Menschen

    facebook ist nur scheinbar lustig.

    Tatsächlich werden auf längere Zeit gesehen, Unmengen an persönlichen Daten dort angereichert, die eine tickende Zeitbombe darstellen: Woher soll ich heute wissen, dass Info xy mir morgen peinlich, ja schädlich sein wird? Woher soll ich heute wissen, dass Info y nicht morgen gegen mich verwandt wird?

    Es gibt bereits heute ein facebook-Prekariat, d.h. massenhaft facebookler, die sich durch ihren dortigen Auftritt öffentlich benachteiligen, bis hin zur Kündigung durch den eigenen Arbeitgeber. Einfach mal "We know what you're doing" in yahoo.de eingeben.

    Und die Bauernschlauen, die meinen, sie könnten per vertragswidrigem Pseudonym facebooks Datensammelwut entkommen, wollen doch nur ihrer Sucht mittels Ausrede fröhnen: Ihrer bürgerliche Identität zu ermitteln ist - zumindest für facebook selbst - eine Sache von Sekunden.

    Das Bundesverfassungsgericht im Jahr 1983: „Freie
    Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten voraus. ...

    Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffenden Informationen in bestimmten Bereichen seiner
    sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen
    möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden. Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wäre eine Gesellschaftsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß.“ (1. BvR 209/83 Abschnitt C II.1, S. 43)
  4. #4

    Zitat von carloz123 Beitrag anzeigen
    [...] "Whatsapp zeigen an, ob der Adressat die eigene Nachricht bereits gelesen hat."

    Nein. WhatsApp zeigt lediglich an, dass die Nachricht an den Client des Empfängers übertragen wurde (Zwei Häkchen), was aber nicht bedeutet, dass dieser diese auch gelesen hat!
    Und ist ja auch völlig ok, da es nur zwischen zwei Personen, also Sender und Empfänger, geht. Gibts doch bei normalen SMS schon von Beginn an, nennt sich Sendebericht.

    Nur auf FB übertragen hieße dass, das jeder auf meiner Whatsapp-Liste sehen könnte wem ich was wann schreibe....unfassbar.
  5. #5

    Passt schon - ABER!

    Na und? Wenn es jeder weiß, ist es doch okay! Gruppen sind für kleine Netzwerke, für Gruppen, da,und da ist es oft wichtig zu wissen, wer was sieht.


    ABER. Es kann nicht sein, dass Facebook seit Ewigkeiten nichts dagegen tut, dass mich jeder sog. Freund in jede Gruppe hinzufügen kann, ohne dass ich zustimmen muss! Andauernd irgendwelche Quatschgruppen, heute Nacht deshalb 40 Benachrichtigungsmails bekommen....
  6. #6

    Love it or leave it!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ich sehe das, was du gesehen hast, ob du willst oder nicht: Das gilt nun für die Anzeige von Aktivitäten in Facebook-Gruppen. Künftig kann jedes Mitglied sehen, wer sich was angesehen hat. Kommt das bald auch für Profilseiten?

    Neues Facebook-Feature: Keine Anonymität mehr in Gruppen - SPIEGEL ONLINE
    Selbst schuld, wer da mitmachenwill, wird gläsern! Nicht weinen, einfach nicht mehr mitmachen.
  7. #7

    Zitat von carloz123 Beitrag anzeigen
    [...] "Whatsapp zeigen an, ob der Adressat die eigene Nachricht bereits gelesen hat."

    Nein. WhatsApp zeigt lediglich an, dass die Nachricht an den Client des Empfängers übertragen wurde (Zwei Häkchen), was aber nicht bedeutet, dass dieser diese auch gelesen hat!
    Zusätzlich zeigt WhatsApp an wann derjenige das letzte mal die (Chat-)Seite aufgerufen hat bzw ob er online ist (das Programm offen).

    Somit kann man ganz klar sehen ob er es gelesen hat. Sorgt schnell für Streitereien.
  8. #8

    Vergaßen Sie

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Selbst schuld, wer da mitmachenwill, wird gläsern! Nicht weinen, einfach nicht mehr mitmachen.
    dass auch Nichtmitglieder zwangsweise bei facebook sind?

    Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht.

    Zum einen ergab jüngst eine Studie der Uni Heidelberg, dass facebook 40 von 100 realen Freunden von Nichtmitgliedern kennt.

    Zum anderen ist eine extreme Zahl von Nichtmitglieder zwangsläufig deshalb dort, weil ein Dummbatze den ständigen Forderungen facebooks nachgekommen ist, sein Login und Passwort an die Datenkrake zu übergeben. Damit saugt sich facebook nicht nur die Email-Adressen von Nichtmitglieder (samt der Verbindungsinformation zu dem konkreten facebook-Mitglied) in den Bauch, nein, es ist auch in der Lage die intimsten Emails, die zwischen Nichtmitglied und Mitglied geschrieben wurden, zu lesen.
  9. #9

    WhatsApp, Facebook-Überwachungsnetz

    Wie bereits genannt versendet der Kurznachrichtendienst WhatsApp (ein SMS-Ersatz auf Internetbasis) keineswegs Lesebestätigungen. Es werden null bis zwei Häkchen angezeigt: Das erste bedeutet, dass die Nachricht an den Dienst gesendet wurde, das zweite dass die Nachricht auf dem Endgerät des Empfängers erfolgreich empfangen wurde. Ob und wann die Nachricht vom Empfänger eingesehen wurde wird NICHT angezeigt.

    Die hier besprochene Facebook-Funktion protokolliert minutengenau, wer wann einen Beitrag erstmals auf dem Schirm hatte. Dessen sollte sich zumindest jeder Benutzer bewusst sein.


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