Grundsatzrede zur US-Außenpolitik: Romney fordert härteren Kurs gegen Amerikas Feinde

APMitt Romney hat seine Vorstellungen von amerikanischer Außenpolitik präsentiert. In seiner Rede im Militärinstitut von Virginia warf er US-Präsident Barack Obama zu wenig Aktivität vor: "Hoffnung ist keine Strategie." Der Herausforderer verspricht mehr Härte gegen Iran und Syrien.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860168.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitt Romney hat seine Vorstellungen von amerikanischer Außenpolitik präsentiert. In seiner Rede im Militärinstitut von Virginia warf er US-Präsident Barack Obama zu wenig Aktivität vor: "Hoffnung ist keine Strategie." Der Herausforderer verspricht mehr Härte gegen Iran und Syrien.

    US-Außenpolitik: Romney fordert härteren Kurs gegen Amerikas Feinde - SPIEGEL ONLINE
    Wow, das wäre dann ein härterer Kurs gegen den Rest der Welt?
    Jedenfalls, wenn man die amerikanischen Politiker so hört. Man erinnere sich an das "alte Europa".
  2. #2

    Toller Wahnsinn …

    … die Feinde Amerikas würde ich eher im Führungszirkel der USA verorten, unter anderem auch bei diesem Präsidenten-Kandidaten-Darsteller. Diese Clique schafft es immer wieder das land in nutzlose Kriege zu verstricken und das Unglück weiter über die Welt zu verbreiten. Gut, Krieg heißt heute „Humanitäre Mission“ und sie muss immer den Interessen Amerikas in der Welt dienen, sonst taugt es nichts.

    Inzwischen befällt mich bei beiden Kandidaten der Ekel, der eine versucht durch Reißerei Punkte zu machen und der amtierende ist entschlossen auch mit Mord und Totschlag seinen Friedensnobelpreis zu verteidigen. Hier noch die: Reisewarnung für USA – drohende Menschenrechtsverletzungen

    Und bevor wieder der Einwurf kommt, dies sei ein amerikafeindlicher Kommentar: Nein ist er nicht, richtet sich ausschließlich gegen die inzwischen ziemlich durchschaubaren Machenschaften der dort wirklich regierenden und dies sind keineswegs die Präsidentendarsteller, auch die sind reine Marionetten. Insoweit ist es völlig gleichgültig welchen Imperator sich die Amerikaner als nächstes erwählen … man wird auch die eigene Bevölkerung nach wie vor benutzen und es gibt beileibe genauso viel gute oder schlechte Amerikaner wie es hierzulande deutsche oder Europäer gibt.
  3. #3

    Da Russland (laut Mitt)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitt Romney hat seine Vorstellungen von amerikanischer Außenpolitik präsentiert. In seiner Rede im Militärinstitut von Virginia warf er US-Präsident Barack Obama zu wenig Aktivität vor: "Hoffnung ist keine Strategie." Der Herausforderer verspricht mehr Härte gegen Iran und Syrien.

    US-Außenpolitik: Romney fordert härteren Kurs gegen Amerikas Feinde - SPIEGEL ONLINE
    unser gefaehrlichster Feind ist, will er wohl auch da einen haerteren Kurs.

    Wie viel soll, darf er kosten? Wie soll das bezahlt werden?

    Darueber spricht Romney nicht, aber er hat einen geheimen Plan (den er erst nach allenfalls gewonnener Wahl preiszugeben bereit ist).

    Der Iran und Syrien sind also Feinde der USA? Hat nicht sein Vorbild GWB die Dienste Assads gerne in Anspruch genommen, wenn es darum ging, Menschen zu foltern?

    Bei Romney wird zum Feind, wer sich us-imperialistischen Bestrebungen nicht unterwirft. Oder hat er das atomare Indien (nicht NPT-Unterzeichner) auch im Visier? Keine Spur!

    Romney verspricht alles, wovon er sich Vorteile erhofft. Da hat er keine Hemmungen. Er meint wohl, dass Investitionen in die Ruestung volkswirtschaftlich sinnvoll sind, weshalb er dort auch absolut keine Verschwendung ausmacht, so unsinnig die Ausgaben auch sein moegen.

    Ich meine, auf Romney trifft die Bezeichnung "Charakterschw..." zu 100 % zu.
    Er spricht sehr schnell, ohne zu denken. Und wenn er dann, wie bei den 47%, merkt, dass er Bloedsinn gesagt hat, dann spricht er wieder zu schnell, ohne ....

    Aber das hatten wir schon.
  4. #4

    Wenn den Amerikanern?

    Syrer zu unterstützen, die diesen Sieg über Iran liefern können. Die Iraner unterstützen, die den Sieg über Russland liefern können und danach Pussy puschen die den Sieg über China bringen.
  5. #5

    The Best Man

    Zitat von gandhiforever Beitrag anzeigen
    Ich meine, auf Romney trifft die Bezeichnung "Charakterschw..." zu 100 % zu.
    Er spricht sehr schnell, ohne zu denken. Und wenn er dann, wie bei den 47%, merkt, dass er Bloedsinn gesagt hat, dann spricht er wieder zu schnell, ohne ....

    Aber das hatten wir schon.
    Richtig, in der Gestalt von Senator Joe Cantwell (Cliff Roberstson) in dem Filmklassiker "The Best Man", USA 1964. Alle vier Jahre wieder topaktuell.
  6. #6

    Natuerlich hat Romney sich auch zum Nahen Osten geaeussert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitt Romney hat seine Vorstellungen von amerikanischer Außenpolitik präsentiert. In seiner Rede im Militärinstitut von Virginia warf er US-Präsident Barack Obama zu wenig Aktivität vor: "Hoffnung ist keine Strategie." Der Herausforderer verspricht mehr Härte gegen Iran und Syrien.

    US-Außenpolitik: Romney fordert härteren Kurs gegen Amerikas Feinde - SPIEGEL ONLINE
    Und natuerlich hat er auch da einen anderen Standpunkt eingenommen (heute), als in dem Video zum Ausdruck kam, dass anlaesslich einer geschlossenen Verantstaltung aufgenommen worden war.

    Soledad O’Brien grills Romney adviser over ‘completely contradictory’ foreign policy | The Raw Story

    Da hat ihm wohl ein Berater klar gemacht, das er hier einen moderateren Standpunkt einnehmen muesse, denn die oeffentliche Meinung entspreche nicht der von Netanjahu.

    Glaubwuerdiger wird Romney mit solchen Doppepositionen nicht (irgendwie erinner ter mich an einen Doppelagenten). Aber, wie gesagt, er rechnet wohl mit der Dummheit der Leute, von denen er meint, dass sie sich nicht an seine dummen Aeusserungen von gestern erinnern werden.
  7. #7

    Es sind weniger Romneys Härte-Predigten, die ich besorgniserregend finde, als die Tatsache, dass dies sehr vielen Amerikanern sehr gut gefällt.

    Dabei geht es mir gar nicht darum, ob ein Eingreifen in Syrien nun richtig oder falsch ist. Es geht darum, dass die Idee, Amerika mache die Welt besser, mittlerweile auch für den "normalen" Amerikaner in den Hintergrund gerückt ist. Dass es vordringlich darum geht, Stärke zu beweisen, an der man in den USA zunehmend zweifelt.

    Wieviele derer, die Romneys Aussage unterstützen, wollen wirklich, dass die Lage in Syrien besser wird? Ohne diesen Willen aber braucht man gar nicht erst anzutreten. Wer nicht einmal gute Absichten hat, wird die Welt auch nicht verbessern können. Und an "die Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft" glaubt auch nur Mephisto persönlich.
  8. #8

    Obamas Angebiedere and den Islam hat jedenfalls nichts gebracht.
    Bush haben sie gehasst und respektiert, Obama ist für sie nur ein Feigling über den man lacht.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitt Romney hat seine Vorstellungen von amerikanischer Außenpolitik präsentiert. In seiner Rede im Militärinstitut von Virginia warf er US-Präsident Barack Obama zu wenig Aktivität vor: "Hoffnung ist keine Strategie." Der Herausforderer verspricht mehr Härte gegen Iran und Syrien.

    US-Außenpolitik: Romney fordert härteren Kurs gegen Amerikas Feinde - SPIEGEL ONLINE
    Noch mehr Härte gegen die Feinde Amerikas...wo soll es dann hinführen,zum dritten Weltkrieg,wenn Romney schon voraussagt dass Russland der grösste Geo-Politischer Feind ist und die Politik von Israel wird Romney nie kritisieren und die Palästinenser an ihrer Lage selbst schuld sind...da stehen ja rosige Zeiten uns bevor. Ein offensichtlich von Gestern lebender Mann möchte mit diesem Kurs USA wieder zu einer Supermacht führen,obwohl in USA alles rostet,die Infrastruktur am Stand der 50er jahren ist und die Brücken auseinander fallen,anstatt 1 milliarde dollar für Werbung ausgeben und sich damit abhängig von den Lobbyisten machen,sollten diese Milliarden lieber fürs Wohl der Amerikaner ausgeben werden und neben der Suppe vielleicht einen Steak für die armen servieren,denn die Realität sieht in USA nun mal so aus,die Hälfte der Amis sind an Essensgutscheine angewiesen und 10% der Amerikaner sind durch die Krise noch reicher geworden...nein die Welt wird nicht besser,wenn Romney den Finger am roten Atomknopf hat...