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Grüner Tourismus in Südafrika: Siegel fürs gute Gewissen

dein-suedafrika.deLöwen beobachten, durch Kapstadts Straßen streifen, den Tafelberg erklimmen - Südafrika ist beliebt bei deutschen Reisenden. Doch wann tut Tourismus gut? Eine Fair-Trade-Organisation will gerechte Löhne und Umweltschutz auch im Urlaubsgeschäft erreichen, ein Hostel am Kap macht mit.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...836027,00.html
  1. #1

    wer es...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Löwen beobachten, durch Kapstadts Straßen streifen, den Tafelberg erklimmen - Südafrika ist beliebt bei deutschen Reisenden. Doch wann tut Tourismus gut? Eine Fair-Trade-Organisation will gerechte Löhne und Umweltschutz auch im Urlaubsgeschäft erreichen, ein Hostel am Kap macht mit.

    Fair-Trade-Siegel im Tourismus: Grüner reisen in Südafrika - SPIEGEL ONLINE
    ... wirklich konsequent mit dem Thema Umweltschutz hält, bleibt gleich ganz daheim.
    Alles andere ist scheinheilig. Es gibt keinen grünen Tourismus über eine Distanz von 10.000km mit entsprechendem CO2 Ausstoss.

    Das ist so, wie wenn ich mir den dicksten SUV mit einem Hybridmotor kaufe. Zwar besser als gar nix, aber eben nicht konsequent.
    Der soziale Nutzen vor Ort mit Fair Trade etc. ist dann schon Makulatur.
    Nur zur Erinnerung für all die Öko-Moralapostel hier im Forum, die bei anderen Themen (z.B Auto) immer alles gleich verbieten wollen...
  2. #2

    schön wär's!

    DER WEG IST DAS PROBLEM!
    erst wenn die Millionen Touristen sich weigern, in die lärmenden, dreckigen und stinkenden Jets zu steigen, um bis ans Ende der Welt zu düsen, können sie guten Gewissens reisen - oder auch ganz daruf verzichten. Muss man wirklich alles GESEHEN haben? Der Preis dafür ist zu hoch.
  3. #3

    ich glaube, der Bericht ist eher eine Werbemassnahme der Tourismusindustrie in Sued Afrika, da das Land letzte Woche ja nicht gerade positiv in den Nachrichten bewertet wurde angesichts von 50 Toten im Zusammenhang mit einem Streik.
    Und wenn man weiss, wie es in den aermeren Stadtteilen von Kapstadt zugeht gerade im Hinblick auf die Verwendung von Wasser - Stichwort kaputte Wasserrohre - dann ist es mit dem Umweltschutz auch nicht weit her dort einmal ganz davon abgesehen, dass ein 12 Stunden Flug fuer die Klimabilanz auch nicht wirklich foerderlich ist.
    Daher sollte man das Thema Umweltschutz und Fernreisen eher vorsichtig betrachten...ich jedenfalls weiss, dass ich bei meinen Fernreisen eine Umweltbelastung erzeuge.
  4. #4

    Am umweltfreundlichsten wäre es...

    Zitat von momone Beitrag anzeigen
    DER WEG IST DAS PROBLEM!
    erst wenn die Millionen Touristen sich weigern, in die lärmenden, dreckigen und stinkenden Jets zu steigen, um bis ans Ende der Welt zu düsen, können sie guten Gewissens reisen - oder auch ganz daruf verzichten. Muss man wirklich alles GESEHEN haben? Der Preis dafür ist zu hoch.
    man kommt erst gar nicht auf die Welt. Andererseits spart man als Vegetarier z. B. schon bis zu eine Tonne CO2 im Jahr, da kann man sich eine Reise schon mal leisten.

    Abgesehen davon fänd ich so ein Siegel hierzulande auch nicht schlecht. Zwar sind die Arbeitsbedingungen nicht mal ansatzweise zu vergleichen aber auch hier gibt es Hotels die ihre Mitarbeiter ausbeuten und das müssen nicht die billigsten sein.
  5. #5

    "grüner" Tourismus in der Tat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Löwen beobachten, durch Kapstadts Straßen streifen, den Tafelberg erklimmen - Südafrika ist beliebt bei deutschen Reisenden. Doch wann tut Tourismus gut? Eine Fair-Trade-Organisation will gerechte Löhne und Umweltschutz auch im Urlaubsgeschäft erreichen, ein Hostel am Kap macht mit.

    Fair-Trade-Siegel im Tourismus: Grüner reisen in Südafrika - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde den Begriff "grün" genau richtig gewählt. Die Bionade-Kaste ist genau das Klientel, dass hier angesprochen wird. Erst mal 20000 CO2 Kilometer produziert, aber dann den Latte Machiato mit Zutaten aus den (Pseudo-) Bioanbau. Zuhause fährt man dann mit den Q7 vorm Biomarkt und echauffiert sich über den Plebs, der den Atomstrom nutzen will/muss, während man seine Solaranlage auf dem Dach hat und seine Einspeisevergütung schon für den nächsten "grünen" Intercontinentaltripp plant. New Zealand soll sogar sehr "grün" sein. Na dann auf...
  6. #6

    Co2

    Na ja, man kann es auch übertreiben, mit der Klimabedenklichkeit.
    Ich fahre nur Fahrrad - so what?
    Ansonsten: Das "Backpackers" kenne ich.
    Toller Laden, absolut empfehlenswert.
    Generell: Südafrika ist ein tolles Urlaubsland.
    Ich habe knapp 4 Jahre da gelebt.
    Macht euch mal auf dahin.
    Und wenn dafür die Mallorcatrips wegfallen, dann stimmt es auch mit der persönlichen CO2 Bilanz wieder. ;)
  7. #7

    Missionseifer

    Dem deutschen Missionseifer sind keine Grenzen gesetzt.
  8. #8

    Nachhaltigkeit

    War auch schon selbst mehrfach im The Backpack. Ist ein bekannt Stop für Overlandtouren und liegt wirklich gut, wenn man Party machen will. Ich glaube Leute die wirklich aus Überzeugung nachhaltig reisen findet man aber eher in Tableview oder Milnerton. Das Hostel ist aber zu empfehlen.
    Bedenklich finde ich aber schon die Kunststoffmöbel. Die werden bestimmt aus China importiert. Muss das sein? Jetzt gibt es zwar ne Wasseraufbereitung, aber dann sowas hinstellen. Früher gab es die doch auch nicht, muss gleich mal die Fotos raussuchen.
  9. #9

    Ok

    Zitat von oli h Beitrag anzeigen
    Andererseits spart man als Vegetarier z. B. schon bis zu eine Tonne CO2 im Jahr, da kann man sich eine Reise schon mal leisten. .
    Aber dürfen dann solche Rechnungen überall gelten? Darf derjenige, der nie in einen Fernreise-Flieger steigt, für die gesparten Tonnen CO2 auch einen SUV oder einen Sportwagen fahren...?
    Oder der, der sein Haus gedämmt hat, ständig Rindfleisch konsumieren?
    Wenn man Umweltbelastung kompensieren kann, dann in alle Richtungen...


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